Princes of the Universe

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für dich Sternenwunsch_Aurora weil ich dich mit meinem letzten oneshot über regulus und sirius so verletzt hab <33
ich hoffe dieses AU gefällt dir :)

AUSSERDEM IST DAS DER SECHZIGSTE ONESHOT AHHHH

* * *

„Wie konntest du ihn gehen lassen?"

Erschrocken fuhr Regulus herum und blieb an der Tür zu seinem Zimmer stehen. Es war kurz vor Mitternacht, er hatte gerade Sirius zur Flucht verholfen und wollte nun in sein Bett schleichen, nur saß seine Mutter auf dem Sessel neben dem Fenster in seinem Zimmer und musterte ihn streng.

Regulus wusste, dass er jetzt nichts Falsches sagen, nicht impulsiv handeln sollte, dass er sich rausreden, verteidigen sollte, nur hatte er genug davon, sich so beeinflussen zu lassen. Schon immer war er der perfekte Sohn, widersprach nie, unterwarf sich, hielt sich an alle Regeln, machte seine Eltern stolz. Er hatte genug davon. Walburga hatte den falschen Moment gewählt, um ihn zu konfrontieren.

„Wie konntest du es soweit kommen lassen, dass er geht?", schoss er zurück und merkte, wie Walburga überrascht blinzelte, da sie mit allem, außer Widerspruch, gerechnet hatte.

„Guck mich nicht so an, wir wissen beide, dass es deine Schuld ist. Du willst es nur nicht einsehen", fuhr Regulus fort, machte sich nicht die Mühe, die Tür hinter sich zu schließen, sondern machte sich unbeeindruckt daran, sein Krawatte zu lösen. Sie hatten am Nachmittag Besuch von den anderen Blacks gehabt, weshalb er so formal gekleidet war und durch den Stress mit Sirius' Davonlaufen noch keine Zeit gehabt hatte, um sich umzuziehen.

„Du wagst es mir zu widersprechen?!", wütend setzte sich Walburga auf, aber Regulus beäugte sie nur gelangweilt. Er war traurig, müde, fühlte sich verlassen und vermisste seinen Bruder. Alles, was er jetzt machen wollte, war sich in sein Bett zu verkriechen, Sirius' altes T-Shirt, welches er als Andenken behalten hatte, raus zu kramen, die Augen zu schließen und der Realität zu entkommen. Er war wirklich nicht in der Stimmung, sich jetzt von seiner Mutter anschreien zu lassen.

„Ich sage nur die Wahrheit. Jemand muss dir die Augen öffnen, Mutter. Du hast Sirius zu dem gemacht, der er heute ist. Alles, was er je wollte, war dich stolz zu machen, wenigstens ein ehrliches Lob zu bekommen. Nicht einmal das wolltest du ihm geben", Regulus sprach bitter, ungehindert von dem Zorn in Walburgas Augen.

„Er ist deinen dummen Regeln gefolgt, hat gesagt, was du hören wolltest, hat Tag und Nacht gearbeitet, aber du wolltest nicht einmal hinsehen, wenn er dir seine guten Tests gezeigt hat. Du hast ihm das Wort abgeschnitten, wenn er davon erzählt hat, dass er beim Duellieren dreimal hintereinander gewonnen hat, hast nicht hingehört, hast es ignoriert, wenn er die mühsam auswendig gelernten Zaubertrank Rezepte aufgesagt hat, um dich zu beeindrucken. Für dich war er nie gut genug. Und das hast ihm mehr als deutlich gezeigt und gesagt."

„Er kommt auch ohne meine Bestätigung klar. Warum sollte ich unnötig seinen Ego heben? Niemand mag arrogante, selbstverliebte Menschen", zischte Walburga, auch wenn sie es immer noch nicht glauben konnte, dass Regulus ihr die Stirn bot. Er war schon immer der Ruhige, der Erzogene gewesen, welcher sich nie wehrte. Sirius hingegen war ein ganz anderer Fall.

„Das hat nichts damit zu tun. Er war auch nur ein Kind-"

„Soll ich ihn auch noch durch die Gegend tragen, wie ein kleines hilfloses Baby oder wie?", Walburga hob abwertend eine Augenbraue und musterte ihren jüngeren Sohn herablassend.

„Du verstehst es nicht!", rief Regulus aufgebracht. All die Wut, all die Verzweiflung, die er seit Monaten in sich trug, aber erfolgreich unterdrückte, schien sich an die Oberfläche zu kämpfen. Regulus machte keine Anstalten, sie zu stoppen.
„Sirius wollte doch nur, dass du und Vater stolz auf ihn seid. Aber ihr wart zu egoistisch, zu eingebildet, hieltet es für sinnlos, euren Kindern auch nur ein kleines bisschen Liebe zu schenken-"

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt