TW: Gewalt
Zwei Tage später waren Katharina und Huening Kai wieder bei Kräften.
Katharina war die erste die aus der Tür ging und ziemlich motiviert wirkte Woojin zu suchen. Soobin tat es in der Brust weh, dass er ihr scheinbar wichtiger war als ihr bewusst ist, aber er dachte immer nur daran das es wahrscheinlich besser so wäre.
Seine Schmerzen im Arm waren nicht stärker geworden, aber er hatte sich seinen Arm auch kein einziges Mal mehr angesehen. Er hatte Angst das es so schlimm war das er alle bald verlassen müsste. Außerdem wollte er Yeonjun und Peter finden, wenn sie Woojin gefunden haben. Aber erst würde er diesen Woojin einmal eine scheuern dafür das er einfach so gegangen war.
Ganz genau beobachtete Taehyun seinen Freund, Soobin hatte seitdem er Katharina dazu gebracht hatte sich immer mehr und mehr zurückgezogen. Immer wieder hatte Taehyun versucht ihn zu fragen was los sei, aber immer, wenn er versuchte die Worte zu finden dann blieben sie ihm im Hals stecken, weil er zu großer Angst vor der Antwort hatte.
Er verstand seinen Freund nicht mehr und wusste nicht was mit ihm los war, Soobin hatte sich so sehr verändert.
Auch Huening Kai hatte die Veränderung gemerkt, er war froh, dass es ihm etwas besser ging, er konnte wieder klarer denken. Aber wenn alle anderen schliefen, war er die meiste Zeit wach und sah die Bilder vor sich die ihm wahrscheinlich für immer verfolgen würden.
Immer wieder und wieder konnte er sehen wie Beomgyu ihn ansah und wie Peter ihn ansah, als wäre er der Teufel höchstpersönlich.
Mizuki holte Katharina ein und fragte sie:
"Wie sollen wir eigentlich herausfinden wo Woojin hingegangen ist?"
"Ich weiß es nicht?", sagte diese etwas verunsichert.
"Wir werden einfach los gehen irgendwo werden wir ihn schon finden", versucht Huening Kai die anderen zu beruhigen.
Und das machten sie dann auch sie gingen jeden Raum ab, in den sie kamen. Nachdem sie schon mehr als einen Tag ohne Pause unterwegs gewesen waren spürte man die Verzweiflung immer mehr und mehr in der Gruppe wachen.
"Ich kann nicht mehr", raunzte Mizuki erschöpft.
"Lass uns noch ein Stück weiter", versuchte Katharina die anderen zu überzeugen.
Aber Soobin war schon etwas schwindelig, daher schüttelte er seinen Kopf.
Die anderen wirkten auch ziemlich müde und ausgelaugt.
Katharina nickte und realisierte das sie alle eine Pause brauchten:
"Ihr habt recht wir sollten einfach schlafen gehen und uns etwas ausrasten."
Sie gingen in den nächsten Raum neben ihnen. Soobin entschied sich als erster wache zu halten, auch wenn sie schon seit einer langen Zeit niemanden mehr begegnet sind, es wirkte so, als wären sie die einzigen Menschen mehr die überlebt hatten, es wirkte alles wie ausgestorben.
Auch Taehyun entschied sich wache gemeinsam mit ihm zu halten, er wollte die Chance nutzen und mit Soobin alleine sein.
Mizuki und Katharina hatten sich gemeinsam auf den Boden gelegt, sie hatten eine Decke gefunden, mit der sie sich zugedeckt hatten. Heute hatte Mizuki geweint und Katharina hatte es mitbekommen.
Nun hatte sie, sie tröstend in den Armen und beruhigte sie etwas, sie schien Angst um Yeonjun zu haben aber wollte nicht darüber reden.
Mit starrem Blick starrte Huening Kai auf die Tür er war so müde wie noch nie, aber er konnte wieder nicht schlafen.
DU LIEST GERADE
WAHRSCHEINLICH
FanfictionDer Kopf des jungen Mannes tut so sehr weh fast schon als würde er in tausend Stücke zerspringen. Die starken Schmerzen durchbohrten ihn so sehr, dass es ihn dazu brachte aus einem Zustand aufzuwachen, aus dem man dachte, dass es unmöglich war. Ein...
