I'll spread my wings and I'll learn how to fly
I'll do what it takes 'til I touch the sky
And I'll make a wish, take a chance, make a change
And breakaway
[Kelly Clarkson - Breakaway]
Der nächste Morgen begann für Magdalena relativ früh. Sie wollte immerhin keine Zeit verlieren mit der Jobsuche. Je eher sie etwas fand, desto erleichterter wäre sie dann.
Also kochte sie sich um halb neun Uhr morgens einen Kaffee und ass ihr Müsli.
Dann sprang die junge Spanierin unter die Dusche. Während das warme Wasser über ihren Körper prasselte, fragte sie sich, wie sie vorgehen sollte, um einen Job zu finden.
Madrid war riesig, die Arbeitsplätze lagen auch nicht auf der Strasse. Dessen war sich Magdalena durchaus bewusst.
Nach der Dusche zog sie sich rasch eine kurze Shorts und ein Top an. Noch kurz trug sie ein bisschen Wimperntusche und Kajal auf. Zufrieden betrachtete sie sich im Spiegel. Sie sah gut aus, das war ihr klar. Sie war eine junge, hübsche und selbstbewusste Frau. Sie würde einen Job finden. Sie nickte sich zu und verliess schliesslich das Badezimmer.
Im Flur schlüpfte sie in ihre Flipflops, schnappte sich ihre Tasche, Geldbeutel, Handy und die Wohnungsschlüssel, dann verliess ihre neue Wohnung.
Unten auf der Strasse drang sofort der Stadtverkehr an ihre Ohren und sie begann zu lächeln. Grossstadt. Und sie liebte es, keine Frage! Hier war niemand, der ihr auf die Nerven ging und ihr Vorschriften machte. Niemand, der sie kritisierte und schlecht machte, bei allem was sie tat. Hier konnte sie endlich neu anfangen.
Gut gelaunt machte sich Magdalena auf den Weg. Sie war guter Dinge, heute einen Job zu finden.
Die Gran Vía war ihre erste Anlaufstelle. Die Hauptstrasse Madrids bot eine ganze Reihe an Clubs und Cafés. Aber auch Einkaufsläden waren hier aneinander gereiht. Irgendwo würde doch jemand eine Aushilfe suchen. Und so schlecht war Magdalena auch wieder nicht, das wusste sie.
„Na los, du schaffst das schon!", sprach sie sich gut zu.
Und tatsächlich betrat Magdalena nur wenig später das erste Klamottengeschäft. Mit klopfendem Herzen trat sie an den Tresen, hinter dem eine junge Verkäuferin stand. Das blonde Haar hatte sie zu einem strengen Pferdeschwanz nach hinten gebunden. Freundlich lächelnd wandte sie sich Magdalena zu. „Guten Tag. Wie kann ich Ihnen helfen?"
„Ich...also, ich wollte...mal nachfragen, ob Sie vielleicht...eine weitere Verkaufskraft brauchen. Ich bin...nämlich gerade auf der Suche nach Arbeit", erklärte Magdalena. Die Verkäuferin seufzte leise, legte ihre Hände auf den Tresen. „Tut mir leid, aber momentan benötigen wir wirklich keine weiteren Mitarbeiter. Aber fragen Sie doch mal zwei Geschäfte weiter unten. Dort ist auch ein Kleiderladen. Die suchen soweit ich weiss noch jemanden." Das Lächeln war anscheinend auf ihrem Gesicht eingemeisselt, denn noch immer strahlte sie freundlich. „Okay. Vielen Dank und einen schönen Tag noch." Dankbar lächelte Magdalena, bevor sie den Raum wieder verliess und weiterging.
So wie die Verkäuferin gesagt hatte, betrat sie das ihr beschriebene Geschäft. Hier war mehr Kundschaft und sie musste eine Weile warten, bis sie endlich vor einer der beiden Frauen stand. „Guten Tag, ich...habe von jemandem erfahren, dass Sie noch eine Aushilfe suchen. Steht...dieses Angebot noch?" Die beiden Verkäuferinnen lächelten, doch es war nicht das Lächeln, welches Magdalena eigentlich hatte sehen wollen. Denn es lag etwas Bedauerndes drin. „Tut mir leid, aber wir haben gerade gestern noch in letzter Minute jemanden gefunden", bestätigte dann eine der Verkäuferinnen Magdalenas Vermutung.
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Bad Romance
FanfictionAls Magdalena Santiago auf Sergio Ramos trifft, beginnt eine leidenschaftliche Liebe. Doch die beiden sind grundverschieden, was häufig zu Streit führt. Und obwohl sie sich immer wieder versöhnen, gelangen sie irgendwann an den Punkt, wo sie festste...
