Das, was sich gerade vor meinen Augen abspielte, war so absurd, dass ich gar nicht verarbeiten konnte, dass es tatsächlich passierte. Als ob es etwas komplett Normales wäre, führte Alessandro seine Frau zu dem Billardtisch, zog ihr das Kleid hoch und schlug ihr auf ihren entblößten Arsch.
"Dann zeigen wir deiner neuen Freundin mal, was auf sie zukommen wird, weil sie sich entschieden hat, mit ihm zusammen zu kommen", sprach er wohl mehr zu mir als zu ihr, was auch sein intensiver Blick, der auf mir lag, bestätigte.
Auch wenn ich wusste was passieren würde, konnte ich meinen Blick nicht von dem Geschehen wenden und so sah ich dabei zu, wie er seinen bereits erigierten Penis aus seiner Hose nahm, ihrem Slip beiseite schob und sich ohne jegliches Vorspiel in sie gleiten ließ.
Überfordert sah ich zu Alexander und hoffte, dass er dem ein Ende machen würde, aber entgegen meiner Vermutung, er würde die beiden gereizt beobachten, schien er mich zu beobachten.
"Willst du denn nichts tun?", fragte ich ich schon mehr als nur leicht überfordert.
Anstatt mir zu antworten, schüttelte er nur langsam seinen Kopf. Nein, er wird nichts tun... Was soll das alles hier? Von dem Alkohol, den ich bis eben noch deutlich gespürt habe, war nichts mehr vorhanden. Mein Kopf war so klar und doch konnte ich keinen Gedanken fassen.
„Wenn dein Freund uns nicht hierher eingeladen hätte, hättet ihr euch trotzdem getroffen. Ihr standet beide auf der Gästeliste für den besten Swingerclub der Stadt", klärte Alessandro mir zwischen den harten Stößen mit denen er immer und immer wieder in Lou eindrang.
Was war nur los mit ihm? Und was stimmte mit Lou nicht? Sie schien das Ganze überhaupt nicht zu stören. War das die bedingungslose Unterwerfung, von der Alexander gesprochen hatte?
In dem Moment, in dem ich das Gesagte tatsächlich verstand schaute ich entgeistert zu Alexander, der mich nun ebenfalls mit einem anderen Ausdruck wahrnahm.
„Komm her", kam es nur von ihm, aber ich dachte im Traum nicht daran, jetzt irgendwas für ihn zu tun. Ist das hier das, wo er mit mir hin will? In die Abgründe von Perversität? Da würde ich ganz bestimmt nicht mitmachen.
Schön und gut, dass solche Menschen einen Ort haben um sich auszuleben und niemand anderen gegen ihren Willen verstören, aber ich gehörte ganz bestimmt nicht dazu. Wenn es das ist, was Alexander möchte, dann wäre die Beziehung hier beendet.
Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht, drehte sich mein Körper wie von selbst und ich machte mich auf den Weg dieses Zimmer zu verlassen. Mit meiner Bewegung hörte auch das Klatschen auf das dadurch entstand das Alessandros Haus ununterbrochen an Lous klatschte und auch ihr Stöhnen verstummte.
„Was ist los?", hörte ich noch Lou außer Atem fragen, bevor sich die Tür hinter mir schloss.
Ein kurzes Kapitel aber was haltet ihr davon? Lasst gerne einen Vote da wenn euch das Kapitel gefällt :)
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Chained to the Past
De TodoWas passiert, wenn man beim swipen nicht mehr drauf achtet, wer auf den Profilen zu sehen ist? Layla hatte schon längst aufgegeben, das wieder zu finden, was sie vor 2 Jahren hatte. Eine Befriedigung all ihrer Bedürfnisse. Es war nicht so, dass ihr...
