Animals

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Yeah you can start over, you can run free
You can find other fish in the sea
You can pretend it's meant to be
But you can't stay away from me

Es war der Tag von Vollmond, der Abend, um genau zu sein. Sirius saß mit James und Peter in der Bibliothek, sie arbeiteten an ihren Essays für Professor McGonagall, halfen sich gegenseitig ab und zu, sprachen aber sonst nicht viel miteinander, weil sie die Hausaufgabe noch in dieser Stunde fertig kriegen wollten, damit sie danach in Ruhe mit Remus zur Heulenden Hütte gehen konnten. Sirius schrieb gerade eine weitere Zeile zu Ende, seufzte, stützte den Kopf auf einem Arm ab und wünschte sich, einfach nur schlafen gehen zu können. Die Woche war für sie alle anstrengend gewesen, sie hatten viele Aufgaben bekommen, hatten viel Stress wegen der aufkommenden Tests und gleichzeitig versuchten sie, auch Zeit für einander zu finden und Spaß zu haben.

„Seufz nicht, Padfoot", meinte Peter aufmunternd. „Du bist doch bald fertig. Willst du meinen Text sehen? Ich hab mir echt Mühe gegeben." Ein wenig Stolz schwang in seiner Stimme mit, denn Peter tat sich mit langen Essays schwer und hatte oft Probleme, sich zu konzentrieren.

„Zeig her", kam es von James, welcher gerade den Punkt am letzten Satz setzte und sich Peter zuwandte, um ihm das Pergament abzunehmen. Er überflog es kurz, seine Augen flitzten schnell von Zeile zu Zeile und langsam schlich sich ein Lächeln auf James' Lippen. „Das ist echt toll, Wormy! Wirklich, du hast dich total verbessert."

„Oh, äh, danke", meinte Peter unsicher, überrumpelt von dem Kompliment: „Könntest du es vielleicht auf Rechtschreibfehler prüfen?"

„Na klar", James rückte seine Brille wieder zurecht, als sie ihm etwas nach vorne rutschte und beugte sich über Peters Essay. „Ist es okay, wenn ich es direkt richtig schreibe?"

„Ja, schon, aber zeig es mir lieber, damit ich weiß, wie ich es nächstes Mal besser machen kann", James rückte mit dem Stuhl näher zu Peter heran und sie arbeiteten sich gemeinsam durch den Text. Sirius tunkte seine Feder wieder ins Tintenfass und startete einen neue Versuch, in der Hoffnung, dass er dieses Mal schnell fertig werden konnte. Er versuchte sich auf seine Sätze zu konzentrieren, doch es fiel ihm schwer, seine Aufmerksamkeit auf Verwandlung zu fokussieren, wenn draußen die Sonne unterging und bald der Mond erscheinen würde. Er machte sich wie jeden Monat Sorgen, wie die Nacht verlaufen würde, ob sich einer von ihnen verletzen würde und fürchtete sich vor den schmerzerfüllten Schreien, wenn Remus sich verwandeln würde.

Wo man schon über Remus sprach: der Junge kam gerade in die Bibliothek, wirkte gestresst und verwirrt, sah sich verloren im Raum um, blickte von Tisch zu Tisch, als suche er nach jemandem. Sirius hob den Kopf und fing an zu strahlen, als er seinen Freund erkannte und winkte, um diesen näher zu rufen. Remus sah überrascht zu ihm, dann drehte er sich kurz um, als würde er nachsehen wollen, dass Sirius ihn meinte, ehe er unsicher zu ihrem Tisch ging.

„Moons", grüßte Sirius fröhlich und klopfte neben sich auf den Stuhl, damit Remus neben ihm Platz nahm. „Wie geht es dir?"

„Es ist Vollmond, wie soll es mir gehen", gab Remus stumpf zurück, sein Blick interessiert auf Sirius gerichtet, als sähe er diesen zum ersten Mal. Mitfühlend legte Sirius eine Hand auf Remus' Schulter, aber dieser sah ihn nur verwirrt an, rutschte ein wenig weg.

„Sollen wir dir deine Schokolade holen, Moony?", neckte Peter, war aber gleichzeitig besorgt, da Remus gerade besonders durch den Wind schien.

„Was soll ich bitte mit Schokola- ich meine, nein danke", gab Remus zurück, wich den irritierten Blicken seiner Freunde aus. Sirius fiel auf, dass Remus verkrampft wirkte. Natürlich, er war auch so nicht derjenige, der sich auf die Stühle und Sofas fallen ließ und alles für sich einnahm, wie es Sirius und James taten, nur dieses Mal schien Remus sich unwohl zu fühlen, konnte sich garnicht entspannen.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt