TW: Waffen, Gewalt, Blut
Beomgyu ging auf Huening Kai zu, der noch immer total verzweifelt nach Peter rief.
"Bitte schrei nicht so laut", forderte er ihm auf und legte ihm beruigend den Arm auf die Schulter.
Mizuki stand direkt hinter Beomgyu und blickte sich nun ratlos um, dann fragte sie:
"Wo sind diese Frau und Peter hin?"
Beomgyu drehte sich zu ihr um und schlug sich wegen der doofen Frage auf den Kopf.
In den Moment, als er das machte, wurde Mizuki auch bewusst, dass die Frage wirklich idiotisch war, wenn Huening Kai eine Ahnung hätte, würde er nicht hier so laut rumbrüllen.
"Ich weiß nicht, ich bin munter geworden und sie waren Beide weg", erklärte er ihr, während er sich nervös durch die Haare fuhr.
Aus irgendeinem Grund zog sich sein Magen immer wieder schmerzhaft zusammen, er hatte Angst um Peter, irgendetwas sagte ihm das etwas Schlimmes passiert war.
Seine Stimme klang panisch und Beomgyu drehte sich wieder zu ihm um, legte seine Arme auf seine Schultern und sagte beruhigend:
"Wir sollten jetzt nicht in Panik verfallen, wahrscheinlich sind sie zu dem Kontrollraum zurück gegangen, ich würde mir keine Sorgen machen."
Da hörten sie hinter ihnen jemanden näherkommen, erschrocken drehten sie sich um Beomgyu hatte gleich die Pistole auf einen jungen Mann gerichtet, der sie mit eingefallenen dunklen Augen anstarrte.
Mizuki sah in die dunklen Augen und wollte gerade fragen ob denn alles gut sei, der Mann wirkte auf sie, als hätte er viel durch gemacht.
Er war bis auf die Knochen abgemagert, seine dunkle Haut war schmutzig und Blut lief an seiner Schläfe hinunter, er hatte ein Gewehr auf sie gerichtet. Sprechen konnte er aber nicht, denn in seiner Wange kläffte eine große Wunde und man konnte einen Teil seiner Zähne sehen.
Zitternd hatte er eine Schrotflinte auf sie gerichtet, sie fragte sich, woher er diese Waffe herhatte, weil es ihr komisch vorkam, dass es in dieser Zeit so eine alte Flinte überhaupt noch gab.
Beschwichtigend fing sie zu sprechen an:
"Hey, alles gut du siehst ja..."
Sie konnte nicht zu Ende sprechen, da der Mann, während sie sprach den Abzug betätigte, er verfehlte sie knapp aber an Beomgyus Kopf flog das Geschoss vorbei und er spürte einen Luftzug, der vom Schrot ausging an seinen Hals, einige Haare schienen getroffen worden zu sein. Einige Strähnen vielen ab und landet auf seiner Schulter.
Beomgyu fasste sich instinktiv an die Stelle und seine Waffe rutschte ihm aus der Hand. Mit einem lauten Knall viel sie zu Boden und Mizuki versuchte sie aufzuheben, aber der Mann schoss erneut in ihre Richtung.
Ein lautes Röcheln war zu hören, der Mann wollte ihnen scheinbar etwas sagen aber sie verstanden kein Wort.
Erschrocken starrte Beomgyu auf den Mann der bereit war jeden von ihnen zu töten, sein Blick wanderte zu Huening Kai der sich auf den Boden gehockt hatte und sich die Ohren fest zuhielt.
Ihm war schon aufgefallen, dass er immer weniger in einen psychisch guten Zustand war, aber jetzt konnte man sehen welche Auswirkungen das ganze hatte.
Es war einfach alles zu viel für den jüngsten in ihrer Runde, mit seiner Hilfe konnte er jetzt nicht rechnen.
Da sah zielte der Mann ein drittes Mal auf Mizuki und dieses Mal traf er sie an der rechten Bauchseite, er konnte kein Blut sehen, weil sie zu Boden viel und die Stelle verdeckt wurde.
Es schien ihren rechten Bauch zu zerreißen so fühlte sich dieser Schuss an, der sie am rechten Bauch erwischt hatte, aber sie konnte nicht aufschreien, ihr Fokus war auf die Waffe gerichtet die Beomgyu fallen gelassen hatte.
