Nur zu deiner Sicherheit, versteht sich...

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Ich bin noch nicht einmal ganz aus meinem Wagen ausgestiegen, da öffnet sich schon die Haustür von Harry und mein Lockenkopf steht mit ausgebreiteten Armen da und wartet.

Schmunzelnd betrachte ich ihn.
Ja, das entspricht doch mehr meinem Freund, als das, was er vorhin noch anhatte.
Die schwarze Hose und das Shirt hat er gegen einen seidenen Pyjama eingetauscht. Mintgrün mit weißen Streifen. Dazu trägt er einen Kimono, ebenfalls in Weiß, oder eher beige. So genau kann ich diese Farbe nicht orten.

"Darling", ertönt seine Stimme entzückt und ich lasse die letzten Stufen hinter mir, damit ich mich in seine Arme drücken kann. Sofort schlingt er diese um meinen Oberkörper, zieht mich dicht an sich und drückt sein Gesicht gegen meinen Hals. Die Schmetterlinge in meinem Bauch beginnen zu tanzen und kurz flackert ein Begriff in meinem Kopf auf.

Zu Hause.

"Wie war die Schicht?", möchte er gedämpft wissen, ohne seinen Kopf auch nur einen Millimeter zu entfernen. "Lang", bekommt er nur als Antwort, ehe ich ihn dann doch sanft von mir drücke und meine Hände auf seine Wangen lege.
"Ich bin froh, dass ich endlich hier bin", gestehe ich und hole mir endlich meinen Begrüßungskuss ab.
Harry kichert, erwidert den, für meinen Geschmack, viel zu kurzen Kuss und sieht mich dann aufgeregt an. "Norma hat uns Frühstück gemacht. Es gibt sogar Pancakes und Speck".
Augenblicklich beginnt mein Magen zu knurren, was meinen Freund erneut kichern lässt und er mich an der Hand in das Innere des Hauses zieht.

Ich folge ihm durch die Eingangshalle und bin erstaunt, dass wir nicht das Esszimmer ansteuern. Stattdessen zieht Harry mich die Treppe hinauf und als ich merke, dass wir auf dem Weg in sein Schlafzimmer sind, hebe ich meine Augenbrauen. "Frühstück im Bett?", hinterfrage ich vorsichtshalber, doch da öffnet Harry schon die Tür und meine Frage wird beantwortet.
"Es gibt nichts Gemütlicheres", haucht er und zieht mich zurück in seine Arme.
Er küsst mich und ich bin sofort seins. Meine Augen fallen wie von alleine zu und meine Finger suchen automatisch den Weg auf seine Brust.
Ach Scheiße, ich liebe diesen Mann.
Als seine Lippen sich von meinen lösen, gebe ich automatisch ein beleidigtes Surren von mir, was von Harry mit einem leisen Lachen quittiert wird. "Wie wäre es, wenn wir frühstücken und uns dann endlich ein bisschen hinlegen und schlafen?", möchte er wissen und steuert das Bett an. Mein Blick wandert über seinen Rücken und ein süffisantes Grinsen breitet sich auf meinem Gesicht aus. "Ich glaube, ich muss dich vor dem Schlafen noch durchsuchen. Nicht, dass du irgendwo eine Waffe versteckst und mich kalt machst, sobald ich eingeschlafen bin."
Sofort dreht sich mein Lockenkopf um und sieht mich mit einer immensen Leidenschaft an, dass sofort ein erregter Schauer über meinen Körper kriecht.
Verdammt. Vielleicht sollten wir das Frühstück einfach sausen lassen?
"Vielleicht habe ich irgendwo eine Waffe versteckt", summt der Kunsthändler melodisch und zwinkert mir zu, setzt sich dann auf das Bett und schiebt sich eine Erdbeere in den Mund. "Vielleicht aber auch nicht. Du wirst es nur erfahren, wenn du nachsiehst, Officer".
Meine Lenden zucken und das wilde Wummern in meiner Brust wird stärker.
"Aber du solltest genau hinschauen und gründlich suchen. Schmuggler sind heutzutage ziemlich gut".
"Darauf wette ich".
Harry grinst und als ich langsamen Schrittes auf ihn zu gehe, mich vorbeuge und ihn eigentlich auf die Matratze drücken will, habe ich im nächsten Augenblick eine Erdbeere im Mund. Irritiert weiche ich wenige Zentimeter zurück und sehe in das belustigte Gesicht meines Freundes.
"Sie sollten erst zu Kräften kommen, Officer. So eine Durchsuchung kann sehr anstrengend sein".

Ich schlinge das Essen quasi herunter, sehr zur Belustigung von Harry, der in aller Seelenruhe seinen Pancake isst und sich alle Zeit der Welt lässt.

