But if I'm a thief, then he can join the heist

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... Ready for Teil zwei vom Os hier vor?

* * *

„Hey, da drüben! Nicht trödeln!"

Seufzend zwang Sirius sich dazu, weiterzugehen. Zwischen seinen Händen hielt er ein Tablett aus Plastik, wo die obere Ecke schon einen Riss hatte. Er nahm den Teller von der Theke und stellten ihn auf sein Tablett, ehe er sich von der Essensvergabe wegdrehte und nach einem Platz umsah.

Ein runder Tisch in der Ecke hatte noch einen freien Platz und als Sirius fragte, nickten die anderen Insassen bloß. Er setzte sich dazu, nahm seine Gabel und stocherte appetitlos in seinem Essen herum. Kartoffelpüree aus der Tüte, wässrige Erbsen und zwei Würstchen, die nach nichts schmeckten. Wenigstens gab es Apfelsaft, der ein bisschen süßlich war.

Es war eine Woche vergangen, seitdem Sirius festgenommen wurde.

Die Zeit hatte den Schmerz nicht erträglicher gemacht. Wenn eines, dann hatte sie es verschlimmert. Sirius war wieder daran erinnert, warum er lieber alleine blieb, denn Einsamkeit war besser, als das, was jetzt in ihm vorging. Es war eine Last in seiner Brust, die drückte und pikste und so schwer war, dass es ihm die Kraft raubte, sich mit ihr zu bewegen. Ihm wurde schonmal das Herz gebrochen, aber nicht so, nicht durch Verrat, nicht von Remus.

Aber er versuchte nicht an Remus zu denken. Nicht an Remus, der ihn geküsst hatte, bis er es glaubte, nicht an Remus, der lieb zu ihm war, bis er plötzlich aufgehört hatte, nicht an Remus, bei dem Sirius sich so sicher gefühlt hatte. Immer wieder spielte die Szene in Sirius' Kopf, wie Remus das Schlafzimmer verließ und wie er ohne ihn noch ein letztes Mal anzusehen ging, während seine Kollegen Sirius abführten.

Sie hatten es grob gemacht, seinen Kopf runter gedrückt, seinen Arm so fest gepackt, dass er blaue Flecken hatte. Er hatte sich gar nicht gewehrt. Remus war nicht im Auto, als sie ihn zur Polizeistation brachten, er war nicht im Gerichtssaal, wo Sirius zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, er war nicht da, als sie Sirius einsperrten. Er war nur noch eine Illusion in Sirius' Gedanken.

Zusätzlich war Sirius erkältet. Husten gab ihm nachts keine Ruhe und der Hustensaft, der ihm vom Gefängnis gegeben wurde, half nur wenig. Sirius hatte schon überlegt, ob er an einer Überdosis Hustensaft sterben könnte. Wenn ja, dann hatte es bis jetzt nicht funktioniert.

Zu seinem Glück hatte Sirius eine eigene Zelle. Zu seinem Pech hatte er eine eigene Zelle.

Es war langweilig und nichts lenkte ihn von seinen Gedanken ab. Er war dazu gezwungen, jedes Gefühl zu fühlen, jeden Gedanken zu denken, jede Träne zu vergießen. Er hatte nur einmal geweint, an seinem zweiten Abend im Gefängnis. Vorher stand er unter Schock, doch dann fiel alles auf ihn hinunter, bis er unter dem Gewicht zerbrach.

„Black", Sirius hob den Kopf von seinem Essen, von dem er ein Drittel doch runter gekriegt hatte. Neben dem Tisch stand einer der Wächter, die Hände an den Gürtel gelegt. „Du wirst erwartet."

Grob schubste Sirius das Tablett vor und stand auf. Der Wächter ging und Sirius folgte ohne weiteres. Nachdem er einmal getrotzt und dafür geschlagen wurde, hörte er immer auf die Anweisungen der Wächter. Er wurde aus der Kantine geführt und dann durch einen Flur geleitet, den er nicht kannte. Sie gingen an Zimmern vorbei, die verglaste Scheiben hatten.

Sirius wurde etwas langsamer, als er sein Spiegelbild in einem Fenster sah. Er sah schlimm aus, mit ungekämmten Haaren und geröteten Lidern, mit der Haut unter den Augen so dünn, dass die Adern sichtbar blau waren. Seine Klamotten waren eine weite Hose und ein großes T-Shirt, beides in wolkengrau, an seinem Handgelenk war ein schwarzes Band, das an eine Uhr erinnerte. Es war da, um ihn orten zu können.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt