Who's afraid of little old me?

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Ich bin obsessed mit ttpd 🥰 gibt's hier noch swifties?
Auf jeden Fall hat mich who's afraid of little old me hier zu inspiriert. Tbh weiß nicht, ich hab das in paar Stunden nach der Uni geschrieben aber ja bitteschön :) das Lied passt nur bisschen aber es ist so schwer einen vibe vom Song in eine Geschichte zu schreiben, yk? Das ist ein Job für die editors unter uns

CW: Kidnapping in der ersten Szene bis — und noch Gewalt

* * *

I was tame, I was gentle 'til the circus life made me mean
Don't you worry folks, we took out all her teeth
Who's afraid of little old me?
You should be.

Sie holten Remus, als er fünf war.

Zwei Wochen nachdem er gebissen wurde, sein Körper noch geschwächt, die erste Verwandlung erst drei Tage her, vier Wunden auf seinem Körper, fünf gebrochene Finger, sechs blaue Flecken auf den Beinen. Sie sagten, sie seien von der Behörde, wollten Schutz für die, die waren wie er. Hope ließ sie rein, Remus schüttelte jedem von ihnen die Hand. Sie hatten alle Mäntel, lange, schwarze, die ihre Körper in der Nacht verschwinden ließen.

Einer hatte eine Aktentasche, einer erzählte von Unterstützungsmaßnahmen, einer beobachtete Remus so interessiert, dass seine Augen an ihm zu kleben schienen. Sie baten Remus zu erzählen. Er tat es in seiner sanften, kindlichen, leicht lispelnden Stimme. Er war ruhig, sanft. Er war immer sanft gewesen, sanft wie seine Mutter, sanft wie die Manieren, die sein Vater ihm beigebracht hatte.

Es war Mittag, als sie kamen und Nacht, als sie gingen. Remus beobachtete aus dem Küchenfenster, wie ihr Auto in der Dunkelheit verschwand. Lyall hatte ihm eine Hand auf die Schulter gelegt und gesagt, er solle ins Bett gehen. Bevor Remus' Zimmertür zufiel, hörte er noch, wie sein Vater flüsterte, dass etwas nicht stimmte.

Noch in der selben Nacht holten sie ihn. Die selben Männer, die selben Mäntel, die selben hinter Masken versteckten Gesichter, die Remus freundlich zugehört hatten. Sie brachen ein, hielten ihm den Mund zu und nahmen ihn mit, eingesperrt auf dem Rücksitz ihres Autos. Lyall war ihnen nachgefahren, stundenlang bis die Sonne aufging und die Nacht verschwand.

Sie hängten ihn ab. Sie strichen Remus die Tränen weg. Sie lehrten ihn dessen, wer er war. Sie trainierten ihn zu dem, was er sein sollte. Sie taten das, was sie mussten, um die perfekte Attraktion aus ihm zu formen, ehe sie ihn mit zehn an den Zirkus verkauften.

„So eine lange Schlange", seufzte Sirius, lehnte die Stirn auf Regulus' Schulter und stöhnte genervt hinein.

„Wir sind gleich drin", sagte Orion vor ihm. Wie immer ging er vor, Walburga bildete den Schluss. „Wir sind im VIP Bereich."

„Toll. Eine noch bessere Sicht auf diesen Mist", Regulus verdrehte die Augen und zuckte mit der Schulter, damit Sirius von ihm abließ. Das tat dieser, stellte sich wieder ganz hin und ließ den Blick schweifen. Sie waren auf einem Feld, trockene Wiese, strohiges Gras. Ein großes buntes Zirkuszelt aus weiß und rot war vor ihnen aufgebaut, gehalten durch Schnüre, die durch Pfähle am Boden gehalten wurden. Ganz oben an der Spitze des Zelts wedelte eine kleine Fahne im Wind.

Die Leute sammelten sich vor dem geschlossenen Eingang, wo die Vorhänge noch zugezogen waren. Ein Securitymann vorne erklärte, dass sie bald öffnen würden. Über ihnen sammelten sich die Wolken, dunkelgrau und gemein, offenbar voller Regen und wütendem Donner.

„Das ist kein Mist", schimpfte Walburga. Sie hielt einen kleinen Spiegel in der einen Hand, während die mit der anderen Lippenstift auf ihre auch so perfekten Lippen auftrug. Mit einem lauten Geräusch klappte sie das Spieglein zu und ließ es in ihre teure Echtleder Tasche fallen, die sie auf ihrem Arm trug, die Hand locker auf Schulterhöhe ruhend.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt