Köpfe werden Rollen!

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Rindou: „Wo warst du noch?"

Ran: „Ich hab der kleinen von der Bar noch die Nummer eines Arztes von uns gegeben. Sie soll nicht wegen Sanzus Dummheiten eine Infektion erleiden."

Sanzu: „Der gute Samariter steht dir nicht!"

Ich zog eine Augenbraue hoch und packte Sanzu am Kragen.

Ran: „Das hat nichts mit Gutmütigkeit zutun sondern mit unserem Ruf du dämlicher Vollidiot!"

Sanzu: „Nun beruhig dich mal wieder! Du leierst noch mein Hemd aus! Du brauchst dringend mal eine Bitch die es dir besorgt so verklemmt wie du bist!"

Rindou: „Ihr könnt euch noch nach dem Auftrag weiter streiten, aber jetzt müssen wir mal langsam los! Uns läuft die Zeit davon!"

Ich ließ Sanzu los und wir stiegen in unser Auto.

Wir fuhren zum Hafen zu einer unserer Lager um uns mit den nötigen Waffen auszustatten

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Wir fuhren zum Hafen zu einer unserer Lager um uns mit den nötigen Waffen auszustatten.
Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Sandanzu um auf einem der umliegenden Dächer die Lage zu beobachten.
Der Club war gut besucht und eine Menge leicht bekleideter Frauen ging dort ein und aus.
Doch zwischen diesen ganzen Damen waren einige auch noch bewaffnete Männer und Bodyguards. Sogar auf den anderen Dächern waren Scharfschützen positioniert.
Der Blutfinger muss also definitiv in dem Club sein.
Rin packte sein Scharfschützengewehr aus und baute es in aller Seelenruhe zusammen während Sanzu mit einem Fernglas die Frauen aus der Ferne beobachtete und mit wem sie in den Laden gingen.

Ran: „Schon was auffälliges gesehen?"

Sanzu: „Bislang nichts außer die scharfen Miezen am Eingang und einige Geschäftsmänner. Im Prinzip nichts auffälliges."

Rin: „Tut sich was bei den Scharfschützen auf den anderen Dächern?"

Sanzu: „Welche Scharfschützen?"

Rin und ich schauten uns kurz an bevor wir alles weitere stehen ließen und selber nachsahen. Die Schützen die bis eben noch da waren, lagen nun am Boden oder sind runtergefallen.

Ran: „Du Idiot! Du solltest uns doch sagen wenn sich was tut! Verdammt! Wer weiß ob wir nicht selbst im Visier sind!"

Sanzu: „Sorry man! Ich sollte doch den Club im Blick behalten und nicht die Dächer! Das wäre dein Job gewesen Mr. Ich suche die Schuld immer bei Sanzu!"

Wir schauten vorsichtig nach unten zum Clubeingang der auf einmal garnicht mehr so belebt zu sein schien. Bis auf das dumpfe Dröhnen der Musik aus dem Laden waren nur noch vereinzelte Unterhaltungen der Nutten und ihrer Freier zu hören.

Rindou: „Irgendwas ist hier faul. Es ist auf einmal schlagartig ruhig geworden. Es sind nur noch die Türsteher draußen."

Ran: „Guckt euch das mal an! Da kommt wer."

Rin, ich und Sanzu schauten in Richtung einer dunklen Gasse aus der Laute Schritte zu hören waren. So wie es klang, waren es eindeutig Absatzschuhe einer Frau. Als sie endlich ins Licht der Laternen und Neonlichter trat, konnten wir sie sehen.
Es war eine sehr aufreizende Frau in einem Nonnenkostüm oder zumindest was daran noch an eine Nonne erinnerte. In ihrer einen Hand trug sie einen Gitarrenkoffer und Pfiff fröhlich ~Pour some Sugar on me~ vor sich hin.

Sanzu: „Ohhh Mama! Für die würde ich jede Sünde begehen!"

Rindou: „Pssst! Halt's Maul Sanzu!"

Sanzu: „Sieh dir diese Augenweide doch mal an! Wie gern würde ich sehen was sie so unter ihrem Outfit noch so trägt."

Ran: „Ich fürchte das solltest du dir zweimal überlegen."

Ich deutete auf die bulligen Türsteher die auf die Leicht bekleidete Frau zugingen und sie anquatschten. Als die Gruppe Männer plötzlich in nur einer Handbewegung von ihr, ihre Köpfe verloren. Die Nutten bemerkten das natürlich und liefen kreischend davon und ihre Freier gleich mit.

Rindou: „Die kleine ist scheinbar ein Auftragskiller! Wir müssen uns beeilen und uns Blutfingers Kopf vor ihr holen!"

Sanzu: „Ich will sie haben! Die gehört mir!"

Kaum hatte er das gesagt, sprang er den Absatz vom Dach herunter und ging geradewegs auf die Frau zu.

Ran: „Dieser vollgekokste Drogenbaron wird uns nochmal umbringen!!! Wir haben keine Wahl und müssen hinterher!"

Rindou: „Alles klar. Dann kümmern wir uns zuerst um die Frau."

Wir sprangen Sanzu bewaffnet hinterher und versuchten ihn davon abzuhalten was dummes zu tun. Die Frau hatte uns natürlich schon länger bemerkt und scherte sich nicht um uns.
Sie ging mit ihrem Koffer einfach weiter ins Innere des Clubs.
Es war voll und wir verloren sie schneller in der Menge als es uns lieb war. Sanzu hingegen allerdings auch. Nun waren wir in einen prallgefüllten Club mitten unter Nutten, Freiern, Geschäftsleuten und einigen bewaffneten Zivilgekleideten Söldnern die natürlich nicht zum Vergnügen hier waren.

Rindou: „Ran ich hab ihn! Er sitzt mit der Lady an der Bar! Hier lang!"

Ich folgte Rin über die Tanzfläche bis zur verchromten Bar. Dort saß der selbsternannte Frauenheld auch schon und führte ein Gespräch mit der Lady.
Ich drehte ihn zu mir um und zog an seiner Krawatte.

Ran: „Bist du jetzt vollkommen übergeschnappt?! Du willst dich unbedingt umbringen oder?!"

Sanzu: „Lass mich los! Ich kann ja wohl reden mit wem ich will!"

Wir stritten noch eine ganze Weile so weiter bis sich schließlich Rin in die Unterhaltung einmischte.

Rindou: „Ey! Ihr könnt aufhören! Sie ist weg!"

Köpfe werden Rollen!

Ende

Weißer RauchWo Geschichten leben. Entdecke jetzt