Kapitel 30

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Kapitel 30: ein seltsames Zeichen

Sky trat aus Marias Büro und sah sich um. Abgesehen von einen der wenigen übrigebeliebenen S.h.i.e.l.d. Agenten, die immer mal den Gang entlang liefen war niemand in Sicht. Also versuchte sie sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Sie schloss die Tür hinter sich und lief wie jeder andere durch das Gebäude und veruschte den Ausgang zu finden.
Sie irrte schon einige Minuten umher, als sie an eine Abzweigung im Flur inne hielt. Sie sah sich beide Gänge an und entschied sich letzt endlich für den Linken.
Der Gang schien kein Ende zu nehmen er zog und zog sich in die Länge. Zudem machte er einen unheimlichen und seltsamen Eindruck. Keiner der Agenten oder noch für S.h.i.e.l.d. Arbeitenden hielt sich hier auf und auch Türen waren hier nicht zu finden.
Dennoch verpührte Sky einen kalten Luftzug. Sie blieb stehen und sah sich um. Weder ein Fenster noch eine undichte Stelle war hier zu finden. Den Luftzug konnte sich die junge Frau nicht erklären. Beirren lassen wollte sie sich dennoch nicht, weshalb sie ihren Weg fortführen wollte. Jedoch kam ihr etwa sind die Quere. Eine Person kam langsam den Gang auf sie zu gelaufen. Erst hielt sie die Person für einen der Mitarbeiter, jedoch verfiel ihr der Gedanke schnell wieder, als sie den langen Umhang und die Kapuze, welche die unbekannte Person ins Gesicht gezogen hatte bemerkte. Sky blieb stehen. Die Person machte keinen Eindruck sich gleich auf sie stürzen zu und erledigen zu wollen. Einen vertrauenswürdigen Eindruck machte diese Person jedoch auch nicht. Langsam kam der Unbekannte näher. Davon, dass Sky stehen blieb, schien ihn nicht misstrauisch zu machen. Als die Person im Mantel schließlich dennoch stehen blieb. Sky hatte ein ungutes Gefühl, jedoch keine Angst.  Ihre Hand behielt sie jedoch an ihrer Waffe und ihren Blick auf die unbekannte Person gerichtet.
Danach ging alles schnell. Die Glühbirnen zerplatzten plötzlich und es gab ein unangenehm lautes Plautzen. Erschrocken duckte Sky sich und hielt ihre Arme schützend über sich. Sie spürte die Glasscherben der Glühbirnen und Lampenschirme auf sich herab prasseln. Wärend Sky noch damit beschäftigt war sich die Scherben vom Leib zu halten, lief die unbekannte Person weiter. Als der Scherbenregen sich wieder legte und Sky sich gerade wieder aufrichtete, bemerkte sie, dass der Unbekannte nur noch wenige Meter von ihr entfernt war. Und als das rote Notlicht erleuchtete waren es nur noch wenige Zentimeter. Das Gesicht konnte sie jedoch immer noch nicht erkennen. Das einzige, was sie spürte, war der Schmerz, als der Unbekannte mit seiner Schulter nicht gerade sanft gegen sie stieß und Sky somit zu Boden riss.
Nun lag die Brünette auf den Boden. Sie drehte sich zu den Unbekannten, der sich während er lief ebenfalls in ihre Richtung drehte. Es kam ihr vor, als würde alles in Zeitlupe geschehen als er da so den Gang entlang lief. Und für einen kurzen Moment könnte man meinen, dass die Welt kurz still stand. Als der Unbekannte schließlich um die Ecke verschwunden war, drehte sich Sky wieder in die Richtung, in die sie gerade laufen wollte. Jedoch wurde alles nur noch schlimmer. Denn als sie sich wieder in die Richtung drehte war der Gang, den sie gerade entlang laufen wollte verschwunden und auch als sie sich wieder umdrehte, war die Ecke hinter der der unbekannte verschwand nicht mehr zu sehen. Das rote Notlich floss in Form eines rot wirkenden Nebels aus den Lampen heraus und kamen immer näher auf Sky zu. Diese hingegen rappelte sich schnell wieder auf und wollte gerade in die andere Richtung rennen, als die ominöse Macht sie schon umzingelt hatte. Die selbe die sie schoneimal gesehen hatte, als sie vor Sams Haus zusammenbrach. Diese Macht kam immer näher auf sie zu, bis sie schließlich darin verschwand.

Alles war schwarz und nichts mehr zu erkennen, bis sich schließlich alles wieder lichtete und Sky sich nun zum zweiten Mal auf den Boden wieder fand. Noch völlig geschockt von dem gerade vorgefallen Ereignis, kniff sie die Augen zusammen. Ihr Herz raste und ihr Atem wurde immer schnell und ungleichmäßiger. Sie hielt ihre Kette, welche Stark ihr gab und schaffte es genau wie damals auf Asgard sich damit zu beruhigen. Ihre Augen ließ sie noch einen Moment geschlossen. Eine Hand stützte die noch immer auf den Bode liegende Sky. Doch plötzlich bemerkte sie etwas. Der Boden auf dem sie sich befand war definitiv kein Fußboden. Sie riss die Augen auf und sah auf eine steinige und dunkle Landschaft. Der Himmel schien grünlich zu schimmern und als sie sich die Gegend genau ansah, wusste sie genau wo sie sich befand. Und dies gefiel ihr garnicht. Sie stand auf und sah mit einem ungläubigen Blick auf den größeren Hügel vor sich. Wie ist sie nur hier gelangt? Der Zusammenstoß mit dem unbekannten war seltsam, aber wie sollte er sie auf einen anderen Planeten geschickt haben? Oder war sie bewusstlos gewesen, sodass sie es nicht mitbekam, wie sie an diesen Ort verschleppt wurde? Diese Fragen stellte sie sich, als sie plötzlich von einem lauten Schrei aus den Gedanken gerissen wurde. ,,Nein!" Rief die tiefe Männerstimme, die ihr sehr vertraut vorkam. Erschrocken davon, dass sie nur erahnen konnte wer dort gerade geschrien haben muss, rannte sie den Hügel hinauf. Sie lief so schnell sie konnte und endlich erreichte sie die Spitze. Völlig außer Atem sah sie hinunter. Sie erkannte vier Personen, jedoch waren diese zu weit entfernt um ihr Gesicht zuordnen zu können. Von den Gedanken die Personen kennen zu können, beziehungsweise die Stimme des Mannes, welcher gerade schrie ließ sie ab. Sie erkannte nichts Verteautes. Das einzige was sie erkennen konnte war, dass zwei von ihnen auf den Boden lagen während die anderen zwei neben eine der Personen knieten. Ein ungutes Gefühl machte sich in Sky breit, auch wenn sie nicht wusste wer sich da unten befand, noch wieso zwei von ihnen auf den Boden lagen. Wenn sie jedoch ehrlich war, wollte sie nichts von beiden wissen. Sie spürte, dass sie es bereuen würde, wenn sie nun auf die Personen zulaufen würde, weshalb sie sich umdrehte und den Hügel wieder hinabsteigen wollte. In diesen Moment jedoch erschien eine Pfütze zwei Meter neben ihr auf dem Boden. Es wurde immer unheimlicher und kurioser. Langsam lief sie darauf zu und als sie schließlich angekommen war, sah sie hinein.
Ihr Spiegelbild war das einzige, das sie erkennen konnte. Jedoch bemerkte sie einen kleinen Unterschied. Ihre Augen waren nicht blau, wie sie es sonst waren. Sie schimmerten golden. Erschrocken davon trat sie ein paar Schritte zurück. Sie wusste nun was hier eigentlich vor sich ging und wohlmöglich auch wer sich dort unten befand. Angst machte sich in den nun golden leuchtenden Augen der jungen Frau breit. Sie sah wieder auf die vier Personen und rannte los. Sky wollte sie erreichen. Nein, sie musste es. Jedoch rutschte der Boden des Hügels unter ihren Füßen weg, als sie gerade ein paar Sekunden lief. Sky fiel in ein Loch und erneut wurde alles schwarz.

Diesmal ein etwas kürzerer Teil. Wer kann sich denken wo sie sich befindet und was gerade vor sich geht? ;)💐 Die Auflösung kommt in den folgenden Kapiteln. 🤫💐
Bis dahin habt einen schönen Tag. 💐

Infinity ~ Das Geheimnis der Hüterin // Avengers FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt