Früh morgend weckte Thranduil Anna ziemlich unsanft. Er rüttelte einmal an ihr und sofort war sie wach. Anna blickte sich panisch um, ehe ihr einfiel, dass sie ja mit Thranduil im Zelt lag.
"Komm steh auf!"
"Steht doch selber auf!" zischte sie vollkommen müde und legte sich wieder hin.
"Ich kann nicht!" knurrte er wütend.
"Ach. Das tut mir aber leid!"
"Das sollte es dir auch! Du liegst nämlich auf mir!" zischte er.
Sofort fuhr Annas Kopf in die Höhe und sie sah hinter sich. Tatsächlich lag sie von der Hüfte weg runterwärts auf Thranduil. Peinlich berührt rutschte sie von seiner Hüfte. Sofort setzte sich Thranduil auf und überschlug die Beine. Anna hob verwirrt eine Augenbraue und blickte ihm in die Augen.
"Was?!" fauchte er, stand auf und ging schnell raus.
Anna zuckte mit den Schultern und legte sich wieder hin. Sie konnte es nicht sagen, aber sie war total müde.
"Komm da raus jetzt!" rief Thranduil von weiter her. Anna interessierte es nicht, sie blieb liegen.
Doch plötzlich wurde das Zelt weggerissen und Anna keuchte erschrocken auf. Über ihr stand ein halbnackter Thranduil. Wasser tropfte ihr ins Gesicht, doch es war ihr herzlich egal. Sie hatte nur Augen für seinen Oberkörper.
"Schau mich nicht so verlangend an!" mahnte Thranduil sanft, packte sie um die Hüfte und ging mit ihr an die selbe Stelle, an der er auch gerade war.
Thranduil ging mit ihr ins Wasser, Anna klammerte sich an Thranduil und schaffte es, das Wassee nicht zu berühren. Was sich tatsächlich etwas schwierig gestaltete, da ihm das Wasser bis zur Hüfte reichte. Als er merkte, dass er sie nicht ins Wasser werfen konnte, blieb ihm nichts anderes übrig, als die andere Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Er holte kurz Luft und tauchte runter. Anna schrie einmal leise auf, dann strampelte sie im Wasser.
Thranduil tauchte wieder auf und Anna prustete das Wasser aus Ihrem Mund. Ein breites Grinsen schlich sich auf sein Gesicht und er ließ sie los, als sie gerade dabei war, sich über die Augen zu wischen. Schnell tauchte sie wieder auf.
"Das war gemein!" keuchte sie, erntete nur ein Lachen seinerseits.
"Das war nur fair! Nun komm, gehen wir zurück "
Mit einem Murren nahm sie die entgegengestreckte Hand Thranduils und ging mit ihm zum Zelt zurück. Skeptisch betrachtete Anna, wie Thranduil dabei war, alle Spuren zu verwischen. Dann stieg er auf sein Elch. Anna tat es ihm gleich. Dann trieb sie ihr altes Pferd an, welches nach ein paar Metern aber nicht mehr weiter wollte.
"Steig jetzt bei mir auf!" knurrte Thranduil zum abertausendsten Mal.
Anna stieg dann doch vom Pferd und dieses rannte wieder zurück. Traurig sah sie ihr hinter her und ging langsam zu Thranduil. Dieser verdrehte die Augen, packte sie am Hemd uns zog sie auf sein Elch. Dieser sträubte sich, doch nach ein paar beruhigenden Worten Thranduils entspannte er sich wieder.
Dann traten sie den Ritt nach Düsterwald an. Schnell hatten sie diesen erreicht und Thranduil seufzte erleichtert auf und ritt bedacht durch den Wald. Das nichts passierte wunderte ihn, aber es störte ihb nicht. Er war sogar sehr erleichtert darüber und drückte Anna ein bisschen fester an sich, denn sie zitterte ziemlich stark. Die Hallen Thranduils waren genauso prachtvoll wie damals, fand Anna. Sie schritt umher und besah sich alles. Vieles kannte sie, einiges war neu.
Thranduil ging auf sein Zimmer und suchte nach frischen Klamotten, die er Anna gab als sie auch in sein Zimmer eintrat. Sie bedankte sich und zog sich sofort um.
Auf die Frage wo sie schlafen dürfte meinte Thranduil nur, sie hätte ja ein Zimmer oben in den sie schlafen konnte.
Allerdings wollte sie das nicht und so ließ Thranduil sich breitschlagen, es in einem Bett zu versuchen.
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die Verbindung zweier Welten [[HDR FF]]
Fanfictionein Junges Mädchen lebt in Deutschland und geht dort aufs Internat. Sie ist gerade mal erst 7 Jahre alt, als sie die Verbindung nach Mittelerde findet. Dort angekommen erfährt sie Dinge, die lieber ewig verschollen geblieben wären. Und wie steht es...