DREIUNDZWANZIG 🌶️

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Inhaltswarnung: Wir verdienen uns endlich und offiziell die Bewertung "Erwachseneninhalt". *smut on*

Gähnend und mürrisch blinzelte ich gegen die aufkommende Helligkeit an, die mir in den Augen schmerzte. Ich wälzte mich in meinem Bett hin und her und konnte keine bequeme Position mehr finden. Also gab ich nach und öffnete schließlich meine Augen. Je wacher ich wurde, desto intensiver nahm ich den pochenden Kopfschmerz wahr und die Übelkeit, die mir die Kehle hinaufkroch. Noch nicht wieder fähig mein Umfeld vollständig zu erkennen, griff ich halb liegend und blind auf meinem Nachtisch nach dem Wasserglas. Als ich es nach mehrfachen Versuchen endlich zu greifen bekam und an meine Lippen führte, musste ich mit Frust feststellen, dass es leer war.

„Na, verkatert?" Im Liegen drehte ich mich murrend zu der Stimme um, die von der anderen Bettseite kam. Elaria saß dort auf der Bettkante, schön wie ein blühender Frühlingsmorgen und betrachtete mich.

„Frag nicht," ich hielt mir meine kühle Handfläche an die Stirn, um meine Kopfschmerzen zu lindern. „Ich hab zu viel getrunken."

„Ach was du nicht sagst," Elaria lachte rechthaberisch.

Mein Versuch sie mit einem kleinen Dekokissen meines Bettes abzuwerfen scheiterte kläglich, denn ich warf es einige Meter an ihr vorbei. Ihr Lachen wurde nur noch lauter.

Sie zog mir die Hand von der Stirn und den Augen und forderte mich damit auf sie anzuschauen. „Steh endlich mal auf, wir haben bereits weit nach Mittag. Es sind schon alle auf den Beinen und haben nach dir gefragt."

„Wer ist alle?" Verdutzt schaute ich sie an und zog erneut die Bettdecke über mein Gesicht. Das Licht in diesem Raum war einfach zu grell.

„Willst du mich verarschen? Deine Lieblingspiraten durchqueren die Sieben Weltmeere für dich, rächen dich, bitten dich um Vergebung und du erinnerst dich nach ein bisschen Alkohol am nächsten Tag nicht mal mehr an sie?"

Mit einem Mal schlug ich die Decke von mir und saß aufrecht im Bett. „Fuuuuck." Ich presste meine Hand vor meinen Mund bei der aufkommenden Übelkeit, durch das plötzliche Aufrichten. „So ist das nicht," sprach ich mit aufeinander gepressten Lippen, „Ich habe es nur kurzzeitig vergessen, aber ich erinnere mich noch an alles." Nachdem ich die Übelkeit halbwegs wieder in den Griff bekommen hatte, drehte ich mich zu Elaria, die mich schmunzelnd musterte. „Wieso scheint es so, als ob nur ich verkatert bin?"

Sie lachte. „Du bist eben ein Leichtgewicht. Außerdem hattest du ein paar Gläser Vorsprung." Dann hob sie etwas vom Boden hoch und reichte es mir. „Hier trink das, ist einer meiner Spezial-Anti-Kater-Drinks." Dankbar nahm ich ihr das Glas mit der grünlichen Flüssigkeit ab und leerte es in einem Zug. Es schmeckte fürchterlich, aber ich hatte das Gefühl, dass meine Kopfschmerzen und die Übelkeit augenblicklich schwächer wurden.

„Wenn ich so aussehe, wie ich mich fühle, dann kann ich heute keinem von ihnen unter die Augen treten," ich streckte mich und gähnte intensiv.

„Glaub mir, die Jungs da draußen haben dich schon in weitaus schlimmeren Zustand gesehen." Sie lachte und ich konnte es nicht anders, als es ihr gleichzutun. Guter Punkt.

„Aber mal Spaß beiseite, du solltest dich wirklich waschen. Du riechst wie ein Schnapsladen." Elaria stand auf und öffnete das große Fenster mit den Flügeltüren, um frische Luft hereinzulassen. Ich schaute sie böse an und sie zuckte nur unschuldig grinsend mit den Schultern.

Kurze Zeit später folgte ich ihrem Rat und ging in das an meinem Zimmer angrenzende Badezimmer. Mein Körper und Geist entspannten sich prompt in dem warmen Badewasser, als ich in der Badewanne lag und den herrlichen Duft das Badezusatzes wahrnahm. Ich tauchte mehrmals unter Wasser, um einen klaren Kopf zu bekommen. Es erinnerte mich an meinen Traum mit San im See und die Erinnerungen des gestrigen Gesprächs kamen mir wieder in den Kopf. Er hatte also all das mit mir gemeinsam erlebt. Er war derjenige, der für mich diese wundervolle Lichtung geschaffen hatte und mir damit half, aus meinen Albträumen zu flüchten und sie später sogar vollständig zu vertreiben. Darüber war ich ihm mehr als dankbar, dennoch wollte ich mit meiner Dankbarkeit noch hinter dem Berg halten. Vorher musste er mir nämlich noch einige Dinge erklären.

Aurora - You are my light (Ateez x reader)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt