Sasukes Finger glitten unter mein Oberteil und ich zitterte vor Verlangen. Er vertiefte den Kuss, während er meine Kurven entlang fuhr. Überall wo er mich berührte, blieb ein brennendes Gefühl zurück. Die Waffen auf dem Regal fielen runter, doch Sasuke hob mich schnell hoch und setzte mich auf einen Tisch ab, der in der Nähe stand. Unsere Lippen trennten sich dabei nicht. Mit einer Handbewegung fegte er die Waffen von der Oberfläche und drückte mich auf den Tisch runter.
Sasuke schaute mit dunklem Blick auf mich herab. In seinen Augen eine gefährliche Flamme.
Ich zog ihn an seinem Oberteil zu mir. Seine Lippen kamen mir wieder entgegen und raubten mir den Atem. Ich bäumte mich ihm entgegen, als seine Hand über die Innenseite meines Oberschenkels strich. Sasukes Mund wanderte weiter zu meinem Hals. Er saugte an ein paar Stellen und mein Verstand vernebelte. Ich spielte mit seinen seidenweichen Haaren und keuchte unter ihm, nachdem er eine empfindliche Stelle gefunden hatte. Sasuke hörte nicht auf und mir wurde schwindelig.
Mir ging es mehr als nur gut, aber ich hatte das Gefühl, als hätte ich irgendetwas Wichtiges vergessen. Unter Sasuke bekam ich jedoch keinen normalen Gedanken, der nicht beschrieb, wie sehr ich ihn gerade wollte.
Seine Härte drückte sich an mich und ließ mich aufstöhnen, obwohl er nicht einmal in mir war. Ich spürte wie ich feucht wurde. Nur die Vorstellung es mit ihm zu tun, ließ eine Hitzewelle über meinen Körper rollen. Ich zog ihn erneut an meine Lippen und verschränkte meine Beine, um seine Hüfte, sodass wir uns stärker berührten. Sasuke stöhnte nun auch auf.
Meine Hände schoben seinen Kimono von seinen Schultern und entblößten seinen muskulösen Oberkörper. Ich erkundete jedes Detail an ihm, wobei er hin und wieder erschauerte.
,Er hat keine Gefühle für dich. Er ist nur ein Mann, deswegen hat er solches Interesse.', erinnerte mich meine innere Stimme und ich hielt zwischen den Liebkosungen inne.
Ich war diejenige, die Gefühle für ihn hatte und nicht umgekehrt. Wahrscheinlich wollte er sich nur die Zeit vertreiben. Ich wollte ihn ja auch, aber nicht so. Nicht unter diesen Umständen.
Sasuke spürte meine Unentschlossenheit und pausierte in seiner Bewegung. Schwer atmend blickte er mir voller Begierde in die Augen. Sein Anblick ließ mich meine Worte fast vergessen.
Die Wahrheit war hart und doch brachte sie mich auf den Boden der Tatsachen zurück.
„Wir sollten aufhören.", sprach ich mit heiser Stimme.
Sasuke blieb für einen Wimpernschlag erstarrt. Zwischen uns knisterte noch die geladene Spannung und wir schauten uns bloß an.
„Du hast wahrscheinlich recht.", meinte er und beleckte seine Lippen. Wir konnten uns nicht voneinander lösen und ich hätte meine Entscheidung verworfen, wäre Sasuke dann nicht doch von mir runtergegangen.
„Ich gehe mit dem Katana zur Kasse.", setzte ich ablenkend ein und machte mich direkt auf dem Weg. Sasuke folgte mir mit ein wenig Abstand. Ich strich mir meine zerzausten Haare glatt und bemerkte wie sein Geruch an mir haftete. Mein Herz forderte immer noch nach ihm. Es schmerzte.
Unerwiderte Liebe war wirklich scheiße.
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Suigetsu, Sasuke und ich schritten schon eine Weile durch die Wüste Richtung Norden. Hinter uns lag das Dorf Sunagakure. Unser Ziel war weiterhin unbekannt. Fürs Erste reichte es aus, uns vom Dorf zu entfernen, sodass wir Arashi nicht vor die Füße liefen.
Das Katana an meiner Seite fühlte sich vertraut an und ich bemerkte sogar wie ich zur Beruhigung meine Hand auf den Knauf legte.
Ich konnte Sasukes Berührungen noch schwach fühlen. Unsere Blicke trafen sich nur selten. Vermutlich hatte ich seinen männlichen Stolz verletzt, denn einen anderen Grund könnte es für sein Verhalten nicht geben.
Suigetsu hatte nichts hinterfragt. Er war zu beschäftigt mit den Schwertern gewesen und gerade geblendet von den neuen Waffen, die er sich gekauft hatte.
„Also wir finden den anderen Traumreisenden indem du von ihm träumst, wenn ich das richtig verstanden habe?", meldete sich Suigetsu zu Wort.
„Ja, so ungefähr.", stimmte ich ihm zu.
„Also taucht er einfach so auf und sagt zu dir: ,Hey, ich bin in keine Ahnung wo?'", fragte Suigetsu verwirrt und ich schmunzelte.
„Meistens bekomme ich nur Hinweise."
„Achso. Sollten wir nicht dafür eine Pause einlegen? Schließlich wissen wir nicht wo wir hin sollen. Du kannst in deine Träume fallen und den Standort ausmachen, während meine Wenigkeit davon auch profitiert. Klingt das nicht nach einen tollen Plan?", schlug er etwas über begeistert vor.
„Ja?", gab ich seiner Aussage teilweise recht.
„Wir sind gleich aus der Wüste. Ich würde vorschlagen, das wir noch das Stück bis zum Waldrand laufen. Hier stehen wir zu auffällig. Man könnte uns leicht entdecken.", mischte sich Sasuke ein. Seine Idee ergab mehr Sinn, also kamen wir zu dem Entschluss ihm zu folgen.
Es dauerte trotzdem eine Weile bis wir endlich aus der Wüste kamen und den Wald betraten. Suigetsu und Sasuke bauten ihre Zelte auf und ich machte mich müde an mein Eigenes zu schaffen.
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Ich öffnete meine Augen in der Traumwelt und blickte auf ein Bett und Sasuke, der unter mir lag.
Das darf doch jetzt nicht wahr sein...
Ich saß auf ihn und wollte aufstehen, doch er hielt mich an meiner Taille fest und behielt mich so auf sich.
Heute hatte ich schon genug von Sasuke. So viel von ihm konnte ich gar nicht aushalten. Wer hatte sich so einen Traum ausgedacht? Will die Person meinen Tod?
„Sasuke?", fragte ich verzweifelt.
Er schaute mich lange an und grinste unverschämt.
Ich wollte auf keinen Fall wissen was er gerade dachte, aber sein Blick sprach Bände.
‚Vergiss deine Aufgabe nicht!', tauchte eine Stimme im hinteren Teil meines Kopfes auf.
Ich zögerte lange.
,Wieso mag ich dich so sehr?', dachte ich.
Sasuke lehnte sich zu mir und seine Lippen streiften über meine. Ich schloss meine Augen und gewährte seiner Zunge eindrang. Ich ergab mich ihm völlig.
In einem Traum durfte man doch seine geheimsten Wünsche ausleben. Nicht wahr?
-
Am nächsten Morgen wachte ich verschwitzt auf.
Die Nachwirkungen des Sharingans waren echt die Hölle. Da fragte ich mich, ob sich meine Fähigkeiten überhaupt lohnten, wenn sie es nicht doch schlimmer machten.
Ich stieg aus meinem Zelt und lief aus Versehen in Suigetsu rein.
„Seit wann stehst du so früh auf?", fragte ich ihn verwundert.
„Sasuke hat mich aufgewacht.", meinte er und verdrehte genervt die Augen. „Gut geschlafen? Weißt du wo sich Tabito befindet? Irgendwelche Anzeichen auf eine Umgebung oder sonst irgendetwas?"
Statt einer Antwort strömte mir Hitze über meine Wangen bei dem Gedanken an Sasuke, der mir andere Sachen, als den Weg gezeigt hatte.
Das könnte wohl noch eine Weile dauern, bis ich an den Standort kam...
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SasukeXreader fanfiction
FanfictionAls Sasuke Uchiha den Hokage in ein Koma durch sein Genjutsu versetzt, findet Y/N heraus, dass Sasukes Sharingan bei ihr wirkungslos ist. Auf der Suche nach Y/N's wahrer Kraft verstößt sie gegen die Gesetze Konohas und verbündet sich mit Sasuke Uchi...
