To live for the hope of it all

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das ist ein bisschen chaotisch mit den vielen pov wechseln aber ich mags irgendwie
sehr doll (kinda) inspiriert von august by taylor our queen <3

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Hogwarts, 1943. Es war ein besonderer Abend, alles war geschmückt in Lichtern, die an der Decke schwebten, weiße Leinentücher auf den Fensterbänken, denn heute waren die Farben der Häuser egal. Rosen, Tulpen, Narzissen, Lilien, wo immer der Blick hinfiel standen Blumen, Efeu schlängelte sich an den Wänden, Schmetterlinge kreisten um die Köpfe und die Tische waren verschoben, zusammengestellt für ein gemeinsames Essen.

Der Abschlussball war das schönste Event, das Fleamont jemals erlebt hatte. Und das sollte was heißen, denn er war schon oft auf Feiern unterschiedlichster Art gewesen. Nach dem Festmahl in der prächtigen Großen Halle begaben sich die Schüler in ihre Häuser, um sich für den Tanz bereitzumachen und Fleamont konnte das nervöse Kribbeln in sich nicht unterdrücken, als hätte er einen der Schmetterlinge verschluckt.

Sein Anzug war schwarz und das Hemd weiß und er betrachtete sich selbst im Spiegel, seine glatten, dunkelbraunen Haare, die er zurückgegelt hatte, der kleine, kaum sichtbare Flaum am Kinn und die Pralinenschachtel in seinen Händen. Er hatte nichts besonderes an sich, fand er, ein ganz normaler, gewöhnlicher Pubertierender.

„Kumpel", sein bester Freund hielt ihm die Hand an die Schulter. „Wir gehen. Kommst du mit oder machst du noch einen Umweg zu den Kerkern?" Er zwinkerte neckend.

„Ich wollte", Fleamont drehte sich um. „Oder soll ich's lassen?"

„Deine Wahl, Kumpel", er zuckte mit den Schultern. „Aber ich würde es dir raten. Wer weiß, was das Leben bringt. Vielleicht wird dieser Abend deine Zukunft bestimmen."

„Ach sei doch leise, Sokrates", Fleamont winkte ab und quetschte sich an den anderen Gryffindors aus dem Raum. Nervös lief er die Treppe runter und verließ den Turm, bevor er sich auf den Weg zu den Kerkern machte. Immer wieder wiederholte er im Kopf, was er sagen wollte und übte es leise vor sich hin, während er sich dem Eingang des Slytherin Gemeinschaftsraums näherte. Herauskommende Schüler beäugten in verwirrt, einige sogar misstrauisch, aber Fleamont versuchte sie zu ignorieren.

Er lehnte sich an die kalte Wand, die unangenehm hart an seinem Rücken war und deren Kälte durch sein Jacket drang und sah zur Decke hinauf, wo in einer Ecke eine kleine Spinne ihr Netz errichtet hatte. Seine Gedanken schweiften davon, er dachte an das Leben hier nach, sobald er die Schule verlassen hatte, wenn ihm alle Wege offen stünden und er war so in sich versunken, dass er sich erschreckte, als drei Mädchen aus dem Eingang traten.

Fleamont zuckte vor Aufregung zusammen, als er sie erkannte und stellte sich schnell gerade hin, die Pralinenschachten schützend gegen seine Brust gedrückt, als würde diese ihn verstecken können. Die Freundinnen waren in ihr Gespräch verwickelt, kicherten vor sich hin und beachteten ihn nicht, aber Fleamont hatte nur Augen für das Mädchen in der Mitte.

Merlin, war sie schön. Sie trug ein dunkelgrünes indisches Ballkleid mit goldenen Pailletten, mit langen Ärmeln und einem Tuch um ihren linken Arm. Ihr Schmuck war auffällig und aus Gold, zwei große baumelnde Ohrringe und ein Ring an ihrer eleganten Hand, welche sie sich lachend vor den Mund hielt, als ihre Freundin etwas Schockierendes sagte. Ihre Haare waren lockig und fielen über ihre Schultern, doch da war ein grünes Band zu einer Schleife gebunden, das einen Teil ihrer Haare zusammenhielt.

Euphemia bemerkte ihn nicht und ging quasselnd mit ihren Freundinnen an ihm vorbei, nicht einen Blick in Fleamonts Richtung werfend und fast wollte er aufgeben, fast war er bereit abzubrechen und alleine zum Ball zu gehen und sich mit Pralinen voll zu stopfen, als die Enttäuschung ihn heftig traf, doch plötzlich gab sein Körper ihm von alleine einen Ruck und er lief Euphemia mit schnellen Schritten hinterher.

drarry & wolfstar & jily oneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt