Das Mädchen klappte weg und wurde ohnmächtig. Sie hatte viel Blut verloren und es war Eile geboten um ihr Leben zu retten.
Zum Glück hatte ich genug Blutkonserven im Haus um das in den Griff zu kriegen.
Ich trug sie in den Raum hinter meinem Arbeitszimmer in dem ich normalerweise meine Auftragsziele um ihre kostbaren Organe erleichtere. Da wo die hinwandern, brauchen die die eh nicht mehr.
Die kleine konnte von Glück reden dass in ihrer Hand keine wichtigen Venen verletzt wurden und ich die Wunde so wie sie war, lediglich säubern und nähen brauchte.
Zur restlichen Versorgung brachte ich sie ins Gästezimmer und wechselte ihre Sachen.
Sie hatte viele Schürf- und Schnittwunden, Blutergüsse und sogar einige Nägel fehlten an ihren Händen mal ganz davon abgesehen dass sie wirklich stark unterernährt ist.
Ich schloss sie noch an eine Infusion an und räumte anschließend mit Hale den Saustall unten auf.
Hale: „Und was machen wir jetzt?"
Quita: „Du wirst deinen Onkel anrufen und informieren was passiert ist und das er hier sofort aufkreuzen soll. Ich werde in der Zeit die Herren von nebenan kontaktieren und dann warten wir was Natalia zu erzählen hat. Sie weiß wer die Person ist und mit Glück auch zu wem sie gehört. Sie wird dafür bezahlen!"
Hale: „Die Frau erwähnte etwas von einer Auftraggeberin falls das hilft."
Quita: „Eine Frau also... Das ich es mal nach langer Zeit wieder mit einer Frau zutun bekomme ist schon eine andere Hausnummer."
Hale: „Sind Frauen denn so selten im Untergrund?"
Quita: „Die meisten von ihnen gehören zu irgendwelchen Kartellen und Organisationen und sind selbst dort Männern unterstellt da diese in so einer Welt eher selten bestehen."
Hale: „Also sind Frauen wie du eher die Ausnahme?"
Quita: „Kann man so sagen. Es ist eher wahrscheinlicher sechs Richtige in der Lotterie zu haben als jemanden wie mich im Untergrund zu finden und die dann auch noch Jahrelang dort überlebt. Aber darum musst du dich nicht sorgen."
Ich konnte spüren dass Hale sich Sorgen machte und er Angst hat dass diesmal wirklich was passieren könnte, doch das werde ich niemals zu lassen! Eher werde ich den ganzen Untergrund auslöschen bevor das passiert!
Ich hatte nach meinem Abschied von Ran und Rindou mir die Nummer auf der Visitenkarte eingespeichert und rief diese auch sofort an.
Ran: „Na hallo mein Engelchen. Was verschafft mir die Ehre deines Anrufs?"
Quita: „Es geht um die Morde in euren Reihen. Ich habe eine Zeugin."
Ran: „Das ging ja unerwartet schnell. Ich werde dem Boss Bescheid geben."
Quita: „Und Hale ist... er wurde..."
Ran: „Ich komme Sofort okay? Bist du zuhause?"
Quita: „Ja..."
Ran: „Ich bin gleich bei dir Süße."
Er legte auf und keine 5 Minuten später klingelte es auch schon an der Tür. Aus Sorge ging ich mit einem Fleischklopfer zur Tür, nur für alle Fälle. Da standen auch schon Ran und Rindou etwas außer Atem vor mir und Bewaffnet auch noch dazu.
Rindou: „Was hast du denn mit dem Fleischerhammer vor?"
Quita: „Ich bin nur auf ungebetenen Besuch vorbereitet nichts weiter. Ich bin froh dass ihr hier seid."
Ich senkte den Fleischklopfer und ließ die beiden rein. Im Wohnzimmer erzählte ich den beiden von Hales Begegnung und von dem Mädchen das ihm das Leben gerettet hat.
Etwas perplex schauten mich die beiden an und schienen nicht ganz folgen zu können.
Also brachte ich sie hoch ins Gästezimmer in dem Natalia lag.
Quita: „Ihr wisst doch noch, dass ich damals im Club ein paar Mädchen befreit habe. Sie war diejenige die zu schwach war um sich auf den Beinen zu halten. Seit dem Tag hat sie nach mir gesucht und ist dabei auf die Person gestoßen die die Mädchen Morde in der ganzen Stadt begeht. Ich denke, dass diese Frau es auf einen bestimmten Körpertypen abgesehen hat und für jemanden arbeitet der auch mit den Morden in euren Reihen zutun hat."
Ran: „Sie ist doch noch ein kleines Mädchen. Wie hat sie es fertig gebracht dich zu finden?"
Quita: „Mein Haar war es wohl was ihr den Anhaltspunkt gegeben hat und natürlich das hier."
Ich gab Ran den Dolch den sie bei sich hatte. Er schaute sich die Klinge an und schmunzelte.
Ran: „Wo hat sie den her?"
Quita: „Vermutlich von den Nonnen. Dort hab ich die Mädchen damals hingeschickt. Ich bewundere ihren Mut mich zu suchen doch dass war sehr leichtsinnig."
Rindou: „Könnte ihr jemand hier her gefolgt sein?"
Quita: „Das schließe ich aus. Hale sagte dass sie gewaltige Umwege genommen und falsche Fährten gelegt haben. Andererseits wäre hier schon jemand längst aufgetaucht."
Ran: „Dennoch frage ich mich warum die Person die die beiden verfolgt hat auf den Jungen aus ist?"
Quita: „Habt ihr noch die Fotos von euren getöteten Arbeitern?"
Ran: „Sicher Süße. Koko und der Boss sollten gleich hier sein und alles dabei haben."
Quita: „Wenn Natalia wieder zu sich gekommen ist, bekommen wir denke ich mal mehr Licht ins Dunkel was hier vor sich geht."
Zähne fletschen
Ende
DU LIEST GERADE
Weißer Rauch
FanfictieDies ist die Fortsetzung zu „Rebellion und Wahnsinn" um damit die Geschichte um Quita und den Haitani Brüdern zu Ende zu erzählen. 11 Jahre sind nun schon vergangen seit Quita ihrer Heimat Japan den Rücken kehren musste. Seit her lebt sie in der Mi...
