Die 17-jährige Roux ist ein Mensch oder zumindest war sie das, bis ihr Freund ihr dies nahm. Wütend verließ sie ihn, zog nach London und baute sich dort ein Leben auf. Nun acht Jahre später ist sie zurück und wird wieder mit ihrer verheerenden Verga...
Müdeblinzelnd starrte ich die Formulare vor mir an. Als kleiner Welpe hatte ich immergedacht, dass man als Alpha immer unterwegs war und das Rudel beschützte und ordnete. Doch mit diesem ganzen Papierkram hatteich keinesfalls gerechnet.
Stöhnendwarf ich meinen Kopf zurück und fluchte leise in mich hinein. Ein Klopfen riss mich aus meinen Gedanken und ich grummelte ein leises 'Herein'. Energisch wurde die Tür aufgerissen und ich senkte blinzelnd den Kopf.
Mein Vater stand mit verschränkten Armen in der Tür. "Nun, mein Junge, da deine wertvolle Gefährtin abgehauen ist, habe ich dir etwas neues besorgt.", höhnte er und warf dann einen Blick über seine Schulter. "Komm, Kleines, nicht so schüchtern", meinte er dann, ohne mir auch nur die geringste Chance zu einer Erwiederung zu geben.
"Vater!", knurrte ich und er warf mir über seine Schulter einen abschätzigen Blick zu. "VATER!", brüllte ich dann zornig und stand vonmeinemSchreibtisch auf. Mit hoch gezogenen Augenbrauen wirbelte der alte Alphaherum und starrtemich fragend an. "Was soll das hier?", zischteich und lief um meinen Schreibtisch herum. Mein Erzeuger verengte seine blauen Augen zu Schlitzen. "Ich möchte dich, nutzlosen Wolf, nicht allzu lange auf dem Thron wissen, sobald ich sterbe. Deswegenverlangeich das du so schnell wie möglicheinenNachfolger zeugst, sonst überlasse ich dir den Posten nie, nichtrichtig zumindest", drohte er und erwiderte meinen trotzigenBlick ohne zu blinzeln.
"Gib ihr wenigstens eine Chance. Sie ist deineeinzige Chance nicht als Ausgestoßener zu enden.", spottete er und winkte dann eine junge, hochgewachsene Blondine herein. Mit gesenktem Kopf stand sie neben meinemVater und starrte den Boden an. Mit angespannten Kiefer betrachtete ich sie kaum und sah dann wieder zu meinem Vater. "Sie ist menschlich", knurrte ich.
Der alte Alpha schüttelte vehement den Kopf. "Nein, Nein. Sie ist ein Halbblut. Was ist denn mitdeinerNase los? Vielleicht wäre dein Bruderdoch der bessere Alpha gewesen", lächelte er böse und ein Schmerz durchzog meine Brust.
Laut meinem Vater war mein Bruder im letzten Kriegunter der Führung unseres Erzeugers gestorben und mein Vater wusste, das er damit einen wunden Punkt traf.
Wütend funkelte ich ihn und bleckte die Zähne. Er war einfach unmöglich.
Doch mein Vaterbeachtete mich nicht einmal mehrund stieß das Halbblutmädchen mit dem Ellbogenauffordernd an. "Komm stelldich vor!", befahl er streng. "Und heb den Kopf dabei", knurrte er.
Schüchtern hob die junge Blondine ihren Kopf und sah mich aus blauen Augen an. Gelangweilt erwiderteichihrenBlick und verschränkte die Arme vor der Brust. "N-nun, mein N-nameist Elaine...", stotterte sie, doch dann holte sie tief Luft, richtete sich gerade auf und räusperte sich. "Mein Vater war ein Wolf und meine Mutter einMensch. Ich hab zwar keine Wolfsgestalt aber ichhabeandere wölfische Attribute, die das ganze meiner Meinung nach ausgleichen.", erläuterte sie, zwar mit leiser aber starker Stimme. Doch mein Blick blieb düster.
"Ich bin Cadan und jetzt geh. Wir reden wann anders. Und du...Vater, verschwindest auch", knurrteichund setzte mich wieder hinter meinen Schreibtisch. Mit einem bösen Knurren an mich verschwand mein Vater mit ihr aus meinem Büro.
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A.N. Sorry Leute, das Kapitel ist sehr kurz ich weiß ... aber ich leide bei diesem Buch momentan an Ideenmangel vor allem für dieses Kapitel hier ... ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, das nächste wird dafür länger und noch einmal spannend ... hoffe ich 😅