Schnell robbte sie in die Richtung, aber der Mann zielte erneut und verfehlte nur knapp ihren Kopf.
Sie hörte, wie er seine Waffe nachlud und versuchte schneller zu der Pistole zu kommen, da spürte sie wie jemand auf ihren Rücken stieg.
Sofort wusste sie, dass, es nur der Mann sein konnte, keiner von den anderen würde so etwas machen. Ihr Atem stockte und sie hielt die Luft an, fest kniff sie ihre Augen zusammen, jetzt wird es bald mit ihr vorbei sein, sie wartete nur mehr noch auf den letzten Knall.
Der Mann war auf Mizuki losgestürmt und Beomgyu konnte nichts machen er konnte nicht helfen.
Nun hatte er den Fuß auf ihren Rücken gedrückt und richtete die Waffe auf ihren Kopf, Beomgyu wollte laut schreien, aber er hatte Angst, dass der Mann dann erst recht abdrückte.
Wie könnte er das je Yeonjun erklären?
Tränen liefen über sein Gesicht und er kam sich vor, als würde alles in ihm zerbrechen.
Tränen liefen stumm über Katharina Gesicht geschockt sah sie Soobin an und fragte ihm nun:
"Was hast du gesagt?"
Sie konnte nicht glauben, was er gerade für eine Feststellung gemacht hatte, die Bilder des Arztes, der sie immer und immer wieder missbraucht hatte, schossen in ihren Kopf.
Er aber sah sie nicht mehr wirklich an und zog sich sein Gewand an, er hatte eine Bluse in einen Wäschekorb entdeckt uns streckte sie Katharina entgegen.
"Zieh das an", grummelte er nur.
Diesen Menschen, der ihr gegenüberstand, kannte sie nicht, warum war er nicht so wie er in seinem Schlaf gewesen war, verwirrt schüttelte sie ihren Kopf.
Soobin konnte es nicht glauben wie konnte sie ihm nur so täuschen, erst hatte sie die Köpfe von ihm und seinen Freunden zerstört, Paula getötet und dann spielte sie mit ihm.
Er hatte eine Bluse entdeckt, die ihr sicher passen würde und hielt sie ihr nun entgegen, aber sie reagierte nicht.
Vorsichtig linste er zu ihr rüber und er konnte Tränen über ihr Gesicht laufen sehen, sie fing zu zittern an.
Wie konnte sie, nachdem er mit ihr geschlafen hatte, nur so heuchlerisch vor ihr stehen, als wäre sie das Opfer?
Obwohl er gerade ziemlich verletzt war, tat es ihm weh sie so zu sehen und er hatte Angst ihr gleich wieder zu verzeihen, obwohl sie sich scheinbar nicht einmal erklären wollte.
Deshalb musste er etwas weg von ihr, daher schmiss er ihr die Bluse in ihre Richtung, ohne dass er es wollte, traf er ihr Gesicht.
Kurz überlegte er, ob er sich deswegen bei ihr entschuldigen sollte, aber dann schoss ihm auf einmal der Gedanke in den Kopf, dass es nur Woojin gewesen sein konnte.
Bevor er bei der Tür angekommen war, drehte er sich noch einmal um und warf ihr wütend vor:
"Gib es zu es war dieser Woojin."
In seinen Kopf konnte er immer wieder die zwei sehen, wie sie sich küssten und ihre Körper sich berührten.
Warum reagierte Katharina nicht auf ihm?
Als er vor der Tür stand, öffnete er sie noch mal einen Spalt und er konnte sie noch immer an dem Matratzenrand sitzen sehen. Sie fasste sich in das Gesicht und fing bitterlich zu weinen an.
Das konnte er nicht mit ansehen und er schloss die Tür, verzweifelt setzte er sich daneben auf den Boden und Tränen liefen nun über sein Gesicht.
Also, war er wieder einmal zu spät dran gewesen.
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WAHRSCHEINLICH
Fiksi PenggemarDer Kopf des jungen Mannes tut so sehr weh fast schon als würde er in tausend Stücke zerspringen. Die starken Schmerzen durchbohrten ihn so sehr, dass es ihn dazu brachte aus einem Zustand aufzuwachen, aus dem man dachte, dass es unmöglich war. Ein...
