Kapitel 86
"Er hat mir geschrieben, dass er kommt... Ich habe mit ihm ausgemacht, dass wir uns hier treffen..", erklärt mir Harry.
"Und jetzt hat er es sich doch anders überlegt?", unterbreche ich Harry.
"Er hat nichts gesagt, er hätte vor knapp zwei Stunden hier sein sollen..", Harry sieht Joanne an, die ihren Arm um mich legt. Ich überlege lange, dann stehe ich einfach auf.
"Ich brauche ihn nicht...", meine ich dann, "Wir kommen zu zweit zurecht, Phileas hat nichts im Griff... Er würde alles durcheinander bringen..."
Harry's Lippen bilden ein schmales Lächeln. Er nimmt meinen Koffer und läuft zum Check-In. Er gibt ihn ab und kommt mit Tickets zurück. Hinter Harry sind alle anderen, die ihre Koffer abgeben. Wenig später sitzen wir im Flugzeug, dieses Mal bin ich nicht bei Harry, aber bei Joanne. Während dem Flug wird mir Übel, was in dem Sinne gut war, da ich den Flug deshalb durchschlafe. Nachdem wir in London sind sitze ich mit meinem Koffer und warte bis jeder gegangen ist. Harry verabschiedet sich noch von Miss Evans und kommt dann zu mir. Er küsst mich kurz.
"Alles in Ordnung?", flüstert er.
"Wir sind wieder hier...", lächle ich, "Wo treffen wir deinen Dad?"
"Du willst nach Hause nicht?", lacht Harry und ich nicke, "Er kommt hier her!"
Harry setzt sich neben mich und hält meine Hand. Er wird denken, dass ich ein Problem damit habe, dass Phileas nicht hier ist.
"Da ist dein Dad...", grinse ich und stehe auf. Harry verdreht die Augen. Ich wäre zu ihm gelaufen, aber Harry hat meine Hand gehalten. Harry's Vater nimmt mir meinen Koffer ab, nachdem ich ihn mit einer Umarmung begrüßt habe. Harry steht einfach neben uns und läuft schon weiter.
"Ihr wollt nach Hause oder?", fragt Des nach. Harry nickt und sieht mich an.
"Weißt du ob Gemma dort ist?", überlegt Harry dann.
"Soweit ich weiß nein...", antwortet sein Vater, der uns dann ausfragt wie wir es in Barcelona fanden. Es dauert nicht lange bis wir vor Harry's Haus stehen. Ich versuche meinen Koffer aus dem Kofferraum zu holen, aber Harry und sein Vater lachen beide gleichzeitig. Harry schließt die Tür auf und hebt mich dann hoch.
"Home Sweet home!", grinst er und sieht mich an. Er betritt das Haus und macht das Licht an. Sein Vater läuft direkt hinter uns in das Haus. Harry setzt mich auf die Küchentheke und küsst mich. Ich drücke ihn aber von mir weg und sehe zu seinem Vater.
"Ich lasse euch alleine!", lacht dieser, aber ich schüttle meinen Kopf und bedanke mich. Harry beobachtet mich eine Weile.
"Wir können doch was essen gehen, wir kochen sowieso nicht..", schlägt Harry dann vor. Des stimmt sofort zu, genauso wie ich.
"Ich lass euch trotzdem alleine, wir sehen uns ja später!", zwinkert Harry's Vater und er hat wenig später das Haus verlassen. Harry bringt unsere Koffer nach oben, die ich dann ausräume. Harry liegt auf dem Bett, er ist so müde wie ich lange nicht mehr mitbekommen habe. Als ich fertig bin klettere ich zu ihm. Er versucht sein Auge zu öffnen, aber es klappt nicht so.
"Du musst schlafen!", fordere ich ihn auf und er gibt nur ein leises Stöhnen von sich. "Ich weck dich rechtzeitig keine Angst.."
"Ich würde es bevorzugen, wenn du mit mir hier bleibst...", meint er dann. Ich kichere und lege mich zu ihm. Ich schlafe auch ein, was ich erst merke, als ich Gemma's Stimme höre. Harry schläft noch und ich löse mich vorsichtig von ihm.
"Hi!", lacht Gemma, "Hat euch der Flug so fertig gemacht?"
"Wir hatten eine anstrengende Nacht...", erkläre ich ihr und sehe Harry an.
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i trust my teacher. » h.s
Fanfiction'faith in love includes faith in this timing' Sie hatte nie eine Vertrauensperson. Mit ihren Freunden kann sie nicht gut reden. Ihre Famile hat genauso wie sie Probleme. Schon lange kommt sie nicht mehr damit klar, wie ihr Leben momentan aussieht; s...
