Kapitel 106
Gaia pov
"War das dein Freund?", will Stacy wissen. Ich nicke sofort. Wir haben nicht wirklich oft miteinander geredet, alles was ich von ihr weiß ist ihr Name. "Er macht sich Sorgen!"
"Er versucht es mir trotzdem nicht zu zeigen..", lächle ich und schaue auf das Ultraschallbild in meiner Hand. Stacy schweigt wieder. Ich überlege eine Weile, ob ich wirklich ein Gespräch mit ihr aufbauen sollte, aber ich kann auch nicht den ganzen Tag still schweigen. "Warum bist du hier?"
"Ich bin genauso wie du hier, ich will eine Fehlgeburt vermeiden, vor allem nach den Strapazen die wir hatten..", lächelt sie, "Ich werde am Montag wohl operiert.."
"Welche Strapazen?", hake ich nach.
"Künstliche Befruchtung!", lacht sie.
"Was ist mit deinem Freund?", will ich weiter wissen.
"Meine Freundin!", antwortet Stacy. Meine Lippen bilden ein 'Oh' und ich zwinge mich zu lächeln.
"Ihr wolltet also ein Kind?", frage ich dann, da es mich doch interessiert.
"Natürlich, ihr etwa nicht?", sie scheint verwundert zu sein.
"Ich bin siebzehn, also nicht wirklich!", murmle ich.
"Er liebt dich aber. Ich meine es ist nicht so eine oberflächliche Liebe wie sie die meisten in dem Alter durchleben..", stellt Stacy fest.
"Oh nein Harry und ich sind definitiv kein nullachtfünfzehn Paar!", bemerke ich sofort und starre auf sein Handy. Stacy sieht mich verwundert an. Ich sage aber nicht weiter etwas dazu. Mir geht es immer noch schlecht aber das Erbrechen wurde wirklich in den Griff genommen. Ich lege das Handy aus meiner Hand und greife wieder nach dem Ultraschallbild. Irgendwann klopft es an der Tür und ich hoffe wirklich, dass es Harry ist, aber es ist nur eine Schwester. Harry meint, dass Gemma und Nina öfter am Tag nach mir Fragen würden, er denkt aber es wäre besser wenn ich nicht übermäßig Besuch bekomme. Zur Ruhe komme ich sowieso nicht. Vor allem da ich heute Nacht wieder irgendwelche Blutungen hatte, wovon ich Harry natürlich nichts erzählt habe. Der Arzt meinte mit dem Baby sei soweit alles in Ordnung, es sei nur mein Zustand. Der natürlich auch für das Baby nicht gut ist, aber mit den ganzen Medikamenten und Präparaten wollen sie alles regulieren.
"Mach dir nicht zu viele Gedanken!", spricht Stacy plötzlich auf.
"Versuche ich!", murmele ich. Ich versuche auch zu schlafen aber damit werde ich wohl schlechte Chancen haben. Wenn ich meine Augen schließe wird mir sofort schwindelig.
"Wie lange seit ihr zusammen?", Stacy ist neugierig.
"Seit diesem Winter kennen wir uns...", sage ich nach langen zögern nur.
"Ihr kennt euch erst ein paar Monate?", will sie sich sicher gehen. Ich nicke kurz.
"Wie lange seit ihr zusammen?", frage ich Stacy dann.
"Fünf Jahre!", sagt sie stolz, "Beth und ich wollten erst ein Kind adoptieren, was aber irgendwie nicht ging..."
"Wer ist jetzt der Vater?", ich werde genauso neugierig.
"Irgendein Spender!", kichert Stacy, "Keine Ahnung was dabei rauskommt!"
"Warum bist du schwanger und nicht Beth?", ich sehe zu ihr.
"Irgendwelche Tests haben ergeben, dass ich wohl besser dafür geeignet wäre!", erklärt sie mir. "Jetzt bin ich im vierten Monat!"
"Willst du ein Mädchen oder einen Jungen?", überlege ich dann weiter.
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i trust my teacher. » h.s
Fanfiction'faith in love includes faith in this timing' Sie hatte nie eine Vertrauensperson. Mit ihren Freunden kann sie nicht gut reden. Ihre Famile hat genauso wie sie Probleme. Schon lange kommt sie nicht mehr damit klar, wie ihr Leben momentan aussieht; s...
