Don't Speak

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das... ist schon wieder werbung für meine neue fanfiction

DIE EINEN WATTY GEWONNEN HAT :D

* * *

Remus' Morgen begann mit dem sanften Rütteln an seiner Schulter und dem Kuss auf seiner Stirn, bevor seine Mutter die Wohnung verließ, um zur Arbeit zu gehen. Normalerweise blieb Remus gerne noch etwas liegen, doch er wollte nicht riskieren, dass er wieder einschlief, weswegen er sofort aufstand und sich umzog. Er zog das weiße T-Shirt etwas runter und knöpfte den oberen Knopf seiner Jeans zu, ehe er den Weg ins Badezimmer einschlug.

Der Teppich war weich und knallig rot unter seinen Füßen, Remus spürte die gröberen Fäden unter seinen Sohlen, die elektrische Zahnbürste vibrierte leicht an seinen Zähnen und in der Hand und Remus' Augen tränten leicht bei der Intensität der Pfefferminz Zahnpasta, von der er zu viel genommen hatte. In der Küche schien alles hell, kam es Remus vor, die Sonne schien durch das Fenster und auf die Theke, die in Weiß strahlte, die violetten Orchideen auf dem Esstisch leuchteten praktisch und als Remus in den Kühlschrank sah, war die Zitrone so knallig gelb, der Salatkopf wie ein Blatt im Sonnenlicht, die Tomaten so innig wie angemalt.

Remus verstrich die Butter auf dem warmen Toast und beobachtete, wie sie langsam schmolz, nur etwas Glitzerndes hinterlassend, und nahm sich einen Teelöffel Erdbeermarmelade, die er langsam auf dem Brot verstrich. Er ließ den Teebeutel in die gefüllte Tasse fallen, sah zu, wie das durchsichtige Wasser langsam Farbe annahm und der Geschmack des schwarzen Tees sich ausbreitete. Remus blickte nach draußen, wo die Sonne schien und keine einzige Wolke am Himmel zu sehen war.

Es war der Morgen des 12. Augusts, ein Mittwoch, und somit der erste Schultag der elften Klasse, aber für Remus trug ein ganz anderer Faktor zur Aufregung bei: er wechselte die Schule. Durch die Arbeit seines Vaters zog Remus' Familie oft um und eigentlich war Remus daran gewöhnt, ständig neue Lehrer zu haben, neue Kurse zu besuchen, sein neues Zimmer zu gestalten, sich vor den Klassen vorzustellen, doch trotzdem kitzelte sein Bauch aufgeregt, als er daran dachte, heute die neue Schule zu besuchen.

Remus dachte viel nach, über die Leute, die er treffen würde, über Lehrer, über die Fächer, darüber, dass er sich erst von neu zu orientieren lernen müsste, denn die Raumnummern auf seinem Stundenplan sagten ihm nichts. Er packte seine Tasche, ein einfacher Jutebeutel ohne jegliche Muster oder Verzierungen, nahm eine Brotdose, Trinken und einen Block mit und schmiss eine Federmappe hinein.

Zwar hatte seine Mutter ihm davon abgeraten, aber Remus zog sich eine graue Strickjacke drüber, denn er hatte es lieber, wenn ihm immer ein Stückchen zu warm, als zu kühl war und er hasste den Wind an seinen nackten Armen wehen, weswegen er die Jacke konsequent über dem T-Shirt trug. Er beugte sich runter und band die Schnürsenkel seiner braunen Converse zu kleinen Schleifen und krempelte die Enden seiner Hose etwas hoch. Es war eigentlich ein Wunder, dass die Hose ihm etwas zu lang war, denn in Remus' Größe gab es kaum Klamotten, die ihm wirklich passten.

Remus überprüfte die Uhrzeit, zog seine Tasche auf die Schulter und schloss hinter sich ab, da er als letzter die Wohnung verließ. Er lief die Treppen entspannt runter, fast leicht springend, so aufgeregt war er und trat nach draußen, in die Sonne, die ihn sofort blendete und Remus hielt sich eine Hand über die Augen, um sie etwas abzuschirmen.

Okay, dachte er, los geht's. Mit der rechten Hand tastete Remus sich an sein Ohr, machte das Cochlea-Implantat an und schloss im selben Moment überfordert die Augen, als all die Geräusche der Welt wie Lawinen auf ihn herab fielen und ihn fast mitrissen. 

Der Verkehr machte Remus am meisten zu schaffen. Es war schrecklich laut und es gab viele unerwartete Geräusche, Hupen, Bremsen, Quietschen von Reifen und Schlagen von Türen. Auch an der Bushaltestelle sah Remus angespannt zu den Fünftklässlern neben sich, die sich so laut und schrill unterhielten, dass er sich nur knapp davon zurückhielt, um nicht zusammenzuzucken.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt