POV.: Yoongi
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht beobachtete ich Jimin, wie er noch immer seelenruhig schlief. Schon seit einigen Minuten lag ich still neben ihm und musterte sein schlafendes Gesicht. Seine vollen Wangen, seine niedliche Nase, seine plumpen Lippen und sein blondes, lockiges Haar, welches ich ihm ein wenig aus dem Gesicht strich. Vorsichtig fuhr ich mit meinen Fingern über seine Wange und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Stirn. Wohlig seufzte er auf, was mich dazu brachte weiter zu machen. Ich bedeckte sein Gesicht mit kleinen Küssen. Auf die Stirn, seine Wangen, seine Nase, sein Kinn, seinen Kiefer und auf seinen Mund. Solange, bis er sich kichernd unter mir wand.
„Guten Morgen, Hyung", sagte er kichernd mit rauer Morgenstimme. „Guten Morgen, Jiminie", sagte ich und beugte mich erneut zu ihm herunter, um ihn zu küssen. Wir lösten uns erst, als die Zimmertür aufgerissen wurde. Erschrocken quiekte Jimin auf und zog die Decke die über uns lag noch höher um unsere nackten Körper zu verdecken. „Los! Raus aus den Federn!", rief mein Bruder, der überglücklich ins Zimmer sprang. „Morgen ist der große Tag!", rief er weiter und war kurz davor die Decke wegzuziehen.
„Jungkook!", rief ich alarmiert, worauf er in seiner Bewegung stoppte und mich erschrocken ansah. „Was ist los?", fragte Jungkook leicht verwirrt. „Wehe du ziehst diese Decke weg." Jungkook, der meinen drohenden Unterton mit einem Grinsen ignorierte, griff langsam nach der Decke. „Jungkook, nein!", rief ich aufgebracht. „Du bist so ein Morgenmuffel, dass du wegen der Decke so wütend wirst?", fragte mein kleiner Bruder belustigt. Er schien echt nichts zu ahnen. „Min Jungkook, ich warne dich", sagte ich, immer wütender werdend. „Was bekomme ich denn dafür?", fragte Jungkook wieder neckend. „Dein Leben! Und jetzt verschwinde! Es geht mir gar nicht ums schlafen!", rief ich, worauf Jungkook, der immer noch nicht zu ahnen schien nur verwirrt den Kopf schief legte.
„Was schreit ihr denn hier so rum?", fragte nun Jin, der auch ins Zimmer kam. Jin riss die Augen auf, da er wohl, im Gegensatz zu meinem Bruder, sofort zu wissen schien in welcher Situation wir uns gerade befanden. Schnell kam Jin auf uns zu und zog Jungkook von uns weg, wofür ich ihm einen dankbaren Blick zuwarf. Er nickte uns nur kurz zu ehe er mit Jungkook den Raum verließ. „Du hilfst mir jetzt und deckst den Tisch fürs Frühstück!" „Aber-" „Nichts aber", unterbrach Jin Jungkook und schloss hinter ihnen die Tür.
Erleichtert atmete ich aus und merkte wie sich auch Jimin neben mir wieder entspannte. Sein Gesicht, welches bis eben noch einer Tomate glich, nahm wieder eine normale Farbe an und er ließ sich zurück ins Kissen fallen. Genau dann, als wir uns gegenseitig ansahen, mussten wir anfangen zu lachen. Schnell standen wir auf und zogen uns an, damit sowas nicht noch einmal passieren würde. „Hyung?", fragte Jimin vorsichtig nach. „Was ist los?" „Hast du Angst?" Verwirrt über seine Frage kam ich ihm näher, nahm seine kleinen Hände in meine großen und sah ihn fragend an. „Vor was sollte ich Angst haben?", fragte ich, worauf er den Blick abwandte. „Vor morgen", nuschelte er, sodass ich es beinah nicht verstand. „Jimin, sieh mich an", forderte ich, was er tat.
„Morgen wird alles gut gehen. Es wird alles nach Plan laufen, hörst du?", fragte ich und sah ihm dabei fest in die Augen. Er nickte leicht. „Warum hast du Angst? Ihr habt sowas doch schon oft gemacht", sagte ich leicht verwundert. „Aber nie in diesem Ausmaß. Es war nie ein Millionen schweres Gemälde." Er sah traurig aus, weshalb ich ihn fest in die Arme schloss und ihm immer wieder sagte, dass alles gut laufen würde.
Hand in Hand liefen wir dann zu den anderen. Jungkook spielte mit Taehyung wieder irgendein Videospiel, während Hoseok und Jin sich ums Frühstück kümmerten. Ich genoß dieses Bild der Ruhe, bis Namjoon durch die Wohnungstür marschierte und zwei Schlüssel hoch hielt. „Hab sie. Jetzt ist alles bereit", verkündete er stolz, während wir nur jubelten.
~662 Wörter
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Criminal Mistake [Yoonmin]
Fiksi PenggemarMin Yoongi lebt mit seinem Bruder zusammen in Seoul. Wird ihr Leben sich ändern, wenn sie durch einen Zufall auf 5 Verbrecher treffen und diese sie entführen? Würden die Brüder wieder entkommen? Und was wäre, wenn die Flucht dann plötzlich gar nicht...
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