Arschloch!

"Ich finde, es gibt nichts Besseres, als ein ausgiebiges Frühstück".
Ich verdrehe meine Augen und kippe meinen Kaffee fast in eins herunter.
"Man kann sich Zeit lassen, kurze Pausen einlegen und dann wieder von vorne anfangen", haucht er und schnappt sich einen Streifen des Bacons.
"Ich überlege mir das mit der Durchsuchung gleich noch einmal, wenn du so weiter machst", drohe ich, doch das bringt meinen Freund nur zum Grinsen. Er zuckt mit den Schultern, schlürft ungeniert an seinem Kaffee und sieht mir dann direkt in die Augen.
"Deine Entscheidung. Du kannst dich gerne mit dem Risiko schlafen legen."

Doppelarschloch!

Schmunzelnd lässt er seine Hand meine Oberschenkel hinauf wandern und sieht mir so intensiv in die Augen, dass ich mir am liebsten sofort meine Uniform vom Körper reißen will. "Okay, es reicht", zische ich energisch und schiebe das Tablett zur Seite. Harry schiebt sich grinsend eine weitere Erdbeere in den Mund, doch bevor er sie überhaupt richtig über seine Lippen hat gleiten lassen, werfe ich mich auf ihn und presse meine Lippen auf seine.
Die Erdbeere wandert in meinen Mund, grinsend kaue ich auf ihr herum und schiebe den lästigen Kimono von Harrys Schultern. "Genug geredet", beschließe ich, drücke meinen Freund in die Matratze und öffne die Knöpfe seines Pyjamas.
"Sind Sie immer so forsch, Officer?".
Ich grinse, schaue auf Harrys harten Schritt und schiebe meine Hand in seine Hose, was mit einem erschrockenen Keuchen quittiert wird. "Einwände?", möchte ich wissen und beginne meine Hand zu bewegen.
"Ich bin ganz deins", haucht er und drückt mir seine Hüften entgegen.

Der Kunsthändler stöhnt laut auf und streckt mir seinen wundervollen Hintern weiter entgegen. Sein Kopf ist zur Seite geneigt, sein Blick klebt am Spiegel, in dem man uns beide sehr gut sehen kann. Ich habe meine Uniform angelassen, habe lediglich meine Hose geöffnet und meine Erektion freigelegt, sodass ich meinem Freund ungeniert das geben kann, was wir beiden in diesem Moment am sehnlichsten brauchen.
Meine Finger krallen sich in das warme Fleisch von Harrys Hintern, meine Stöße sind fest und bestimmend, was meinem Freund mehr als zu gefallen scheint. Sein Blick ist glasig, seine Atmung geht stockend und doch kann er den Blick einfach nicht vom Spiegel nehmen.

Sein Uniformfetisch kommt so auf ein neues Level.

Ich beuge mich über seinen Rücken, beiße mir sanft eine Spur nach oben zu seinem Hals und platziere einen tiefen Kuss auf die kleine Stelle unterhalb seines Ohres. Sofort erklingt ein animalisches Stöhnen, welches schon fast einem Knurren gleicht und mich ebenfalls stöhnen lässt. Ihn so zu erleben, ist einfach viel zu heiß.
"Officer", keucht er leise, lässt seinen Kopf in das Kissen sinken und beginnt zu zittern. Er ist gleich so weit. Um mich herum beginnt er bereits zu zucken und er kämpft deutlich dagegen an. "Lass dich gehen, Babe. Zeig mir, wie gut du dich fühlst". Er stöhnt weiter, bringt seinen Rücken in ein Hohlkreuz und lässt mich keuchen.
Scheiße. So gut.
"Gott", stöhnt mein Lockenkopf gepresst in das Kissen, seine Atmung nun viel zu schnell. Zwei weitere Stöße reichen, dann bricht er zitternd unter mir zusammen. Ich stoße weiter in ihn, genieße die fast schon unerträgliche Enge um mich herum, bis auch ich nicht mehr an mich halten kann und laut stöhnend über ihm zusammensacke.

"Ich liebe dich".
"Mich, oder die Uniform?", möchte ich schmunzelnd wissen und entferne mich vorsichtig aus ihm.
Ich entferne das Kondom und als ich aufstehe, hält mein Freund mich am Handgelenk fest. "Ich hatte das Gefühl, dass du nicht überall nachgeschaut hast". Ich grinse. "So?".
"Ja, vielleicht sollten wir nach einem kurzen Nickerchen noch einmal richtig nachschauen. Nur zu deiner Sicherheit, versteht sich."

Der Kunsthändler Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt