Nichts ist gut...

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TW: Blut

Taehyun sackte zusammen, Paula schlug noch immer auf ihn ein und kreischte panisch:

"Geh runter von mir!"

Bewegen konnte sie sich gar nicht mehr der Mann war ganz schwer geworden und sie schnappte nach Luft. In ihrem Kopf drehte sich alles, sie war verwirrt und wollte jetzt einfach nur das er von ihr runter ging.

Aber Taehyun konnte sich nicht bewegen er war bewusstlos geworden sein Rücken war von einigen Trümmern, die durch die Explosion herumgeflogen sind, verletzt worden.

Geschockt starrten alle in die Richtung der Beiden, Daniel und Peter waren die ersten die bei ihnen waren. Daniel zog Taehyun der stark blutete von Paula weg. Paula lief Peter in die Arme, als sie endlich frei war.

Kreischend liefen ihr jetzt Tränen über das Gesicht:

"Beomgyu, er hat mich die Frau nicht retten lassen. Warum hat er mich die Frau nicht retten lassen?"

Entsetzt sah Soobin Peter fragend an und stotterte:

"Beomgyu?"

Der sah kurz zu ihm hoch und schüttelte traurig den Kopf so in der Art das er jetzt nicht darüber sprechen kann.

Hinter Soobin trat Katharina unsicher hervor sie konnte nicht glauben das da Paula vor ihnen stand.

Als Paula kur aufblickte sah sie in die Augen einer Frau ein Schauer lief ihr über den Rücken. Dann aber lief sie auf sie zu und umarmte sie.

"Mama", murmelte sie.

Vorsichtig und fassungslos streichelte Katharina ihre Haare und fing zu weinen an.

"Ich bin nicht..."

Peter viel ihr ins Wort und sagte:

"Schau wir haben deine Mutter gefunden."

Verwirrt sahen alle Peter an er deutet nur das er es später erklären würde.

Suchend sah er sich sich nun um.

Wo war nur Huening Kai?

Unsicher war Huening Kai nicht weiter gegangen er hatte Angst Peter unter die Augen zu treten.

Er blickte einfach nur auf den Boden Peter entdeckte ihn und kam auf ihn zu. Ohne ein Wort zueinander zu sagen, standen sie da und schwiegen.

Unterdessen waren Mizuki und Soobin bei Taehyun angekommen, Soobin wurde schlecht, als er das viele Blut sah. Er konnte nur mehr noch daran denken das er jetzt noch einen seiner Freunde verlieren würde.

Etwas ruhiger versuchte sich Mizuki zu verhalten, ihr Herz raste vor Angst sie konnte Yeonjun aus den Augenwinkeln sehen er schien Schmerzen in seinem Bein zu haben hatte sich aber gerade aufgerappelt und ging auf sie zu.

Erst versuchte sie Taehyuns Puls an seinem Arm zu spüren und als sie seinen Herzschlag spürte, sah sie Soobin an der gerade so wirkte, als würde er jeden Moment ohnmächtig werden.

"Er lebt", stöhnte sie erleichtert.

Da drehte sich Soobin um und sein Magen verkrampfte er war zwar erleichtert, aber er konnte nicht mehr, er wollte einfach nicht mehr das war alles zu viel.

Schmerzen stachen wie Nadeln in seinen Bauch und er übergab sich.

Yeonjun hatte es geschafft zu Soobin zu kommen er legte seinen Arm auf seinen Rücken und streichelte ihn beruhigend.

"Wir werden Taehyun nicht verlieren", ein zittern war in seiner Stimme zu hören.

Keiner von ihnen hatte mitbekommen das in der Zwischenzeit Daniel verschwunden war.

Der war nun wieder zurückgekommen und er hatte Wunddesinfektion mitgebracht und etwas Verbandszeug.

Mizuki wusste zwar nicht, wer dieser Mann war aber als er Taehyun das Hemd auszog, um ihn zu verarzten wurde ihr klar, dass er nur helfen wollte.

"Ich helfe dir", bot sie ihm an.

Er nickte und gab ihr die Wundinfektion, sie tupfte die Wunden ab und stellte zu ihrer Erleichterung fest das seine Wunden nur oberflächlich waren.

Hinter ihr hörte sie das sich Soobin noch immer übergab sie sagte in die Richtung der beiden:

"Er wird es schaffen, es schaut schlimmer aus als es ist."

Langsam schaffte es Soobin sich zu beruhigen er drehte sich um und wischte sich mit den Handrücken über den Mund.

Leicht angewidert wischte er sich seine Hand in seine Hose.

"Bist du sicher", krächzte Soobin leise und hockte sich neben sie.

Jetzt sahen die Wunden nicht mehr so schlimm aus, nachdem Mizuki das ganze Blut weggewischt hatte und sie desinfiziert hatte.

Taehyun murmelte etwas und regte sich leicht.

Fest hielt Paula sich noch immer an Katharina fest, Katharina beobachtet die anderen unterdessen und war sehr erleichtert das Taehyun das ganze scheinbar überstehen würde.

Aber wo war nur Peter hingegangen und Huneing Kai hatte sie auch schon lange nicht mehr gesehen.

"Ich...", murmelte Peter der nach einer gefühlten Ewigkeit endlich seinen Mund öffnen konnte.

Hoffnungsvoll sah Huening Kai Peter an, aber der senkte seinen Kopf, als er ihn ansah.

Stille legte sich wieder über die beiden, Peter wusste das Huening Kai seinen Bruder nicht mit Absicht erschossen hatte, aber es tat so weh, wenn er ihn ansah.

"Ich hoffe ich schaffe es irgendwann dich anzusehen und nicht daran denken zu müssen das du meinen Bruder getötet hast", stammelte Peter mit gesenktem Blick.

Das Herz von Huening Kai rutschte in seine Hose und schien in den Moment auszusetzen als Peter ihm, ohne durch die Blume zu sprechen mitteilte, wie er sich fühlte.

Erst musste er sich etwas sammeln und das ganze sacken lassen, es tat ihm so weh, dass der Mensch, dem er liebte, so etwas zu ihm sagte.

Nuschelnd antwortete er:

"Ich verstehe dich, danke."

Ohne nachzudenken umarmte Peter ihn und fing bitterlich zu heulen an und dann schluchzte er:

"Geht es dir gut?"

Verwundert stand Huening Kai einfach nur da und wusste nicht, was er jetzt machen sollte.

Zögerlich legte er nach einiger Zeit seine Arme um ihn und stotterte nur:

"Nein, es geht mir nicht gut."

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