Moony's moody Sohn ist verliebt

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Mein längster OS... ever!

Das ist basically die Vorgeschichte zum „Remus wird nur gemobbt" OS, mit ganz viel Fokus auf meine Version eines neunzehnjährigen Teddys. (Und süßer Remus/Teddy Beziehung) (und obviously happy married wolfstar) (und prominenten Stargästen mit den Anfangsbuchstaben H, G und R)
Enjoy 💖

* * *

Teddy war verliebt und alle wussten Bescheid.

Wenn er nicht gerade seinen Vater vollquatschte, am Tisch lehnend und plappernd, plappernd, plappernd, während Remus versuchte Tests seiner 4A zu korrigieren, dann suchte Teddy Sirius auf und redete mit ihm. Manchmal, da wurde auch Tonks gequält, denn wann immer Teddy einige Tage bei ihr verbrachte, dann schmiss er sich aufs Sofa, schwang die Beine über die Rückenlehne und erzählte kopfüber nur von ihr. Von Ella. Von dem Mädchen in seinem Kurs, den er einmal in der Woche am Dienstag um zwölf Uhr hatte.

Auch jetzt saß er in diesem besagten Kurs und hörte kaum zu.

Teddy saß immer hinten, mit dem Rucksack vor sich auf dem Tisch, damit er die Arme darauf legen und vor sich hin dösen konnte. Er war ein guter Student, bloß nur im Schriftlichen. Und die mündliche Beteiligung wurde sowieso nicht benotet, also war es Teddy unwichtig, ob er sich meldete. Seine Priorität lag nämlich in der Reihe vor ihm.

Einmal pro Stunde, wenn die Anwesenheitsliste durchgereicht wurde, dann drehte Ella sich um, und gab das Blatt Papier weiter und Teddy gab sein Bestes, um nicht zu erröten. Nach draußen mochte er vielleicht so cool und unantastbar und krass wirken, mit den blau gefärbten Spitzen seiner sonst dunklen Haare, mit den vielen Tattoos an den Armen und denen, die versteckt unter seinen schwarzen Klamotten lagen, mit den abertausenden Ketten, die mittlerweile Teil seines Körpers geworden waren, mit mit mit... doch nach innen war er ein total Abbild seines Vaters. Errötend und stotternd, wenn es um den Crush ging.

„Danke", flüsterte er, als Ella sich umdrehte und ihm die Liste reichte, und unterdrückte dabei das Verlangen ihr zu sagen wie schön sie aussah. Das Problem mit Ella war, dass sie immer schön aussah und jedes Mal wollte Teddy es ihr sagen, doch die Worte blieben in seinem Hals stecken, sobald er den Mund auch nur öffnen wollte.

„Hast du einen Stift?", flüsterte sie zurück.

„Uhh...", Teddy nahm die Arme vom Rucksack und wollte darin suchen, dann wurde ihm ein Kugelschreiber hingehalten. „Danke, Ella."

Sie schmunzelte: „Gerne, Edward."

„Oh, äh, alle nennen mich nur Teddy. Einfach Teddy."

„Okay, Teddy", Ella lächelte nochmal, dann drehte sie sich wieder nach vorne. Ihre langen nach Vanilleshampoo riechenden blonden Haare baumelten dabei und Teddy beobachtete die rosa Schleife in ihnen, bis er sich wieder erinnerte, was er machen sollte, und runter sah.

Sein Name stand auf der zweiten Seite, der einzige mit L, und über ihm stand Ellas Name, wo sie schon für das heutige Datum unterschrieben hatte. Teddy klickte den Kugelschreiber auf und unterschrieb krakelig, ehe er die Liste über den Tisch zum nächsten Studenten schob.

Den Rest der Stunde variierte Teddy zwischen mit dem Kugelschreiber spielen oder nach vorne starren und jedem Wort lauschen, das Ella sagte. Im Gegensatz zu ihm meldete sie sich oft, ständig sogar, und die Dozentin liebte Ella über alles. Teddy konnte das sehr gut nachvollziehen.

Sie wurden um viertel vor Zwei gehengelassen und Teddy stand auf, schwang seinen schwarzen Rucksack über die eine Schulter und ballte die Hand mit dem Kugelschreiber zur Faust. Er konnte es schaffen. Er konnte sie ansprechen und den Stift zurückgeben. Er musste ja auch, oder? Höflichkeit und so.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt