Wenigstens...

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Ich weiß auch nicht was das ist aber bitte nicht zu ernst nehmen

* * *

„Noch jemand ein Bierchen?"

„Nope", kam es von Remus, der kurz seine noch fast volle Flasche hochhielt.

„Pete? James?"

„Mmh... ja, okay", sagte Peter und James meinte: „Du weißt meine Antwort, Pads."

Mit einem Seufzer schwang sich Sirius auf die Beine und schlenderte zur Küche. Er machte sich nicht die Mühe, das Licht anzuschalten, denn sobald er den Kühlschrank öffnete, reichte das elektrische weiße Licht, um den Raum zu erhellen. Sirius nahm sich drei Bierflaschen, hielt zwei in der einen und eins in der anderen Hand und kickte die Kühlschranktür mit der Seite der Hüfte wieder zu.

Im Wohnzimmer von Peters Wohnung brannte noch Licht, das einzige Licht in dem Haus. Einige Lampen standen in den Ecken des Raumes und verteilten gelbes, warmes Licht, was es unfassbar gemütlich machte, hier zu sein. Es war schon dunkel draußen, schließlich stand die Nacht unmittelbar bevor, doch niemanden der Rumtreiber sprach es besonders an, schlafen zu gehen.

„Einmal", Sirius hielt eine Flasche vor James, der es sich auf dem Boden vor dem Sessel gemütlich gemacht hatte. „Und zweimal", er reichte die zweite gekühlte Flasche Peter, der im Schneidersitz James gegenüber saß.

Dann ließ sich Sirius auf den Boden vor dem Sofa fallen, direkt neben seinen Moony, der ihm das Kissen im Rücken zurecht machte. Zuerst öffnete Sirius seine Flasche, dann ließ er den Flaschenöffner durch die Runde gehen.

Einmal pro Woche machten sie ihre Rumtreiber Treffen. Meistens passierten sie bei Peter zu Hause, da dieser als Erster aus ihrer Freundesgruppe ausgezogen war. Sie landeten immer in dieser gemütlichen Ecke im Wohnzimmer, auf dem dicken weichen Teppich und angelehnt an die Möbel, mit dem Couchtisch, den sie immer beiseite schoben, damit ihre Mitte frei war für ausgestreckte Beine und Kartenspiele.

Auch heute Abend hatten sie gespielt, zuerst Uno, dann Kniffel, aber irgendwann hatte Sirius beschlossen, dass es ihm zu anstrengend war, weshalb die Spiele jetzt vergessen am Rand des Teppichs lagen.

Sirius hielt die Flasche an die Lippen und trank einen kalten Schluck, ehe er sich mit dem Handrücken über den Mund wischte und sagte: „Ich hab euch lieb, Leute."

„Uuund der Alkohol kickt", kommentierte Peter belustigt, warf den Kopf aber in den Nacken, als er selber trank.

„Also ich", meldete sich James zu Wort: „Brauche keinen Alkohol, um euch meine Liebe zu gestehen. Ich liebe euch nämlich alle."

„Ja und du hast schon drei Fläschchen gesoffen", meinte Remus schnaubend. „Ist gerade nicht glaubwürdig die Aussage."

„Tja, wenigstens nuckeln wir nicht seit Stunden an der selben Flasche", kam Peter James zu Hilfe. „Das ist doch bestimmt schon total warm in deiner Hand geworden. Bah."

„Wenigstens kann ich etwas genießen", schoss Remus zurück. „Und an der selben Flasche zu nuckeln, ist besser als an vielen gleichzeitig", er rammte Sirius leicht den Ellbogen in die Seite und dieser prustete los.

„Das stimmt", Sirius küsste Remus auf die Wange: „Du bist meine Lieblingsflasche, Moony."

„Ach, wie süß", kam es von James. Er klemmte die Flasche zwischen die Beine, damit er die Hände frei hatte, und hielt sie sich verniedlichend an die Wangen. „Ihr seid so süß, so süüüß."

Peter verzog das Gesicht: „Prongs, die reden über Blowjobs."

„Ha...", James atmete tief und glücklich aus, ein müdes, angetrunkenes Lächeln auf den Lippen. „Ihr seid so toll alle."

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt