Guilty as Sin?

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Sapphic gender bent wolfstar <3 ich liebe die beiden in all shapes and colours fr + das ist mein längster os EVER und ich habe es an einem Tag geschrieben (meine Augen tun weh, help)

Ganz kurz, weil es einmal im os angesprochen wird: Bitte hört auf euch selbst, wenn es um Sex und so weiter geht. Lasst euch nicht drängen oder überreden oder sowas. Wer das macht (drängen und überreden) ist Kacke und sollte so schnell wie möglich eliminiert werden :) Macht nur, womit ihr euch wohl fühlt und vergleicht euch nicht mit anderen oder so. Nur ihr entscheidet über eure Körper. Punkt.

* * *

„Der Grammy für Best Alternative Music Album geht an..."

James drückte ihre Hand unterm Tisch so sehr, dass Remus dachte, er würde sie zerbröseln. Auf ihrer anderen Seite saß Peter, blass wie eine Leiche, seine Hand locker und schwitzig in Remus'.

„Life is a prank, Marauders!"

Es war wie viele winzige Feuerwerke, die in Remus' Körper erklangen. Sie fühlte ihr Kitzeln bis in die Fingerspitzen, das Drücken in ihrer Brust, das so schnelle Pochen ihres Herzen, dass sie kaum Luft bekam. Die Kamera zeigte zu ihrem Tisch, doch Remus bemerkte es gar nicht, ihr Mund war aufgefallen, das Unglauben auf die Stirn geschrieben.

Erst, als James aufsprang und sie an der Hand hochzog, erwachte Remus aus ihrer Starre. Die Leute um sie herum klatschten, einige standen und pfiffen mit zwei Fingern, andere tranken bloß einen Schluck ihres Champagners und versteckten ihre Enttäuschung.

„Komm!", James zerrte sie auf die Beine, sein Grinsen so breit und hell, dass es ist seinen Wangen schmerzen musste. Sobald Remus stand, wackelig, doch sie stand, ließ James ihre Hand los und begann seinen Kragen zu richten, sein Hemd zu zupfen, durch seine Haare zu fuhren, während er zwischen den Tischen versuchte zur Bühne zu kommen.

„Oh mein Gott, oh mein Gott", murmelte Peter bloß, sein Griff jetzt wie Eisen um Remus' Hand. Er war ganz rot im Gesicht geworden, die Überforderung so deutlich, wie noch nie.

„Wir müssen hoch, komm", versuchte Remus und zog ihn mit sich zwischen die Tische. James war schon vorgelaufen, denn er war aufmerksamkeitsliebend und offen in solchen Situationen, nicht wie die zwei anderen, die noch immer versuchten damit klarzukommen, dass sie bei so einem großen Event waren. James blieb am Fuß der Treppe stehen und winkte ungeduldig, noch immer so breit lächelnd.

Wie sie die Treppe bewältigte, wusste Remus auch nicht, denn ihre Knie waren weich und Peter neben ihr bebte und sie fühlte ihren Bauch umdrehen, die Emotionen schon in ihren Augen prickeln. Ihre Mum würde das sehen, sie schaute es live im Fernsehen, sie würde zuschauen und sehen, wie ihre Tochter gewann. 

„Danke!", James warf den Moderator fast um, mit der Wucht mit der er ihn umarmte, dann ließ er ab und nahm den Grammy. Er sah sich nach seinen Bandmitgliedern um und winkte sie zu sich, damit sie alle drei beim Mikrofon standen. Peter nahm vorsichtig den Grammy aus James' Hand, er war schwer und faszinierend.

„Dankeschön", war das Erste, was James ins Mikrofon sagte. Der Applaus wurde leiser bis er schlussendlich ganz verstummte. Remus ließ ihren Blick über die Menge schweifen. Der Saal erschien von hier aus noch größer. Alle Gesichter waren ihnen zugewendet, einige strahlten sie an, einige standen, einige hielten mit Händen geformte Herzen hoch.

Unter den Scheinwerfern war Remus unfassbar warm, ihre Hände schwitzen, doch sie schaute sich weiter um, zu den Kameras, zu den großen Künstlern, die sie sonst nur aus Magazinen kannte. Es fühlte sich an wie ein Traum. Was genau James da sagte, hörte Remus gar nicht erst, wahrscheinlich dankte er seinen Eltern, vielleicht seinen Freunden, ganz sicher Lily.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt