Fleischbällchen für Teddy

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Low quality oneshot weil ich schauen möchte, welche besser ankommen (also die langen krassen oder kurze naja)

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Remus Lupin hatte ein Geheimnis. Kein großes, nichts Wildes, doch es machte ihm zu schaffen. Vor allem jetzt, wo er sich sicher war, die Liebe seines Lebens kennengelernt zu haben.

„Und dann hab ich ihn zur Seite geschoben und bin gegangen", Sirius hielt sich die Hände an den Bauch, als er sich im Stuhl zurücklehnte und lachte. Er lachte frei, mit den Augen zusammengekniffen und dem Lächeln fröhlich offen. Remus konnte ihn bloß mit verliebtem Blick beobachten.

Sie saßen im Café, an der Fensterseite, wo ein kleiner runder Tisch vor einem Sofa stand. Sirius hatte sich den Sofaplatz sofort gesichert, was Remus auf dem Stuhl ihm gegenüber ließ. Sie tranken Kaffee, Remus Cappuccino, Sirius Latte Macchiato, dessen Schaum bei jedem Schluck auf Sirius' Nasenspitze hängen blieb.

„Und was war dann?", fragte Remus lächelnd, als Sirius sich die Lachtränen aus den Augen wischte.

„Er war so verdutzt", Sirius holte tief Luft, um sich zu beruhigen und setzte sich wieder gerade auf, seine Hände umfassten sein Glas. „Wahrscheinlich, weil ihm sonst nie jemand die Stirn bietet. Aber ganz ehrlich, sein eigener Verlust."

„Sehr wahr, love", Remus legte die Hände um Sirius', fühlte dessen Ringe an seinen Handflächen. Dort war noch immer Farbe an Sirius' Fingerspitzen, rote und gelbe, wie das Bild, was er heute gemalt hatte. Sirius war eigentlich Barkeeper in einem Club die Straße runter, doch sein Herz gehörte dem Malen. Also wenn er die Nächte nicht im Club versuchte trotz der Musik zu verstehen, was die Leute von ihm wollten, dann malte er bei sich im Wohnzimmer.

„Aber jetzt zu dir", Sirius zog seine Hände unter Remus' weg und legte sie über dessen. „Du bist dran. Wie war dein Tag, was hast du erlebt?"

Remus musste dagegen ankämpfen, dass sein Lächeln fiel. Er hatte einen guten Tag. Es fing damit an, dass ein kleiner Mensch ihm auf den Bauch gesprungen war, um ihn zu wecken. Es ging weiter mit Ciniminis zum Frühstück, während aus dem Radio Schnappi grölte. Dann war er beim Kindergarten und wurde dort zu Tode umarmt, dann war er arbeiten und jetzt war er hier, während die Uhr tickte und er noch eine halbe Stunde hatte, um Sirius klarzumachen, dass er bald abhauen müsste. Die Kindergärtnerin hatte ihm einmal verzeiht, als er zu spät war, doch ein weiteres Mal wollte Remus das nicht ausprobieren.

„Ach, nichts besonderes", winkte er ab, als Sirius ihn weiterhin abwartend ansah. Er hoffte, die Konversation wieder auf Sirius zu lenken, denn er wollte nicht lügen und einfach zu schweigen, wäre dann besser, aber Sirius ließ nicht ab.

„Es muss ja nichts besonderes sein. Ich möchte einfach was aus deinem Leben hören. Hmm", Sirius zog die Lippen nachdenklich zusammen: „Zum Beispiel, was du auf der Fahrt zur Arbeit gehört hast. Einfach irgendwelche Kleinigkeiten."

Der kleine Drache Kokosnuss, dachte Remus. Aber das konnte er ja nicht sagen. Also, theoretisch konnte er, aber er hatte zu schlechte Erfahrungen gemacht. Einmal, als er seinem Date erzählt hatte, dass er Vater war, war sie aufgestanden und gegangen und Remus konnte es ihr nichtmal verübeln. Wer in diesem Alter, dreiundzwanzig, wollte sich schon an einen alleinerziehenden Vater binden?

Remus war okay damit, alleine zu sein. Er hatte Teddy, seinen vier Jahre alten Sohn, er hatte einen Hamster namens Eduard, der zweimal pro Woche vortäuschte tot zu sein, er hatte viele Freunde, er hatte Teddy's Schwimmlehrerin, die ihn manchmal bis nach Hause fahren konnte, wenn Remus es nicht schaffte, ihn zu holen. Es war wirklich okay. Aber eigentlich auch nicht.

Remus wollte jemanden haben, er wollte mit der Person aufwachen und zusammen Pancakes für Teddy machen, er wollte sich abwechseln, wer Teddy abholte, er wollte sich geliebt fühlen, er wollte nicht alleine sein.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt