froh

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Als Yeonjun und Taehyun mit Mizuki auf der Trage es auch zum Labor geschafft hatten, war Peter schon fleißig dabei das Gegengift her zu stellen.

Als Taehyun ihn fragte, was genau er da machte antwortete er nicht, weil er zu konzentriert war.

Huening Kai hatte sich in eine Ecke gesetzt und Taehyun setzte sich neben ihn er konnte den Blick sehen den er Peter zu warf und das ließ ihn nach langen mal wieder lächeln.

"Was?", fragte der ihn leicht gereizt.

"Warum bist du so gereizt?"

"Weiß nicht genau?", stellte der fest.

Taehyuns Blick wanderte zu Yeonjun und Mizuki, er hatte ihr geholfen sich auf einen Sessel zu setzen.

Sie schien noch immer starke Schmerzen zu haben, Yeonjuns Bein war auch noch immer nicht so in Ordnung, aber er versuchte es vor den anderen nicht so zu zeigen und hatte es sogar geschafft mit ihm gemeinsam sie her zu tragen.

Taehyun war sich ziemlich sicher, dass er sein Bein wahrscheinlich nie wieder so bewegen konnte wie er es früher gemacht hatte. Das machte ihn traurig, weil er wusste, dass er nie wieder so tanzen konnte wie früher.

Yeonjun setzte sich neben Mizuki die ihren Kopf sofort auf seine Schulter legte.

"Yeonjun?", fragte sie ihn.

"Hm?"

"Das ist doch alles verrückt?"

"Schon irgendwie?"

"Aber ich bin froh, dass es so ist wie es ist."

Er drehte sich zu ihr und sah sie verwundert an, sie lächelte ihn breit an als er sie so ansah.

Da stieß sie ihm mit dem Zeigefinger gegen seine Stirn, wie er es ihn ihrem Schlaf immer bei ihr gemacht hatte und stellte fest:

"Du bist ziemlich dumm?"

Das ärgerte ihn etwas, weil er nicht verstand, was an dem Ganzen hier gut sein sollte, sie waren in einer Welt, in der er nie sein wollte. Es wäre ihn viel lieber gewesen einfach solche Dinge nur in Filmen zu sehen und nicht selbst zu erleben.

Leicht beleidigt drehte er sich von ihr weg, aber sie kuschelte sich wieder liebevoll an ihn und flüsterte leise:

"Hier bin ich mit dir und das reicht mir."

Damit hatte er nicht gerechnet und er wurde knallrot, sie beobachtet ihn genau und lächelte zufrieden, während sie seine Hand ergriff und liebevoll drückte.

"Schön, die zwei zu beobachten", stellte Taehyun fest.

Huening Kai hatte sich eigentlich auf Peter konzentriert, deswegen hatte er nicht wirklich etwas mitbekommen.

Als er zu den zwei rüber sah, konnte er nur mehr noch sehen wie Yeonjuns sich zu Katharina drehte und ihr einen Kuss auf die Stirn gab.

"Schon", murmelte er und kratze sich am Kopf.

"Du und Peter sind auch interessant zu beobachten", sagte Taehyun an ihn gewandt.

"Ist das so offensichtlich?", murmelte der in sich hinein.

"Schon, aber es ist ok, er mag dich auch."

"Bist du sicher?"

"Das bin ich."

Langsam waren fast alle eingeschlafen, als die Tür auf ging und die letzten vier nun auch endlich angekommen waren.

Der Einzige, der noch nicht eingeschlafen war, war Peter, er war zu sehr mit dem Gegenmittel beschäftigt.

Erschöpft von der ganzen Aufregung, setzte sich Katharina auf den Boden und knallte mit dem Kopf kraftlos gegen die Wand. Soobin tat es neben ihr gleich, er wollte noch immer mit ihr sprechen aber war sich auf einmal nicht mehr sicher, ob er überhaupt noch bei ihr bleiben sollte.

Beomgyu meinte er würde sich in die Nähe der Tür setzten und etwas schlafen, er wusste das es heute nicht möglich war das einer von ihnen Wache hielt alle waren zu erschöpft, sie mussten darauf hoffen, dass sie die Nacht keine Überraschungen erleben würden.

Woojin aber hatte etwas mehr Energie als die anderen was ihn sehr wunderte.

Der ging schnell zu seinem Bruder und versuchte ihn aus seiner Welt zu hohlen. Es wunderte ihn nicht das Woojin ein paarmal Peter ansprach und der nicht reagierte.

"Lass ihn doch, der wird jetzt durcharbeiten bis er das Gegenmittel hergestellt hat", versuchte er Woojin zu erklären.

Aber Woojin wollte scheinbar nicht auf ihm hören und er packte Peter nun an den Schultern und schüttelte ihn leicht.

Da schüttelte er verwundert den Kopf und blickte sich verwundert im Raum um, es war ihn schon wieder passiert, dass er zu sehr in seiner Welt gewesen ist. Er hatte gar nicht bemerkt wie alle zurückgekommen waren.

Mit Erleichterung stellte Peter fest, dass alle wohl auf waren, in einer Ecke konnte er Huening Kai und Taehyun sehen, schliefen mit den fest, Taehyuns Kopf lag auf der Schulter von Huening Kai.

Auf zwei Stühlen, die nebeneinandergestellt worden waren, schliefen Yeonjun und Mizuki, er konnte fühlen, wie eng die Beziehung der beiden war.

Katharina wirkte total erschöpft und schien jeden Moment einzuschlafen, dabei kippte sie immer wieder nach links, Soobin stützte sie immer wieder mit der Hand, aber er wollte ihr scheinbar nicht zu nahem kommen, weil er ziemlich weit weg von ihr saß.

Die zwei schienen in seinen Augen ein großes Problem zu sein, er verstand nicht ganz, was die beiden verbindet und was nicht. Irgendwie schienen die beiden füreinander Gift und Gegengift zu sein, so würde er die Beiden beschreiben.

Beomgyu saß an der Tür, seine Augen waren eingefallen, immer wieder hatte sich alle auf ihn verlassen. Eigentlich passte es gar nicht zu seinem Bruder, dass er der jene war, der so viel Last auf seinen Schultern tragen musste, das machte ihn große Sorgen.

Und dann war da Woojin der ihn vorsichtig aus seiner Welt geholt hatte und auf ihn etwas aufgeregt wirkte.

"Was ist denn?", fragte er ihn, als er wieder ganz in dieser Welt angekommen war.

"Wie viel von dem Gegengift kannst du herstellen?"

In den Moment, als er das gesagt hatte, warf Soobin einen besorgten Blick zu Woojin rüber, der aber ignorierte ihn gekonnt.

Beomgyu hatte gemerkt, dass sein Freund plötzlich zusammengeschreckt war, und er nahm sich vor ihn irgendwann zu fragen was denn mit ihm los war. Irgendetwas stimmte nicht mit Soobin, er verheimlicht etwas vor ihnen darüber war er sich so ziemlich sicher.

"Ich muss schauen wie viel ich von dem "Angiotensin II" habe", murmelte der fragend und drehte sich auf die andere Seite des Labors, wo mehrere kleine Fläschchen standen.

Er nahm einige Fläschchen in die Hand und als er scheinbar das richtige hatte, drehte er sich zu Woojin und stellte erleichtert fest:

"Haben wir ein Glück, das mittel wird für euch zwei reichen." 

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