- FYI: Bitte nochmal die Triggerwarnungen ins Gedächtnis rufen -
Fünf Tage zuvor.
Ich kniff meine Augen zusammen. Eine Träne lief mir über die Wange. Meine Hände krallten sich vor Schmerzen in das dunkle Holz des Bettkopfstückes, welches bereits von unzähligen Kratzern meiner Fingernägel überseht war. Wann hörte das endlich auf? Wann würde es nicht mehr weh tun? Würde ich mich je daran gewöhnen? Endlich abstumpfen und nichts mehr spüren? Das wünschte ich mir.
Ich kniete auf allen Vieren, während der König, der gleichzeitig mein Gemahl und Vergewaltiger war, sich hinter mir rücksichtslos in mich rammte. Wieder und wieder stieß er fest zu, ohne sich auch nur im Geringsten um mich oder meine Schmerzen zu sorgen, die so offensichtlich waren. „Na das gefällt dir doch so, du kleine Hure, habe ich Recht?!" mit einem harten Schlag auf meinen nackten Hintern untermalte er seinen Satz.
Ich schrie vor Schmerz auf. „Ja ich weiß doch, dass du es so magst!" Er rammte sich noch ein paar Male hart in mich, dann stöhnte er auf und es war endlich vorbei. Zumindest für kurze Zeit. Er ließ endlich von mir ab, zog sich sein königliches Gewand an und drehte sich im Türrahmen des weitläufigen Schlafgemachs erneut zu mir um. Ich hatte mir währenddessen die Decke gekrallt und versuchte beschämt meinen geschundenen Körper darunter zu verstecken. „Und jetzt geh dich waschen, heute Nacht habe ich etwas Besonderes mit dir vor!" Damit ließ er die Tür zufallen und mich mit meiner Schande und den Schmerzen alleine.
Kurz darauf klopfte es an der Zimmertür. Ich war immer noch wie paralysiert und starrte emotionslos an die Decke. „Herein!" Die Tür öffnete sich und Sofia, meine Zofe, betrat schweigend das Gemach. Sie kannte die Prozedur und wusste bereits, dass der König mich vergewaltigte und mir Schmerzen zuführte, jeden Tag. Sie verlor nie ein Wort darüber, wofür ich ihr mehr als dankbar war.
Ich wurde von dem Plätschern des Wasserhahns aus meinen Gedanken gerissen und war nun endlich fähig mich wieder zu bewegen. Sofia ließ mir ein warmes Bad ein und versetzte das Badewasser nach solchen Umständen mit mehr Badezusatz als üblich. Ein Zeichen für mich, dass sie wusste, was hinter dieser Türe vor sich ging. Auch wenn mein Waschgang ein Geheiß des Königs war, um mich auf welche Schande auch immer für heute Nacht vorzubereiten, so nahm ich das Bad nach jedem Mal dankend an, um meinem Körper wenigstens ein bisschen Wohltat zu geben und vielleicht auch in der Hoffnung ich könnte die Schande von meinem Körper waschen.
Die große Badewanne mit Löwenfüßen stand frei im Raum und das Badewasser darin dampfte herrlich. Sofia schaute mich mit erwartungsvollem Blick an und ich setzte mich in Bewegung, um endlich das warme und wohltuende Wasser um meinen Körper zu spüren. Sofort entspannten sich meine Muskeln und Sofia fing an mich mit einem Schwamm zu waschen. Dabei war sie an den Stellen, an denen offensichtliche Verletzungen meinen Körper zierten besonders vorsichtig.
Nachdem ich frisch gewaschen und frisch gekleidet war, fühlte ich mich ein kleines bisschen besser. Ich wählte selten aufwendige Kleider oder Frisuren, da ich mich in ihnen nicht besonders wohl fühlte und mir verkleidet vorkam. Wenn es keinen besonderen Anlass gab, wählte ich meistens ein luftiges schlichtes Kleid, in dem ich mich frei bewegen konnte und ließ meine braunen Haare meist in einen lockeren Zopf binden. So auch heute. Alles andere war unpraktisch, da ich die wenigste Zeit im Schloss verbrachte und jede freie Minute, die mir gewährt wurde, bei meinem Pferd sein wollte.
Ich war definitiv keine klassische Prinzessin wie sie im Buche stand. Aber wie konnte ich das auch sein, wenn alles darangesetzt wurde, dass ich mich zu keiner Zeit auch nur ein bisschen königlich fühlen durfte. Neben dem täglichen Missbrauch, wurde ich bei Sitzungen des hohen Rates vom König ausgeschlossen, da er die Überzeugung besaß, Frauen könnten keine wichtigen Entscheidungen treffen und erst recht kein Königreich führen.
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Aurora - You are my light (Ateez x reader)
FanfictionDas Leben von Prinzessin Aurora ist schlimmer als die Hölle. Schuld daran ist der König ihres Königreiches, mit dem sie zwangsverheiratet wurde. Ihr Leben ändert sich von der einen auf die andere Sekunde, als sie von acht maskierten Piraten entführt...
