Haremstanz-Trilogie Band I
Im Zentrum der Natur geboren und von Gold ummantelt.
Verwaist. Verkauft. Versklavt.
Gezwungen der Krone zu dienen, die ihr alles genommen hat. Allen voran ihr Herz.
Die junge Vampirin Lilitha, hat keine Zukunft. Das wir...
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Mit einem zufriedenen Lächeln wirbelte er das Kleid ein wenig umher, während er sich auf das Bett zubewegte und sich auf dieses legte. Er schien sichergehen zu wollen, dass sie es sich nicht einfach schnappen konnte, wenn er gerade nicht aufpasste.
»Wenn du dich benachteiligt fühlst, kann ich meine Hose auch ausziehen«, bot er ihr grinsend an und beobachtete, wie Lilitha noch immer neben dem Bett stand.
»Wenn Ihr das tut, werde ich Euch nicht massieren«, erklärte sie und es hatte etwas Endgültiges.
Sie ließ mit sich spielen, aber das ging zu weit.
Damit kam er einen Schritt zu weit an ihr letztes Eigentum heran.
Der Mann lachte bei dieser ernsten Aussage und beobachtete sie weiterhin.
»Beruhig dich. Ich will dich ja nur necken«, erklärte er mit einem eindeutig ironischem Unterton. Als hätte er das nicht schon längst getan. »Etwas Belebendes, bitte«, erklärte er mit einem Lächeln und sah zu ihr auf.
Er schien ihr bereits belebt genug, dass sie ihm am liebsten etwas zum Einschlafen gegeben hätte. Doch als sie ihm das letzte Mal eine beruhigende Massage gegeben hatte, war es auch anders verlaufen, als sie dachte. Mit diesem Aufzug wäre das wohl noch intimer als letztes Mal.
Wieder kribbelte ihre Haut bei der Vorstellung, die sie gleich verdrängte.
Chiana würde heute Abend zu ihm kommen und wenn er erneut mit ihr im Arm einschlafen sollte, würde sie wohl durchdrehen.
Lilitha atmete tief durch und trat näher an ihn heran, ehe sie vorsichtig auf das Bett kletterte. Immer darauf bedacht, dass ihr Handtuch nicht verrutschte.
Ob es eine gute Idee war, ihm eine Massage zu geben, die dafür sorgte, dass er mehr Lust auf Chiana verspürte? Wobei diese Lust sich auch auf sie richten könnte. Was nicht unbedingt praktisch wäre.
Aber dennoch war es einen Versuch wert.
Verklemmt setzte sie sich neben ihn, statt auf seine Oberschenkel und zog noch einmal sicherheitshalber das Handtuch fest, damit es auch nicht herunterrutschen konnte, während sie zugange war.
Sie vernahm ein tiefes, gedämpftes Lachen, das aus seiner Brust kam.
»Ich hab eine Hose an, also beruhig dich wieder. Außer du willst das Kleid doch nicht?«, fragte er nun ein wenig trällernd.
Augenrollend kniete sie sich auf die Oberschenkel und versuchte ihn dabei so wenig wie möglich zu berühren.
Gott, wieso zwang er sie dazu?
Sie hielt ihren Hintern gehoben, sodass sie sich nicht auf ihn draufsetzen musste, denn sie trug keine Unterwäsche und hätte sonst seine Oberschenkel mit ihrer nackten Haut berührt. Auch wenn es nur seine Hose gewesen wäre.
Leider war das eine sehr unbequeme Position und sie wusste, dass sie morgen davon unheimliche Rückenschmerzen davontragen würde.
Dennoch versuchte sie sich zu beruhigen und begann damit, ihn sanft zu kneten.