So do whatever it takes
'Cause you can't rewind a moment in this life
Let nothing stand in your way
'Cause the hands of time are never on your side
[Nickelback - If today was your last day]
Jegliches Zeitgefühl war bei Sergio im Verlaufe des Abends verloren gegangen. Mit Alkohol einfach weggespült.
Und so war es auch kein Wunder, dass der sevillanische Verteidiger heftig dagegen protestierte, als Guti, Cristiano und Marcelo schliesslich aufbrechen wollten.
„Ich will nich'! Es isss noch viiiiiel suu früh!", lallte Sergio und entriss sich etwas unkoordiniert dem Griff von Guti. Dieser stiess einen Seufzer aus und bedachte Sergio mit einem strengen Blick.
„Jetzt stell dich nicht so an! Du hast genug getrunken und es ist weit nach Mitternacht! Sei froh, haben wir morgen frei, sonst wärst du tot!"
Doch Gutis Worte schienen den jungen Mann wenig zu beeindrucken, denn er zuckte bloss mit den Schultern und wandte sich dann an Cristiano. „Duuu...komm, du trinks' noch wasss mit miiiir." Doch auch Cristiano, der ebenfalls genügend Alkohol intus hatte aber im Gegensatz zu Sergio noch gerade gehen und auch einigermassen klar denken konnte, schüttelte den Kopf. „Guti hat Recht. Wir sollten nach Hause."
Sergio stiess einen frustrierten Seufzer aus. „Ihr seid alle Spielverderber", grummelte er dann in seinen nicht vorhandenen Bart. „Ja, von mir aus. Aber jetzt komm." Ohne weitere Umschweife packte Guti den Verteidiger wieder am Arm und zog ihn nun mit sich Richtung Ausgang. Cristiano und Marcelo folgten ihnen grinsend. Ein betrunkener Sergio war immer wieder ein Erlebnis und eine Attraktion, auch wenn es nicht oft vorkam, dass der Fussballer so viel über den Durst trank.
„Aber...ich musss...nochmal su der hübschen Frau", meckerte Sergio in einer Tour weiter. Und schliesslich erreichte er dieses Ziel mit seiner Quengelei auch, als Guti einen tiefen Seufzer ausstiess und Sergio dann vor sich her Richtung Bar schob. „Mach, was du nicht lassen kannst. Aber komm dann nicht wieder jammernd angekrochen, wenn die Frauen einen betrunkenen Fussballer abstossend finden und sich nicht mehr mit dir treffen wollen", erklärte er dem Real Madrid-Spieler noch, doch dieser winkte bloss etwas unkontrolliert ab. „Iss mir egal."
„Na dann..."
Guti hatte beschlossen, Sergio einfach seinem Schicksal zu überlassen. Wenn der Sevillano unbedingt noch mit dieser Barkeeperin reden wollte - wenn man das, was Sergio mittlerweile noch tat, auch reden nennen konnte - dann sollte er doch. Es war schlussendlich nicht sein Problem, ob der Spanier die junge Frau jemals wieder sehen würde nach diesem Auftritt oder nicht.
Tatsächlich stand Sergio nur Sekunden später an der mittlerweile ziemlich spärlich besetzten Bar und Magdalena, die gerade damit beschäftigt war, die restlichen schmutzigen Gläser, die hier rumstanden, zu verstauen, sah ihn erstaunt an. „Du bist immer noch hier?", fragte sie, woraufhin Sergio belämmert grinsend nickte. „Klaaar. Aber...meine Freunde woll'n jetz' geh'n. Ich glaub, ich...muss da mit. Alsssoo, wir seh'n unss bessstimmt bald wieder, Sssüsse", nuschelte er und Magdalena biss sich auf die Lippen um nicht loszulachen. Sie konnte nicht leugnen, dass Sergio niedlich war, wenn er was getrunken hatte. Und dass er sie anscheinend tatsächlich mochte, schmeichelte ihr. Aber dennoch war ihr durchaus klar, wen sie hier vor sich hatte: Sergio Ramos. Fussballer bei Real Madrid und in der spanischen Nationalmannschaft. Er würde jede haben können. Und ganz bestimmt wollte er im Grunde keine Frau wie sie eine war. Das konnte sich Magdalena beim besten Willen nicht vorstellen.
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Bad Romance
FanfictionAls Magdalena Santiago auf Sergio Ramos trifft, beginnt eine leidenschaftliche Liebe. Doch die beiden sind grundverschieden, was häufig zu Streit führt. Und obwohl sie sich immer wieder versöhnen, gelangen sie irgendwann an den Punkt, wo sie festste...
