Kapitel 7.2

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Schließlich war es so weit

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Schließlich war es so weit.

Nach einer Weile, in der sich der Highlord und Chiana über alle möglichen Dinge unterhielten, hatten sie fertig gespeist und Chiana erhob sich von ihrem Stuhl. Lilitha tat es ihr gleich, da sie es so gelernt hatte. Immerhin hatte sie an der Seite ihrer Herrin zu sein. Chiana blieb vor ihrem Stuhl stehen und sah den Highlord fast schon erwartungsvoll an, als würde sie sich auf etwas freuen, doch es kam nichts. Er blieb einfach nur sitzen und wischte sich den Mund ab.

»Gute Nacht, Mylord«, verabschiedete sich Chiana leise und machte einen kleinen Knicks. Enttäuscht verließ sie den Tisch. Lilitha wollte ihr gerade folgen, als ein Pfeifen ertönte und sie innehalten ließ.

»Du bleibst hier«, erklang die Stimme des Highlords, als er sich erhob und die Serviette auf den Tisch warf. Lilitha zuckte zusammen und ein Zittern durchfuhr sie. Hier? Bei ihm? Sie hatte bis gerade eben noch gehofft, dass sie sich vielleicht doch verhört hatte.

»Wie ihr wünscht, Mylord«, sagte sie mit belegter und bebender Stimme, ehe sie sich erneut zu ihm kniete. Sie wusste absolut nicht, was jetzt von ihr erwartet wurde und das gefiel ihr gar nicht. Was sollte sie tun? Sie hatte doch nur gelernt, wie sie mit Mistress Chiana umzugehen hatte.

Er ging an ihr vorbei und stolzierte in Richtung Ausgang.

»Komm mit«, wies er sie an und stieß die Tür auf, dicht gefolgt von Lilitha, die versuchte, mit seinen großen Schritten mitzuhalten. Der Berater, der ein Stück weiter mit einem der Eunuchen redete, blickte seinen Herrscher fragend an.

»Was macht sie bei Euch?«, fragte er verwirrt und musterte Lilitha mit einem deutlich skeptischem Blick. Es war klar, was er von dieser Situation hielt, denn Begeisterung sah anders aus.

»Ich nehme sie für ein paar Tage zu mir als Kammerzofe, damit Chiana sieht, dass es nicht so schlimm sein kann. Ich kann ihr Gejammer nicht mehr hören. Abgesehen davon sollte sie mit dieser ständigen Eifersucht aufhören. Sowas hat in meinem Harem nichts verloren«, erklärte der Highlord mit ruhiger und gefasster Stimme, ehe er weiterging. Sein Berater folgte ihm.

Sergej war kein Vampir, was man an seinem grauen Haaransatz erkennen konnte. Und dennoch konnte Sergej mehrere Jahrhunderte alt werden. Er befand sich also, trotz seines Aussehens, in der Blüte seines Lebens.

»Vielleicht wäre es besser, nach einer anderen Favoritin zu suchen. Ihr geht ein hohes Risiko ein, wenn Ihr diese junge Dame in Eure Gemächer lasst«, erklärte Sergej skeptisch und schielte dabei über seine Schulter zu Lilitha.

Der Highlord machte eine wegwerfende Handbewegung. »Ich werde sie in der Nacht, in der ich schlafe, einfach festketten, damit Ihr keine Angst haben müsst, dass sie mich heimtückisch erdrosselt.«

Lilitha zuckte, lief aber weiterhin zwei Schritte hinter ihm, wie sie es auch bei Chiana getan hätte, während sie dem leisen Gespräch lauschte. War das sein Ernst?

»Ihr spielt mit dem Feuer«, war alles, was der Berater dazu sagte.

Schließlich blieben sie vor den Gemächern des Highlords stehen. Bisher war Lilitha nur einmal hier gewesen, als der Highlord nach Chiana verlangt hatte.

»Sonst würde es doch keinen Spaß machen«, erklärte der Dunkelblonde mit einem schiefen Grinsen und hob eine Augenbraue hoch, ehe er in seine Räume trat und wartete, bis Lilitha ebenfalls eingetreten war.

»Sonst würde es doch keinen Spaß machen«, erklärte der Dunkelblonde mit einem schiefen Grinsen und hob eine Augenbraue hoch, ehe er in seine Räume trat und wartete, bis Lilitha ebenfalls eingetreten war

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Haremstanz - Die blühende Unschuld (Band 1)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt