The Stars & The Moon

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i'm so proud of this holy moly

* * *

„Verdammte Scheiße, Remus, was zur Hölle treibst du schon wieder?!"

Remus zuckte erschrocken zusammen, als James in den Schlafsaal stürmte und die Tür hinter sich zu knallte, tat aber weiterhin so, als würde er in seinem Buch lesen. James kam vor Remus' Bett zum stehen und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Was soll dieser Mist?"

„Ich weiß nicht, wovon du sprichst", sagte Remus ruhig, ohne hochzusehen. James riss ihm das Buch grob aus der Hand und schlug es laut zu, sodass Remus keine andere Wahl hatte, als ihn anzusehen.
„Du weißt genau, wovon ich spreche."

„Wenn du mit mir über Sirius reden willst-"

„Ja, Remus, und du kannst mir jetzt auch nicht entkommen", James setzte sich im Schneidersitz auf das Bett. „Ich mische mich ungern in solche Sachen ein, aber fuck, Moony, so geht das nicht weiter."

Remus wich James' Blick aus und schaute auf seine Hände, welche nervös mit den Ärmeln seines Pullovers spielten.
„Es gibt keine Zukunft für Sirius und mich. Jedenfalls keine gemeinsame", murmelte er und wich ängstlich zurück, als James voller Wucht gegen den Bettpfosten schlug.

„Blödsinn, warum denkst du das? Ihr habt euch geküsst, jeder weiß, dass ihr Gefühle für einander habt. Was steht da noch im Weg?", James legte eine Hand über Remus', als dieser vor Nervosität begann, an der Haut um seine Fingernägel zu knibbeln.

„Ich bin ein gefährliches Monster, James. Deshalb ist es besser, wenn ich mich von Sirius fern halte, bevor ich ihn noch verletzte", gab Remus zu und sah James zum ersten Mal, seit dem der junge Mann reingekommen war, in die Augen.
„Vielleicht verschwinden die Gefühle dann mit der Zeit."

James blickte Remus eindringlich an und seufzte.
„Es ist sinnlos jemanden zu hassen, den du liebst."

Remus lehnte sich zurück und rieb sich mit den Händen die Augen. Es waren vier Tage vergangen, nachdem Sirius und er sich auf einer Gryffindor-Party im Gemeinschaftsraum geküsst hatten, während die Musik laut dröhnte, die Menge um sie herum tanzte und jeder, der konnte, sich betrank. Es war eher ein Reflex, als ein geplantes Handeln gewesen, Sirius hatte plötzlich die Arme um Remus Nacken geschlungen, ihn näher gezogen und geküsst, während die Leute um sie herum vor Freude jubelten. Auch Remus hatte sich gefreut, war mit den Händen in Sirius' Haare gefahren, hatte genauso enthusiastisch zurück geküsst- ehe ihn die Realisation am nächsten Morgen getroffen hatte. Er war aufgewacht, mit Kopfschmerzen und Kater und einem ziemlich tief schlafendem Sirius neben sich. Erinnern konnte er sich nur daran, wie sie zusammen ins Bett gefallen waren und sich die halbe Nacht über die verschiedensten Dinge unterhalten hatten, von Quidditch bis Essays für McGonagall bis zu ihren Gefühlen. Sirius hatte sie Remus gestanden, doch Remus war leise geblieben, zu panisch und gleichzeitig zu fröhlich, um zu erwidern.

Nach dem Aufwachen hatte die Angst Remus gepackt, seine natürlichen Instinkte hatten ihm gesagt, er solle fliehen, weshalb er vorsichtig aus Sirius' Umklammerung geklettert, seine Sachen genommen und aus dem Zimmer verschwunden war. Er hatte gehofft, dass Sirius am Abend zu betrunken war und sich nicht erinnern würde, doch als Sirius und James runter zum Frühstück gekommen und Sirius in breites Lächeln ausgebrochen war, sobald er Remus gesehen hatte, war Remus klar geworden, dass die Situation schlimmer war, als gedacht.

Deshalb tat er das Einzige, was ihm als relevante Lösung erschien und ging auf Abstand.

„Das ist ein egoistischer Gedanke", meldete sich James wieder zu Wort. „Du willst Sirius nicht verletzten, weil es dir dann schlecht gehen würde wegen der Schuldgefühle. Das ist selbstsüchtig."

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt