Da lag ich also, von meiner eigenen Kotze beschmutzt heulend auf dem Boden des WC's. Ich war so verdammt verzweifelt, es war unbeschreiblich. Zusammengekrümmt versuchte ich normal zu atmen, was mir schwer bis gar nicht gelang. Frustriert zog ich an meinen Haaren, bis der körperliche Schmerz stärker war als der seelische. Doch selbst nachdem ich mir fast einen Haarbüschel rausgerissen hatte brachte es nichts, da war ein Loch in meinem Herzen. Ein fehlendes Teil, dass nicht mehr ersetzt werden konnte. Denn das war das Problem bei fehlenden Teilen, selbst wenn man es wieder haben würde, würde es nie wieder so reinpassen wie davor. Mittlerweile war ich in der Hocke und wippte vor und zurück, immer wieder.
Wie würde es weiter gehen?
"Zayn", wimmerte ich unbewusst.
Hallo mein Schatz
Erschrocken zuckte ich zusammen und fing noch mehr an zu weinen.
Shhhh, ich bin hier
Zayn. Er war es, ich konnte seine Stimme deutlich in meinem Kopf hören, war er tot?
Steh auf, wisch deine Tränen weg und geh auf die Straße.
Hypnotisiert nickte ich, er lebte noch, oder? Also stand Ich auf, und wischte mir unmädchenhaft mit dem Handrücken das Gebrochene und die Tränen aus dem Gesicht. Bevor ich das Apartment verließ, fiel mir auf das es wahrscheinlich unglaublich kalt war und ich griff mit zitternden Händen nach der Parkerjacke.
Super Baby.
Tränen traten mir in meine Augen und ich lief nocheinmal ins Schlafzimmer um mich zu versichern das es ihm gut ging. Doch als ich die Tür mit einem unheimlichen quietschen öffnete war niemand mehr da, Zayn war verschwunden. Was dazu führte das ich ins Treppenhaus stürmte und drei Treppen aufeinmal nahm.
Wenn du draußen bist, wird ein rotes Auto auf dich warten. Du steigst hinten ein und stellst keine Fragen das soll eine Überraschung werden.
Wie ein Marathonläufer rannte ich und atmete dabei auch wie einer. Zayn lebte und ich würde ihn gleich sehen! Unten angekommen stoße ich die Tür Kraftvoll auf und flüchte in die feuchte Nachtluft.
Steig in das Auto Zoey, du sollst nicht do spät alleine auf einer Straße sein.
Verzweifelt nickte ich und flüsterte ein leises 'Ich liebe dich'
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Der Fahrer, den ich die ganze Zeit über nicht hatte sehen können hielt an und brummte etwas von 'Endstation'.
Nervös öffnete ich die Tür und stieg aus, ich drehte mich vom Auto weg um zu sehen wo ich war, und als ich mich wieder umdrehte war das Auto verschwunden.
Komisch.
Vorsichtig lief Ich in das gruselige Gebäude rein, was sich, wie sich rausstellte, nur aus einem Raum bestand. Und da stand er, Zayn. Mit leuchtenden Augen sah er zu mir, das Licht war gedämpft und schien nur leichg durch den Raum. Tränen rannten wieder über mein Gesicht und tropftrn auf die kalten Fliesen. Es war erschreckend still und dann geschah es von alleine.
Wir liefen langsam aufeinander zu, ohne den Augenkontakt zu brechen.
"Ich liebe dich Zoey", flüsterte er, bevor seine süßen Lippen auf meine trafen. Wieder fing ich bitterlich an zu weinen, der Kuss schmeckte salzig und traurig, voller Verzweiflung. Wir hielten uns in den Armen und er strich mir beruhigend durch das Haar bis er sich von mir löste.
"Es tut mir so leid Zayn", schluchzte ich niedergeschlagen und schniefte.
"Ist doch nicht schlimm, dass du am Anfang nicht erwidern willst", murmelte er schulterzuckend. Ich blinzelte.
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When everything has changed
FanfictionSneak Peak :) Endlich! Endlich hatte Zoey ihr Abi in der Tasche und ihr großer Traum konnte endlich in Erfüllung gehen. London die Stadt ihrer Träume. Doch Zoey ahnt nicht was ihr alles in einer Stadt wie London passieren kann.Sie begegnet Wesen von...
