You destroyed me from inside every second that i spent with you
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Katias Sicht
Ich spürte wie er mich förmlich mit seinen Blicken durchbohrte und sah zu Viktor, der mich ebenfalls argwöhnisch musterte. Ich nickte vorsichtig. "Aber habe ich nicht ganze fünf Monate damit verbracht, dir alles beizubringen? Dich mit Druck und Strafen dazu zu bringen, dir alles genau zu merken?!", fragte er leicht sauer und kam mir näher. Ich wich zurück, mein Herz raste wie verrückt und mir stiegen Tränen bei der Erinnerung an diese Zeit in die Augen. "Ich weiß nicht...was du meinst...", flüsterte ich mit zitternder Stimme ohne ihn oder Viktor anzusehen. "Achso? Und wofür habe ich dir dann das Wiegenlied beigebracht?", fragte er wesentlich wütender als vorher, mir immer noch näher kommend. "Ich weiß es nicht...", ich zitterte am ganzen Körper und stieß zu meinem Nachteil mit dem Rücken gegen die Wand. Ich konnte vor ihm nicht mehr weglaufen, denn er stand nun genau vor mir und pinnte meine Arme neben meinen Kopf gegen die Wand und kam meinem Gesicht immer näher. "Hör auf zu lügen! Meinst du, das würde dir etwas bringen?! Du weißt genau, dass es deine Strafen nicht mildern würde, also wieso sagst du nicht einfach die Wahrheit?", fragte er bedrohlich und beharrlich nach. Ich brach in Tränen aus und mir wurde der Fehler meiner Entscheidung immer mehr bewusst. Ich wandte meinen Blick von ihm ab und drehte meinen Kopf zur Seite. "Antworte! Und sieh mich dabei gefälligst an!", schrie er mich an und ließ meine rechte Hand los um nach meinem Kinn zu greifen. Er packte es mit einem festem Griff und zwang mich ihn wieder anzusehen. Seine Augen spiegelten seine Wut und ich drückte panisch mit meiner freien Hand gegen seine Brust, doch das schien ihn nicht im Geringsten zu beeindrucken oder von seinem Vorhaben abzuhalten. Ich zögerte und hörte ihn knurren. "W-Weil...weil ich...nicht wollte, dass er weiß...", gab ich stotternd, leise und mit gebrochener Stimme von mir, gerade so laut, dass nur Constantin es hören konnte. "Und warum zum Teufel wolltest du nicht, dass er es weiß?! Dachtest du, das brächte dir Vorteile?!", schrie er mich erneut an und drückte mich noch stärker an die Wand. "Nein...ich...ich hab mich dafür geschämt!", schrie ich verzweifelt und er sah mich verständnislos an. "Du schämst dich dafür? Wieso?!", fragte er und ich sah ihn unsicher an. "Weil mich jedes Wort wieder daran erinnert, wie du es mir beigebracht hast! Ich war noch nicht mal 13 als du mich das erste Mal vergewaltigt hast!", schrie ich ihn wütend an und er grinste. "Aber danach hast du immer gelernt bis du jedes Wort perfekt schreiben und sprechen konntest. Na los, gib Vik eine kleine Kostprobe von deinen Sprachkenntnissen.", grinste er fies und ich schüttelte widerwillig meinen Kopf. "Katia, willst du, dass ich dich nochmal von Constantin bestrafen lasse?", fragte Viktor ruhig aber ich hörte, dass er vor Wut kochte. "Nein, bitte nicht!", flehte ich und merkte erst viel zu spät dass ich automatisch zu russisch gewechselt hatte, da Viktor mir auf russisch gedroht hatte. Ich sah ihn geschockt an, spätestens jetzt war ich mir sicher, dass bei Viktor jeden Moment alle Sicherrungen durchbrennen würden. Er sah mich fassungslos an, während Constantin zufrieden grinste und von mir zurück trat. "Danke für deine Hilfe Constantin, lässt du uns jetzt bitte allein?", fragte er mit zusammengebissenen Zähnen, während er mich immer noch äußerst wütend ansah. Constantin nickte und verließ wortlos den Raum. Ich war mir sicher, dass er vor der Tür auf Viktor warten würde, zumal er sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen würde. Aber ich hatte größere Probleme, als darüber nachzudenken was Constantin jetzt tun würde. Vielmehr sollte ich mir Gedanken darüber machen, was Viktor jetzt mit mir tun würde. Ich sah zu ihm, in seinen Augen spiegelte sich die Wut, die er nicht mehr zurückhalten konnte. Für mich würden sich wohl gleich alle 7 Tore zur Hölle auf einmal öffnen. Langsam und bedrohlich kam er auf mich zu ohne auch nur ein mal den Blick von mir ab zu wenden. Ich wollte aus Reflex zurück weichen aber ich stand ja schon mit dem Rücken zur Wand und hatte keine andere Möglichkeit mehr, als mich meinem Schicksal zu ergeben. "Viktor...Ich..", begann ich auf russisch, doch wurde barsch von ihm unterbrochen, "Halt den Rand, du Miststück!", zischte er mich an und ich zuckte zusammen. Ich sah verängstigt nach unten und kniff meine Augen zusammen. "Du hast mich die ganze Zeit verarscht Katia, weißt du wie sauer ich grade bin?! Hast du überhaupt eine Ahnung, was ich jetzt mit dir tun werde?!", fragte er mit bebender Stimme und ich schüttelte den Kopf. "Ich werde dich durch die Hölle schicken Kätzchen, bis du dir wünschst, dass du tot bist! Ich werde dich solange Foltern, bis du einsiehst, dass alles was du tust für dich Konsequenzen hat! Du wirst mich richtig kennenlernen Katia. Du wirst dir wünschen, auf mich gehört zu haben als du die Chance dazu hattest und du wirst dir wünschen nie auch nur eine einzige Regel gebrochen zu haben! Hast du das verstanden?", schrie er mich an und ich schluckte schwer. "J-Ja...", gab ich mit gebrochener, zittriger Stimme zurück und hörte wie Viktor sarkastisch lachte. "Ich glaube du hast keine Ahnung, worauf du dich mit deinen Lügen und deinem Verhalten eingelassen hast.". Das würde mein Ende sein, ich konnte es ganz deutlich spüren. Dieses Gefühl, welches mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen ließ, machte mich fertig. "Also, wie hättest du es denn gern? Langsam und qualvoll oder schnell und schmerzfrei?", fragte er ironisch und ich sah ihn gequält an, denn ich wusste, dass das eine Fangfrage war. "Ich weiß, dass du es nicht ernst meinst Viktor... Tu es einfach..." "Wenn du doch nur immer so gewesen wärst, dann wären wir heute nicht hier...", seine Stimme bekam einen traurig-melancholischen Ton und keine zwei Sekunden später spürte ich seine Faust in meiner Magengrube und hustete. Er schlug immer wieder auf mich ein, selbst als ich schon röchelnd und blutend am Boden lag und vor Schmerzen schrie. Plötzlich hörte er auf und sah auf mich herab. er sah mich einfach stumm an, es war eine gefühlte Ewigkeit und dann ging er, ohne ein Wort zu sagen, ohne ein Zeichen von Reue oder Bedauern. Er ließ mich einfach blutend, weinend und mit Schmerzen im Dunkeln auf dem kalten Beton liegend allein.
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Broken World
Misteri / ThrillerDu musst gehorchen. Du musst zuhören. Du musst dich fügen. Du musst tun was man dir sagt. Du musst! ........................ Dies ist die Geschichte von Katia Marsten einem Mädchen aus den USA, dass in ihrem ganze Leben nur von Besitzer zu Bes...
