The Final Countdown

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Katias Sicht

Meine Augen wurden größer und mein Herz begann zu rasen. Ich war überwältigt von meinen Gefühlen und wusste nicht, was ich sagen sollte, wie ich reagieren sollte. Noch bevor ich antworten konnte, wurde die Tür von Constantin erneut geöffnet und sein Blick bekam etwas verwirrtes. "Ich nehme an, ihr habt alles geklärt?", fragte er augenscheinlich peinlich berührt und ich spürte, wie Vik sich anspannte. "Fast, wenn du nicht...", ich wollte nicht dass er wieder sauer wurde, lehnte mich zurück, nahm sein Gesicht zwischen meine Hände und flüsterte lächelnd, "Ich liebe dich auch", bevor ich ihn erneut küsste. Er erwiderte sofort, bis Navikev sich räusperte und ich mich peinlich berührt von Vik löste. Wer hätte gedacht, dass es jemals so weit käme, dass ich demjenigen, der mir das Leben irgendwie zur Hölle gemacht hatte sagen würde, dass ich ihn liebte? Es fühlte sich richtig an, so als hätte es niemals falsch sein können. "Das kam jetzt überraschend...", murmelte Navikev verlegen und mir stieg eine tiefe Röte in die Wangen und ich vergrub mein Gesicht in Viks Schulter, welcher mir sanft über den Kopf strich. "Glückwunsch...schätz ich.", murmelte er und ich wusste, dass ich in diesem Moment so rot wie eine Tomate gewesen sein musste. "Kannst du aufhören uns so verlegen anzustarren, da wird mir ganz unwohl bei.", erwiderte Vik und lachte. "Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich euch jetzt allein lassen, bei allem weiterem muss ich glaub ich nicht dabei sein. Aber Vik vergiss nicht, dass wir noch die Aydin-Sache klären müssen." "Jetzt tu mal nicht so prüde, gib mir zwanzig Minuten, wir treffen uns im Wohnzimmer, sag den anderen bescheid.". Constantin ging und Vik hob mein Kinn an um mich anzusehen. "Lass uns duschen gehen, ich glaub, das wird dir gut tun.", raunte er mir zu und ich nickte. Als ich aufstehen wollte, kamen die Schmerzen mit einem Schlag zurück und rissen mich zu Boden. Ich wimmerte schmerzerfüllt auf und spürte, wie Vik mich hoch hob und in sein Zimmer trug, mich auf dem Bett absetzte und mir ein kleines Fläschchen hin hielt. "Ein Schluck Babe, aber nicht mehr, dann sollte es dir besser gehen.", meinte er und wollte mir das Fläschchen geben doch ich konnte nicht danach greifen, jede Bewegung brannte wie Feuer. Er hielt es mir an die Lippen und half mir beim trinken. Er beudetet mir mich auf den Rücken zu legen und nach etwa fünf Minuten trat die versprochene Linderung ein und die Schmerzen waren weitestgehend fort. Ich atmete erleichtert aus und beruhigte mich wieder. "Gehts dir besser?", fragte Vik besorgt und ich nickte mit einem leichten Lächeln. "Gut, und jetzt ab unter die Dusche.", forderte er mich auf, bevor er mich nach oben zog und mich ins Bad trug. Er setzte mich ab und sah mir tief in die Augen, bevor er mich innig küsste und mich meines BH's entledigte, den ich seit Aydins Gefangenschaft trug. Mir etwas mehr anzuziehen hatte Vik offenbar nicht für nötig gehalten. Dem BH folgte meine Unterhose und anschließend seine Kleidung. Langsam, ohne den Kuss wirklich zu unterbrechen, schob er mich in die Dusche stellte das Wasser an und fuhr mir mit seinen Händen immer wieder über den Körper. Ich tat es ihm gleich, nur etwas zurückhaltender. Er presste mich gegen die Wand und ich konnte sein Verlangen deutlich spüren, es bereitete mir eine angenehme Gänsehaut und ich konnte mir ein leichtes leises Stöhnen nicht verkneifen. Ich spürte sein Lächeln, als er im Begriff war meinen Hals zu küssen. Er hob mich hoch, worauf hin ich meine Beine um seine Hüfte schlang und er mich verlangend ansah. Mir allerdings kam zu diesem Zeitpunkt etwas wichtiges in Erinnerung, er trug kein Kondom und ich hatte die Pille nicht genommen. "Vik warte.", flüsterte ich etwas außer Atem und er sah mich fragend an, "Ich hab die Pille nicht genommen.". Er wirkte einen Moment irritiert, so als ob er nicht damit gerechnet hatte, dass ich es wusste, lächelte dann aber beruhigend. "Die nimmst du schon lange nicht mehr, erinnerst du dich an das letzte Mal, als du bewusstlos warst?", fragte er ruhig und ich nickte. Er sah ein wenig schuldbewusst zu mir auf, "Ich hab dir damals eine Hormonspritze geben lassen, welche dich drei Monate vor einer Schwangerschaft schützt.". Ich konnte damit nicht viel anfangen und nickte nur. "Wir können darüber gern zu einem anderen Zeitpunkt sprechen Babe, wenn du das willst.", gab er mir zu verstehen und ich gab ein sanftes Okey von mir bevor er mich erneut küsste und sanft in mich eindrang. In mir breitete sich ein angenehmens Kribbeln aus und ich genoss seine Nähe.

