>>>Alexander<<<
Ich wollte sie nicht wecken, aber wusste auch, das sie so einen leichten Schlaf hatte, dass ich es so oder so tun würde. Ich beugte mich also über sie herüber um ihren Anschnaller zu öffnen und hoffte einfach, dass sie mich trotzdem machen ließ ohne Theater zu machen. Sie bekam schon Komplexe, wenn ich sie nur hochheben möchte um sie auf's Bett zu werfen.
Ich verstand es nicht, denn sie hatte einen wunderschönen Körper und auch wenn es anstrengend werden würde, sie durch das ganze Haus zu tragen, war es immer noch etwas das ich gerne tat. Wir waren nun einmal beide erwachsen und das sie keine 40 Kilo wiegt, sollte sie eher glücklich machen.
Aber ich schätze Frauen waren einfach so, wenn sie nicht den unmenschlichen Modelmaßen entsprachen, die sie tagtäglich im Internet sahen. Vorsichtig versuchte ich sie so anzufassen, dass ich sie aus dem Wagen bekommen würde, aber natürlich nicht vorsichtig genug.
„Sind wir da?", nuschelte sie in ihre Haare, die ihr während der Fahrt etwas ins Gesicht gefallen waren.
„Ja, aber schlaf einfach weiter, du bist schon fast in deinem Bett."
Natürlich tat sie das nicht und ich schmiedete schon Pläne, wie ich sie das nächste Mal mit Chloroform dazu bringen würde, erst in ihrem Bett aufzuwachen, um beim nächsten Mal freiwillig in meinen Armen weiter zu schlafen.
Nach kurzem diskutieren schwankte sie also verschlafen neben mir her und ich zog sie näher an mich ran, wenn sie kurz davor war, gegen eine Wand zu laufen.
In ihrem Zimmer angekommen, ließ sie sich auf's Bett fallen und schlief direkt weiter. Ich zog ihr noch die Kleidung aus, damit sie etwas gemütlicher schlafen konnte, wobei sie kein einziges Mal aufwachte.
Ich durfte sie also nicht tragen, aber ausziehen konnte sie praktisch jeder und Gott weißt was noch alles. Allein bei dem Gedanken, was man gerade alles mit ihr machen könnte, verkrampfte sich mein ganzer Körper.
Ich würde diese Frau ganz sicher nie wieder irgendwo alleine hingehen lassen.
„Geh nicht weg", sprach sie eher mehr in die Matratze als zu mir, als ich sie zudeckte. Ich hatte gar nicht vor zu gehen, aber mein verschlafenes Mädchen, dies sagen zu hören, war wunderschön.
„Keine Sorge, ich bleibe hier", sprach ich ihr zu und gab ihr noch einen Kuss auf ihre Stirn, bevor ich mich mit zu ihr ins Bett legte.
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>>>Layla<<<
Ich war froh, dass Alexander bei mir geschlafen hatte, denn es half, ihn nach diesem turbulenten Abend morgens neben mir zu haben. Doch gerade war es fast so, als hätte er es nur gemacht um mich direkt quälen zu können.
„Was soll das denn? Es ist noch nicht einmal 7 Uhr", jammerte ich und hoffe auf Verständnis. Doch da hoffte ich wohl umsonst. Er sah mich nur finster an und reichte mir die nächste Kiste.
„Das sind doch nicht einmal meine Sachen", protestierte ich und stelle die Kiste ab.
„Du kannst auch gerne nackt mitkommen, Kleines. Ich werde mich nicht beschweren."
Sein überhebliches Grinsen überspannte den Bogen an diesem frühen Morgen und so stampfte ich genervt aus dem Zimmer. Und das anscheinend nur, um direkt über eine der Kisten zu stolpern die er schon nach draußen gestellt hatte.
„Na, nicht dein morgen?" Mein Blick wanderte in die Richtung, aus der ich die bekannte Stimme hörte, um direkt in Sebastians Augen zu sehen, die mich freundlich entgegen blickten. Ich nahm dankend die Hand entgegen, die er mir hinhielt, um mir aufzuhelfen.
„Wohl eher nicht meine Woche." Ich dachte an die letzten Tage, in denen wahrscheinlich mehr passiert war als in den letzten Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Wieder dachte ich zurück an die Tage im Ferienhaus. Irgendwie war mein Leben mit ihm sehr viel ereignisreicher. Vielleicht zu ereignisreich.
Mein normaler Alltag bestand höchstens daraus, mal etwas trinken oder ins Kino zu gehen. Manchmal verlangte es Bea nach etwas Extravaganz, aber die Familienzusammenkunft von Alex war kein Vergleich dazu.
Ich seufzte und wünschte mir einfach meine entspannten Morgen mit einer Schale Müsli vor dem Fernseher zurück. Aber ich schätze, davon konnte ich mich bis zum Auszug erst einmal verabschieden. Der Umzug... Ich werde tatsächlich in wenigen Tagen umziehen und dafür sogar das Land verlassen. Das war ein Gedanke der mich immer noch schockierte und nicht ganz leicht zu verarbeiten war.
„Möchtest du mit mir frühstücken?", fragte er, als ich wieder aufgestanden war. Sowas brauchte man mich nicht zweimal fragen und bei so einer freundlichen Person könnte ich eh nicht nein sagen. Wie wohl mein Leben laufen würde, wenn ich jemanden wie ihn getroffen hätte anstatt Alex, der momentan schon sehr kontrollierend war und das nicht nur im Schlafzimmer.
Wird das wirklich klappen? Die Antwort auf die Frage war nicht wichtig, denn es war klar, dass ich nicht mehr ohne ihn leben konnte. Ob es wohl besser gewesen wäre, ihn nie kennenzulernen?
Ich hoffe es macht alles halbwegs Sinn. Schreibe gerade im Unterricht um nicht einzuschlafen...
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Chained to the Past
RandomWas passiert, wenn man beim swipen nicht mehr drauf achtet, wer auf den Profilen zu sehen ist? Layla hatte schon längst aufgegeben, das wieder zu finden, was sie vor 2 Jahren hatte. Eine Befriedigung all ihrer Bedürfnisse. Es war nicht so, dass ihr...
