#102 Igel in der Tasche

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"Mach weiter." stöhne ich untergeben.
Tommi gibt mir einen Kuss und legt dabei die Hände an meinem Becken. "Geht klar." sagt er mit tiefer Stimme in mein Ohr. Ich spüre seine rauen Finger auf meiner zarten Haut, seine Hände passen perfekt zu meinem Körper und es fühlt sich so gut an, wenn er mich damit berührt.
Ich bemerke, dass ich überall leicht schwitze, was aber eigentlich nur zeigt, dass wir zusammen funktionieren.
Meine Erregung flacht nicht ab, trotzdem kann ich nicht weiter warten. "Ich will deine Zunge wieder spüren." sage ich und grinse Tommi an. Ohne etwas zu erwidern dreht er mich an der Hüfte auf den Bauch, zieht mich daran nach unten zu sich und haut auf meinen Arsch. Ich stöhne auf. Alle meine Muskelgruppen sind angespannt, er fährt mit den Händen langsam über meinen Rücken und ich weiß genau, wie geil er das findet. Sanfte Küsse verteilt er auf meiner Haut und als er auf Taillenhöhe angekommen ist, spanne ich diesen einen seitlichen Muskel an, den ich erst seit Kurzem überhaupt spüre und ansteuern kann. Beeindruckt streicht Tommi über diese Stelle und ich schmunzle zufrieden. Mit Muskeln bekomme ich ihn immer.

"Du hast so einen geilen Arsch." flüstert er fasziniert, als er den Rest meines Oberkörpers nach unten gewandert ist und gibt mir einen sanften Kuss darauf. Es kribbelt. Danach gibt er mir wieder einen Klaps- auch daran scheint er Gefallen gefunden zu haben. Erneut kann ich nicht anders als aufzustöhnen und mein Gesäß anzuspannen. Immernoch bin ich voll im Modus und bereit dazu, ihm eines der besten Gefühle der Welt zu bereiten.
"Niemand Anderes soll deinen süßen Arsch ficken." kommentiert er, als er mit einer guten Portion Gleitgel erneut in mich eindringt. Ich beiße mir auf die Oberlippe und schließe die Augen. Ich fühle keinen Schmerz. Nur reine Lust.
"Beweg dich." fordert mein Freund, mit dem ich jetzt ziemlich schnell unseren Rhythmus gefunden habe. Zum ersten Mal im Leben probiere ich, meinen Po für eine andere Person ansprechend zu bewegen, während er mir in seiner Bewegung regelmäßig auf den Arsch haut. Das Anspannen und Entspannen steigert meine Erregung und beruhigt mich, da es aus Intuition und ohne Zwang geschieht. Es fühlt sich nicht befremdlich an und erzielt eine gewünschte Wirkung bei Tommi.
Er hält sich an meinen Schultern fest, um seinen Stößen noch mehr Nachdruck zu verleihen und beugt sich über mein Ohr. "Ich will, dass du laut bist." Ich mag seine eindeutigen Forderungen.
Wir beide kommen aus dem Stöhnen nicht mehr heraus. Mein Hals ist trocken und so exzessiv habe ich auch ihn noch nie atmen hören. Erst wird er immer schneller und härter, dann langsamer und gefühlvoller. Die Zeichen sind eindeutig.

Er nimmt darauf Rücksicht, dass er nicht in mir kommen soll, weil ich das unangenehm finde. "Ich weiß doch, was du willst." raunt er, entzieht sich mir und dreht mich wieder auf den Rücken, um mich anzuschauen und zu küssen. Über die Haut auf meinem Bauch spüre ich, wie er auf mich kommt.
Er hat Sperma am Finger und streicht damit nach oben zu meinem Sixpack, was jetzt von einer hellen Spur überzogen wird. Tommi sieht mir dabei tief in die Augen und wir beißen uns gleichzeitig auf die Lippen. Mein Oberkörper ist rot fleckig, das stört uns aber nicht und seine Hand setzt ihren Weg weiter fort. Es kribbelt immernoch im Bauch. Lasziv lecke ich ihm die Finger ab, ohne den intensiven Augenkontakt zu verlieren. Tommi grinst breit und hält mir dann die Hand zum Aufstehen hin. Energiegeladen erhebe ich mich und drücke ihn direkt mit der flachen Hand gegen die Brust, sodass er sich mit dem Rücken in Richtung Wand bewegt. Jetzt bin ich wieder dran.

