Haremstanz-Trilogie Band I
Im Zentrum der Natur geboren und von Gold ummantelt.
Verwaist. Verkauft. Versklavt.
Gezwungen der Krone zu dienen, die ihr alles genommen hat. Allen voran ihr Herz.
Die junge Vampirin Lilitha, hat keine Zukunft. Das wir...
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Obwohl Chiana gesehen hatte, dass der Highlord etwas in das Getränk getan hatte, nahm sie es dennoch entgegen, warf Lilitha einen kurzen, misstrauischen Seitenblick zu und nahm dann einen Schluck.
Lilitha riss die Augen auf und schüttelte den Kopf. Es war doch gar nicht für die Hexe bestimmt gewesen! Keiner konnte sagen, wie es wirkte. »Nicht«, hauchte sie und wollte aufspringen, doch da war es schon zu spät. Chiana hatte das kurze Glas in einem Zug geleert und runtergeschluckt. Lilitha hatte die großen goldenen Augen weit aufgerissen und beobachtete die Hexe besorgt.
Genussvoll schloss Chiana die Augen und wirkte so, als hätte ihr einfach nur das Getränk geschmeckt. Doch ehe sie sich versah, stöhne Chiana plötzlich lustvoll auf und ließ sowohl ihre Körperbeherrschung, als auch das Glas fallen. Bevor diese jedoch den Boden erreichen konnte, hatte Kaden sie bereits aufgefangen und hob sie auf die Arme, ohne den Blick von Lilitha zu nehmen.
Diese schluckte. Das war doch der Plan gewesen. Wieso störte es sie dann jetzt so, dass Chiana in Kadens Armen lag? Und warum sah er Lilitha noch immer so an? Sie konnte kaum ihren Augen trauen, als er die Hexe auf dem Bett ablegte und sie aufkeuchte, während er sich auf sie legte und begann sie zu küssen.
Als eine Welle der Eifersucht Lilitha übermannte, zuckte sie zusammen und ballte ihre Hände auf ihren Knien zu Fäusten, zwang sich aber, sitzen zu bleiben. Dabei bohrten sich ihre Fingernägel in ihr Fleisch und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Blut floß.
Doch sie hielt sich zurück. Blieb sitzen und ließ den Blick nicht von Kaden ab. Nur leider war das unglaublich schwer. Sie wollte ihn von ihr runterziehen und Chiana rauswerfen. »Warum?«, hauchte sie und eine Spur Verzweiflung lag in ihrer Stimme.
Wenn es wirklich das war, was sie dachte, dann war ihr das Auspeitschen lieber. War das wirklich seine Art, sie zu bestrafen? Psychospielchen?
Das Stöhnen der Schwarzhaarigen, das unter seinen Küssen hervordrang, ließ in Lilitha ein unerwünschtes Bedürfnis aufkommen. Eines, das sie sich ungern eingestand. Doch sie konnte nicht anders, als sich vorzustellen, an Chianas Stelle zu liegen. Wie er sie küssen und berühren würde. Sie entkleiden, ganz langsam, so wie er es mit Chiana gerade tat.
Lilithas Haut begann zu spannen und ihre Brüste wurden hart, während die Hitze zwischen ihren Beinen zusammen lief. Und das nur vom darandenken. Wie gemein.
Kaden saugte an Chianas Hals, während seine Hände über ihre Seiten strichen und langsam immer mehr ihres Körpers entblößten. Lilitha starrte sie an und keuchte auf, als sich Kadens Hand um Chianas Brust schloss. Ohne es zu merken, drückte Lilitha ihr Kreuz durch, als Kaden begann Chianas Brüste zu kneten.
Erregt rieb Lilitha ungeduldig ihre Beine gegeneinander und wartete förmlich auf irgendeine Form der Berührung, auch wenn Kaden sie überhaupt nicht beachtete. Trotzdem fühlte es sich so an, als würde er sie gedanklich küssen.