Dies ist die Fortsetzung zu „Rebellion und Wahnsinn" um damit die Geschichte um Quita und den Haitani Brüdern zu Ende zu erzählen.
11 Jahre sind nun schon vergangen seit Quita ihrer Heimat Japan den Rücken kehren musste.
Seit her lebt sie in der Mi...
Es war schon wirklich eigenartig nicht nur von meiner Mom zur Schule gebracht zu werden. Ich meine... meine beiden Dads sind wieder mit meiner Mom zusammen ohne dass sie wissen wer sie wirklich ist! Das ist so eine krasse Fügung des Schicksals! Als die drei mich am Schultor verabschiedeten, kamen auch schon Anzu und Naoki zu mir die mich schon von etwas weiter weg beobachtet hatten.
Naoki: „Was sind das denn für Typen bei deiner Mom gewesen? Die sahen richtig edel aus."
Hale: „Ähm das sind ein paar Geschäftsmänner die sich gerne ein Konzert von mir anhören möchten. Mom wollte grade mit ihnen dann die ganze Sache mit der Bezahlung an der Uni besprechen."
Anzu: „Meine große Schwester würde glatt ausflippen wenn die mit so jemanden ausgehen dürfte! Wie kann deine Mom dabei so cool und gelassen bleiben?!"
Hale: „Weil es eben Geschäftsmänner sind und nicht das was du denkst!"
Also manchmal verstehe ich dieses Frauenzeugs überhaupt nicht. Entweder bin ich zu desinteressiert an Mädchen und auch der Liebe im allgemeinen oder es liegt daran das Anzu einfach... naja eben Anzu ist. Im Unterricht hängte ich mich richtig rein und versuchte meine Gedanken nicht all zu sehr von meinen Dads vereinnehmen zu lassen. Ich freute mich einfach so sehr die beiden endlich richtig kennen zu lernen und malte mir schon die coolsten Sachen im Kopf aus die ich mit ihnen machen möchte, Sachen die ich fragen will und was sie so die ganze Zeit in ihrem Leben erlebt haben. Doch Schule ist auch wichtig, also schob ich meine Fantasien beiseite und war ein fleißiger Vorzeigeschüler auf den man stolz sein kann. Als dann endlich Mittagspause war, setzte ich mich mit meinem Essen in den Schatten eines Baumes am Rand des Schulzauns und genoss den Ausblick auf den Sportplatz. Naoki und Anzu waren noch schnell kühle Limos aus dem Automaten holen, daher war ich für einen Moment allein. Plötzlich hörte ich hinter mir Schritte und Geraschel. Ich drehte mich um und dachte es wäre ein Tier oder so, aber stattdessen schauten mich aus dem Dickicht zwei große Runde Eisblaue Augen an. Ich schreckte zurück und verschüttete mein Bento auf dem Rasen.
Hale: „Was zum... fuck wer bist du denn?! Und was willst du von mir?!"
Aus dem Gebüsch erhob sich langsam ein Mädchen mit Honigblonden Haaren und völlig zerschlissener Kleidung. Sie hatte um ihr linkes Bein einen Verband gewickelt der auch schon seine besten Tage hinter sich zu haben schien. Sie hatte einen ziemlich leeren Blick und starrte mich einfach nur an. Zögerlich legte sie die Hände an den Zaun und wollte mir scheinbar etwas sagen. Ich ging vorsichtig hin und versuchte mir mein Misstrauen nicht anmerken zu lassen.
Hale: „Geht es dir gut? Sorry dass ich eben so fies war. Du hast mich nur erschrocken. Kann... ich was für dich tun? Bist du verletzt?"
Mädchen: „Weißes ... Haar..."
Sie sprach sehr gebrochen und ich bemerkte erst jetzt dass sie keine Japanerin ist. Sie muss in etwa mein Alter haben und sie war auch ziemlich dünn.
Hale: „Kannst du mich verstehen? Ich meine... sprichst du meine Sprache?"
Sie schüttelte den Kopf und schaute nun etwas besorgt. Als ich ihre Finger näher ansah, waren diese mit Zahlreichen Abschürfungen und Erde verschmutzt und einige Nägel waren ebenfalls abgebrochen.
Hale: „Bist.... Bist du allein? Wo sind deine Eltern?"
Ich versuchte es so gut es ging ihr verständlich zu machen was ich sie fragte, doch sie schien nicht mal englisch sprechen zu können. Also holte ich einen Block aus meiner Schultasche und zeichnete es einfach auf. Ich hielt ihr den Block hin den sie aufmerksam zu Mustern schien. Sie schüttelte den Kopf und schaute traurig. Die Stille zwischen mir und ihr wurde unterbrochen als Naoki und Anzu angerannt kamen und mich mit dem seltsamen Mädchen sahen.
Anzu: „Wer ist das Hale?"
Hale: „Keine Ahnung wenn ich das wüsste wäre ich schon mal einen Schritt weiter."
Anzu: „Sie sieht sehr mitgenommen aus. Ob sie von irgendwo abgehauen ist?"
Hale: „Wie schon gesagt ich hab keinen Plan. Sie ist jedenfalls keine Asiatin wie man unschwer erkennen kann und versteht kein einziges Wort von dem was ich sage. Sie hat lediglich meine Haare erwähnt."
Naoki: „Warte mal das haben wir gleich."
Er holte aus seinem Rucksack einen Atlas hervor und kletterte über den Zaun zu dem Mädchen. Sie war sehr schreckhaft und hatte eine starke Abwehrhaltung ihm gegenüber. Naoki klappte den Atlas auf und hielt ihr eine Weltübersicht entgegen.
Naoki: „Wir sind hier, siehst du?"
Er zeigte mit seinem Finger auf Japan sodass sie sehen konnte worauf er hinaus will. Ganz zaghaft setzte sie ihren Finger auf ein kleines Land in Europa.
Naoki: „Okay das ist Strange. Wusste nicht mal dass es ein Land wie Moldau gibt. Warte kurz ich hab's gleich."
Er holte sein Handy aus der Hose und versuchte es mit einem Translator, doch wie so vieles bei Google, kam anscheinend nur Quatsch bei raus so wie sie Naoki anschaute.
Das Mädchen mit dem Blonden Haar
Ende
So ist in etwa meine Vorstellung des Mädchens☺️
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