Fordernd küsse ich ihn mit Zunge und bringe ihn dazu, dass sich unsere Köpfe leidenschaftlich vor und zurückbewegen. Als ich ihn genügend dominiere, drehe ich uns um, lasse mich gegen die Wand fallen und drücke seinen Kopf nach unten. Tommi geht vor meinem Schritt in die Hocke und gibt mir einen Blowjob. Seine weiche Haare kitzeln an meinem Bauch und er ist mittlerweile so geübt, dass es nicht lang dauert, bis auch ich komme. Ich muss nicht einmal mehr etwas sagen oder anderweitige Hinweise geben.
Mein ganzer Körper ist in Erregung gehüllt, meine Augen verdrehen sich und ich zittere kurz vor dem Orgasmus. Das ist so unglaublich gut. Jedes Mal Stöhnen wird nun lauter, höher, intensiver, geiler. Da ist wieder dieses Gefühl in meinem Bauch. Kein wirkliches typisches Kribbeln, eher pure Erregung. Es ist eine Leere, die nur in diesem Moment ausgefüllt wird. Von etwas Unbeschreiblichem, über das ich nur sagen kann, dass es verdammt gut ist und sich richtig anfühlt. An einer ganz bestimmten Stelle, die ich sonst nicht spüre. Als wäre sie allein für diesen Moment geschaffen. So einen langen, intensiven Orgasmus kann ich nur mit Tommi erleben.
Beseelt kraule ich seine Haare, er leckt sich einmal um den Mund, schaut nach oben und schluckt. Dass er breit lächelt spüre ich, als er den Kopf an meinen Bauch lehnt.

"Jedes Mal mit dir ist so unglaublich." sage ich leise. Es ist erstaunlich, dass ich mit ihm den Orgasmus auch in anderen Positionen erreichen kann und mich nicht nur in der einen wohl und sicher fühle. Es ist ein gänzlich neues Gefühl. Kein so leerer Sex, wie ich ihn vorher hatte. Echte Emotionen. Ich bin ehrlich froh, dass das mit ihm nicht nur ein One Night Stand ist. Ihn nur einmal ficken könnte ich nicht.
Ein liebevoller Kuss, wir nehmen uns an den Händen und legen uns wieder in das Bett. Auch danach kann ich die Finger nicht von seinem Intimbereich lassen und streichle sanft seinen Penis. Meine Arschbacken brennen, das Dehnungsgefühl an meinem Eingang spüre ich immernoch. Die Momente danach sind fast noch intensiver.
Tommi legt den Arm um mich und zuckt kurz erschrocken zurück. "Hast du 'nen Igel in der Tasche?" will er wissen. "Das ist meine Gänsehaut, die sich langsam legt, mein kleiner Zauberer." antworte ich flüsternd, streiche sanft über seine Wange und spitze meine Lippen zu einem abrundenden Kuss. Es fühlt sich gut an, wenn das erwidert wird.


So, ficken finish :D
Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass es sein kann, dass ich eine Pause einlege. Ich will mich auf die kommende Zeit konzentrieren und jede Woche 1500 Wörter schreiben nimmt mehr Zeit in Anspruch als man denkt. Es ist nichts versprochen, ich wollte nur mal bescheid sagen. Also gerne immer mal zwischendurch abchecken, ob ich was hochgeladen hab.
Muchas gracias

Platzierte, verkopfte, elegalante Gemischtes Hack StoryWo Geschichten leben. Entdecke jetzt