Dies ist die Fortsetzung zu „Rebellion und Wahnsinn" um damit die Geschichte um Quita und den Haitani Brüdern zu Ende zu erzählen.
11 Jahre sind nun schon vergangen seit Quita ihrer Heimat Japan den Rücken kehren musste.
Seit her lebt sie in der Mi...
Am nächsten morgen wachte ich vom Klingeln meines Handys auf. Ich war total kaputt und war noch völlig erschlagen von der Nacht. Ich wollte zur Theke gehen wo meine Handtasche lag, aber da hatte ich die Rechnung ohne die Auswirkungen von letzter Nacht gemacht. Ich verlor das Gleichgewicht und flog der Länge nach erstmal auf die Schnauze. Meine Beine und Arme waren wie Pudding und selbst jetzt konnte ich die beiden noch deutlich in mir spüren obwohl sie da natürlich nicht mehr waren. Apropos! Ich schaute mich im Zimmer um, aber keiner der beiden war zu sehen. Es war totenstill sodass ich nur den Straßenverkehr von draußen vernahm. Ohh und natürlich das penetrante Klingeln meines Handys. Ich stütze mich an dem Barhocker hoch, griff meine Tasche und setzte mich mit ihr wieder auf den Boden. Hektisch wühlte ich in ihr rum und sah das Hirotaka mich anrief.
Quita: „Ja wer da?"
Hirotaka: „Na hör mal Shiro es ist bereits Nachmittag!!! Wo steckst du verdammt?! Ich habe dich schon zig mal angerufen aus Sorge diese beiden Penner hätten dir was angetan!!!"
Quita: „Ohh Fuck! ...Shit! Sorry ich bin ... noch ein bisschen neben der Spur. War ne seeeehr lange Nacht man."
Hirotaka: „Ich bin jedenfalls froh dass es dir gut geht und du lebst. Wo bist du eigentlich die ganze Zeit gewesen?!"
Quita: „Ich bin im Conrad. Dieses 5 Sterne Hotel."
Hirotaka: „Sind die beiden Männer noch bei dir?"
Quita: „Nein ich glaube nicht. Ich bin allein aufgewacht."
Hirotaka: „Klingt als könntest du einen Kaffee und ein Taxi gebrauchen."
Quita: „Du kannst Gedanken lesen!"
Hirotaka: „Gut dann werde ich dich mit Hale Abholen. Der kleine ist schon putzmunter und unterhält die Nachbarschaft mit seinem neuem Spielzeug wenn du verstehst was ich meine."
Quita: „Herrje ich hoffe es beschwert sich keiner. Aber gut dann warte ich hier auf dich und bring mir frische Sachen mit."
Hirotaka: „Alles?"
Quita: „Ja ALLES... frag bitte nicht."
Hirotaka: „Wenn ich da bin bist du mir erstmal eine Erklärung schuldig!"
Quita: „Geht klar... bis gleich."
Ich legte auf und atmete erstmal tief durch. Mein Blick fiel auf den Boden rund um das Bett. Überall lagen zugeknotete Kondome rum, deren Verpackungen und das Bett bestand nur noch aus einem Laken und das Bettzeug lag zerstreut um das Sofa herum. Ich schmunzelte und blickte mit einem Lächeln auf letzte Nacht zurück bis mir einfiel dass ich die Sauerei beseitigen sollte wenn Hiro und Hale gleich kommen um mich abzuholen. Ich möchte meinem Sohn ungern jetzt schon die Sache mit den Bienen und Blüten erklären und wozu die Dinger auf dem Boden gut sind. Also raffte ich mich auf, torkelte mehr als dass ich gehen konnte und räumte das ganze Schweinkram weg. Anschließend nahm ich eine heiße Dusche um mir den Schweiß vom Körper zu spülen. Mit einem Handtuch auf dem Kopf und um den Körper ging ich wieder ins Zimmer zurück. Ich schaltete ein wenig Trash TV ein und dabei fiel mir eine Visitenkarte auf dem Beistelltisch ins Auge.
„Wir wollten dich nicht wecken und allein lassen, aber die Arbeit ruft. Melde dich bei uns, du weißt ja wo du uns findest."
Darunter stand eine Handynummer die scheinbar Ran oder Rindou gehörte. Ich steckte die Karte in meine Tasche und genau in dem Moment ging die Zimmertür auf und Hale stürmte auf mich zu.
Hale: „Mom da bist du ja! Ich dachte schon dir sei was passiert!"
Quita: „Alles gut mein Schatz. Wie war euer Männerabend?"
Hale: „Richtig Nice! Onkel Hiro hat mit mir mein Schlagzeug aufgebaut und dann haben wir Burger gegrillt und uns Filme angeguckt!"
Quita: „Klingt nach einer Menge Spaß!"
Hale: „Was ist mit dir Mom? Erzähl schon! Wie war dein Abend?"
Quita: „Er war wunderbar. Ich werde denke ich mal jetzt öfters ausgehen."
Hale: „Aber dass du immer auf dich aufpasst ja? Onkel Hiro war Fuchsteufelswild und hat den ganzen Morgen geflucht warum du nicht ans Handy gehst."
Hirotaka: „Meine Sorgen sind durchaus berechtigt was deine Mutter angeht! Sie ist nunmal keine gewöhnliche Lady."
Quita: „Lieb dass du dich um mich sorgst. Danke dass du auf Hale aufgepasst hast."
Hirotaka: „Nicht dafür. Ich bin schließlich sein Onkel das ist selbstverständlich! Hier! Ich hab dir die Sachen mitgebracht die du wolltest."
Quita: „Danke. Ich zieh mich nur kurz um."
Ich ging wieder ins Bad und zog die Sachen an die Hiro mir mitgebracht hatte. Er hatte mir was schickes und schlichtes zusammengestellt sodass ich nicht aussah wie eine zerlodderte Puppe.
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Ich ging zurück ins Zimmer und setzte mich auf das Sofa. Hiro reichte mir einen Coffee to Go und ich trank ihn genüsslich aus.
Quita: „Du könntest glatt Modeberater werden. Du bringst immer genau die Sachen mit die ich mir vorgestellt habe zu tragen. Einfach Praktisch! Danke übrigens für den Kaffee. Den hab ich echt bitter nötig!"
Hirotaka: „Wenn sowas nicht so lausig bezahlt werden würde, könnte ich ja über einen Berufswechsel nachdenken hahah! Hoffe der Kaffee ist dir nicht zu kalt."
Quita: „Nein er ist genau richtig."
Hirotaka: „Du kannst mir übrigens jetzt oder nachher bei dir zuhause berichten was dich hier her verschlagen hat."
Ich verschluckte mich an meinem Kaffee als Hiro auf letzte Nacht anspielte. Ich klopfte mir beherzt auf die Brust und fing mich wieder.