wen habt ihr in verdacht?:) schreibt's mal in die kommentare!
Yoongi
Meine Hände zittern als ich auf die Nachricht starre. Nur mühsam kann ich das Fenster schließen und wie von alleine suche ich in meinen Kontakten Hoseoks Nummer.
Es tutet ein paar Mal und ich muss mich auf den Boden setzen, weil ich das Gefühl habe umzukippen. Mir wird schlecht.
„Ja? Kleiner?" Hoseoks Stimme ist ruhig und freundlich, er scheint sich zu freuen das ich angerufen habe.
Ich schniefe einmal und merke erst jetzt, dass ich angefangen habe zu weinen.
„Hobi?" Meine Stimme bricht ab und ich muss mich einmal leise räuspern, während Hoseok unruhig wird.
„Baby weinst du gerade?" Ein besorgter Unterton hat sich bereit gemacht und irgendwie wird mir warm ums Herz dabei.
„J-Ja, aber das ist jetzt nicht so wichtig," antworte ich erstickt und bekomme Schluckauf. Verdammt.
„Ich h-habe eine N-Nachricht bekommen. I-Ich soll raus kommen, hinters H-Haus."
Ich schniefe erneut und wische mir mit der freien Hand über die Augen.
„Bitte was?" Sofort klingt Hoseok alarmiert.
„Oh Gott, mach das bloß nicht, Kleiner, hörst du? Warte auf mich, bis ich komme, ich bin in einer Viertelstunde bei dir!"
„Nein, a-alles gut, mach dir keinen Stress wegen mi-"
„Yoongi, sei still. Du bleibst wo du bist, verstanden?!"
Ich höre etwas im Hintergrund rascheln und dann lautes Getrampel. Scheinbar habe ich Hoseok aufgescheucht und ich beiße mir auf die Lippe, als ich das Klirren eines Kleiderhakens vernehme.
„Vielleicht weiß ich dann endlich wer es ist. Wer mich so fertig macht. Noch nie habe ich mich so schlecht gefühlt, nicht einmal durch Jimin oder Jungkook," murmele ich und höre Hoseok die Haustür aufreißen.
„Das ist aber kein Grund da jetzt hinzugehen! Es gibt andere Methoden! Bitte Yoongi, ruf die Polizei oder so!" Ich höre Hoseoks hektischen Atem und dann ein leises Fuck, der Bus.
„Hobi, mach dir keinen Stress."
„Natürlich mache ich mir Stress! Yoongi, bitte versprich mir eins: Geh da nicht hin."
Es ist still in der Leitung und ich antworte nicht. Die Gedanken überschlagen sich in meinem Kopf und mir wird schwindelig. Mein Herz klopft schnell und ich habe Angst, gleichzeitig ist da diese Aufregung in mir und diese Neugier.
„Hoseok, wenn ich jetzt gehe... dann trete ich demjenigen Gegenüber. Dann bin ich einmal stark, weißt du? Dann lasse ich mich einmal nicht unterkriegen, indem ich abhaue oder die Hilfe anderer brauche."
„Aber daran ist nichts falsch!" ruft Hoseok verzweifelt und atemlos. „Manchmal kann man nicht alleine gewinnen, dann klappt das nur im Team! Und wir sind ein verdammt gutes Team, also bitte mach nichts falsches!"
Ich schüttele den Kopf, auch wenn er das nicht sehen kann. Meine Entscheidung ist gefallen, ich werde nicht mehr der feige Hund sein, der sich versteckt.
„Ich liebe dich," sage ich leise und lasse Hoseok nicht die Zeit zu antworten, da habe ich schon aufgelegt.
Mit zitternden Beinen stehe ich auf und gehe Richtung Flur, wo ich mir Schuhe und eine dünne Jacke überziehe. Mein Handy lasse ich hier oben, nur den Schlüssel zu der Wohnung stecke ich ein. Du schaffst das, Yoongi.
Mir ist kalt, als ich ins Treppenhaus trete und langsam nach unten laufe. Draußen ist die Luft lauwarm, aber trotzdem fühlt es sich in mir so an, als hätten wir Winter. Verdammt, es ist so weit.
Ich gehe um unseren Wohnblock herum in den Hinterhof, an alten Mülltonnen und Kinderspielzeugen vorbei. Meine Arme habe ich um mich geschlungen, so als könnte ich mich selber dadurch beschützen und meinen schnellen Herzschlag beruhigen.
Und dann sehe ich nach rechts, erkenne die Silhouette im Schatten und wie die Person langsam hervortritt, ein Lächeln auf den Lippen. Mein Herz setzt einen Schlag aus und ich kann plötzlich nicht mehr atmen.
„Du?!"
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Fatty
Fiksi PenggemarFatty - dicke Jungen lieben nicht. _ •Triggerwarning! [2 Kapitel enthalten selbstverletzende Inhalte]
