Everybody wants to be loved
Every once in a while
We all need someone to hold on
Just like a helpless child
[Oliver James - Long time coming]
„Iker, jetzt mach mal langsam, ja? Ich geh doch nur mit ihr essen! Ich habe keine bösen Absichten!" Empört schnaubte Sergio, während er eine weisse Hose aufs Bett warf. „Sergio, mach keinen Scheiss, hörst du? So wie du mir von ihr erzählt hast, muss sie ein tolles Mädchen sein. Brich nicht schon wieder einer Frau das Herz!", ermahnte der Torhüter Real Madrids am anderen Ende der Leitung seinen Freund. Mit einem genervten Stöhnen verdrehte Sergio die Augen und wühlte dann weiter in seinem Schrank.
„Ja, Papa", meinte er ironisch. „Ich kann selbst auf mich aufpassen, okay? Und sie ist anders als die ganzen anderen Weiber, glaub mir. Ich habe nicht vor, sie in irgendeiner Art und Weise zu verletzen", versicherte Sergio seinem Freund. Er konnte es Iker eigentlich nicht übel nehmen, reagierte er so. Immerhin wusste Sergio selbst am besten, wie er noch vor ein paar Wochen drauf gewesen war. Es war ihm egal gewesen, ob die Mädels in ihn verliebt waren, Hauptsache, er hatte seinen Spass haben können. Doch dann war es auch Iker gewesen, der ihm neben dem Trainer mal gehörig den Kopf gewaschen hatte. Er hatte ihm gesagt, er sei kein kleines, unreifes Kind mehr und fragte ihn, ob er überhaupt wisse, was er diesen jungen Mädchen mit seinem Verhalten zumutete und antat.
Nachdem auch noch Pellegrini ihn fast einen Kopf kürzer gemacht hatte mit verbalen Attacken, hatte sich Sergio tatsächlich einige Gedanken über sein Verhalten gemacht.
Und jetzt, wo er drauf und dran war, sich tatsächlich das erste Mal richtig zu verlieben, kam Iker daher und zweifelte weiterhin an ihm!
„Hey, hast du mir zugehört?" Ikers ungeduldige Stimme riss Sergio wieder aus seinen Gedanken. „Was? Nein, sorry", murmelte er. Iker seufzte leise. „Ich sagte, du sollst dir einfach nicht alles selbst vermasseln. Und viel Spass bei deinem Date", wiederholte Iker und das Lächeln war nun in seiner Stimme zu hören.
„Danke", nuschelte Sergio, bevor er sich von seinem Freund verabschiedete und auflegte. Gleich darauf widmete sich der langhaarige Verteidiger wieder seinem Kleiderschrank. Was zum Teufel sollte er heute Abend nur anziehen? Warum hatte er sich nicht vorher darüber Gedanken gemacht, bevor er Magdalena eingeladen hatte? Warum musste er immer mit solchen Spontaneinladungen um sich werfen?
Er schüttelte den Kopf, weil er sich selbst manchmal nicht verstehen konnte.
„Was zieh ich bloss an?", murmelte Sergio, während er Shirt um Shirt, Hemd um Hemd und Hose um Hose aus dem Schrank nahm, das Kleidungsstück musterte und es dann als nicht würdig für diesen Abend befand und es aufs Bett warf.
Eine ganze weitere halbe Stunde suchte Sergio nach dem geeigneten Outfit für dieses Date. Er wollte, dass der Abend perfekt wurde. Denn er mochte Magdalena. Vielleicht mehr, als er jemals eine Frau gemocht hatte bis jetzt. Und Iker hatte Recht. Er durfte es nicht wieder versauen. Nicht, wenn er eine Frau so sehr mochte wie sie.
Schlussendlich hatte sich Sergio für ein schlichtes schwarzes Hemd und eine blaue Jeans entschieden. Schlicht, aber dennoch schick. Es war in Ordnung für ein erstes Date, fand er.
Zufrieden mit seiner Wahl und voller Vorfreude auf den heutigen Abend verschwand Sergio im Badezimmer unter der Dusche.
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Bad Romance
FanfictionAls Magdalena Santiago auf Sergio Ramos trifft, beginnt eine leidenschaftliche Liebe. Doch die beiden sind grundverschieden, was häufig zu Streit führt. Und obwohl sie sich immer wieder versöhnen, gelangen sie irgendwann an den Punkt, wo sie festste...