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Nachdem wir uns abgetrocknet und angezogen hatten, folgte ich Viktor in das Wohnzimmer in dem sich bereits Constantin und zwei weitere Männer eingefunden hatten. Als deren Blick auf mich fiel, trat ich etwas hinter Viktor, ihre Anwesenheit machte mich unsicher. "Katia, das sind Zac und Dante, sie waren maßgeblich an deiner Befreiung beteiligt.", ich sah zu den beiden herüber, sie sahen mich mit einem warmen Lächeln an und ich stammelte ein zurückhaltendes "Danke.". Constantin sah mich daraufhin gespielt beleidigt an und ich formte ein lautloses Danke woraufhin er nickte. Wir nahmen auf der Couch platz, wobei Viktor es sich nicht nehmen ließ, mich auf seinen Schoß zu ziehen und mir einen kurzen Kuss auf die Wange zu geben. Peinlich berührt starrte ich nach unten und hörte die anderen lachen. "Was machen wir jetzt mit ihm?", fragte Zac und verlieh der Stimmung somit ihre ursprüngliche und angemessene Ernsthaftigkeit. "Wir können ihn jedenfalls nicht ungeschoren davon kommen lassen und wir werden ihn auch nicht in meinem Keller verrotten lassen, auch wenn er es verdient hätte.", gab Viktor zurück und ich erstarrte, bei dem Gedanken daran, dass er sich nur eine Etage unter uns befand. "Lasst ihn einfach qualvoll verrecken.", murmelte ich, erstaunt darüber, dass solche Worte jemals meinen Mund verlassen würden. Die anderen sahen mich ebenso erstaunt an. "Babe,", setzte Viktor an und ich sah in seine Augen, ", er ist in meinem Keller und diese Sauerrei will ich Ivan nun wirklich nicht zumuten, wobei die Idee an sich wirklich nicht schlecht ist.". Ich rollte mit den Augen. "Er soll ja auch nicht in deinem Keller verrecken, bringt ihn einfach so weit weg von mir wie möglich.", gab ich eiskalt zurück und sah Besorgnis in Viktors Augen. "Die Kleine hat Eier, Vik. Sei vorsichtig, dass sie dich nicht mal im Schlaf meuchelt.", gab Dante lachend von sich und für einen kurzen Moment musste ich auch lachen. "Lasst ihn uns in den Wald bringen, an irgendeinen Baum binden und dann sollen die Tiere ihn holen.", schlug Zac vor und ich war irgendwie hellauf begeistert davon.

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