TW: Waffen, sexuelle Misshandlung
Als er anfing zu erzählen fühlte er sich, als würde alles noch einmal passieren, er erzählte Yeonjun was Olivia ihm angetan hatte, genauso wie er es Huening Kai erzählt hatte:
Er wollte einfach nur weg von ihr, aber sie hielt ihn festgehalten, als er von ihr weggehen wollte, seine Angst war so groß gewesen.
"Hey mein Schöner bleib doch da", flüsterte sie ihn lüstern zu.
Verzweifelt versuchte er ihr zu entkommen, aber sie war viel stärker als er und als er das Gleichgewicht verlor, drückte sie ihn zu Boden.
Nun saß sie auf seinen Rücken und er kämpfte weiter gegen sie an als sie ihre Waffe gegen seinen Kopf hielt und ihm diese Worte in sein Ohr hauchte:
"Wenn du ruhig bleibst, dann bin ich auch ganz sanft."
Sein ganzer Körper hatte angefangen wie wild zu zittern, noch nie in hatte er so große Angs gehabt.
Verzweifelt schrie er nach seinem Bruder, immer wieder und wieder, aber er kam nicht um ihn zu helfen.
Er erinnerte sich in diesen Moment daran, dass er ihn immer im Schulhof beschützt hatte. Warum war er jetzt nur nicht für ihn da?
Die Frau zog ihn die Hose etwas runter und dann zerriss irgendwie alles ihn ihm.
Er konnte sich nicht bewegen, um zu sehen was genau sie mit ihm machte er spürte nur wie alles unterhalb in ihm zerriss und die schmerzen trieben ihm Tränen in die Augen.
"Hör auf", warf Yeonjun schockiert ein.
Neben ihm hatte Peter angefangen wie wahnsinnig zu zittern, kalter Schweiß lief ihm über den ganzen Körper.
Für Yeonjun war das das Schlimmste, was er je zu Ohren bekommen hatte:
"Ich verstehe Huening Kais Wut jetzt", murmelte er.
Die ganze Zeit über hatte er sich gefragt, warum er so wütend war, wie er es geschafft hatte einfach auf einen Menschen zu schießen. Aber jetzt war ihn einiges klar.
Als er versuchte Peter den Arm um seine Schulter zu legen, um ihn wieder etwas zu beruhigen zuckte dieser erschrocken von ihm weg.
"Keine Angst ich bin es", beruhigte er ihn.
Dieser sah ihn nun an und schien wieder im hier und jetzt zu sein, aber sein Körper bebte immer noch.
"Verstehst du jetzt, warum ich schuld bin, hätte ich Huening Kai das nie erzählt wäre mein Bruder noch hier."
Yeonjun schüttelte langsam den Kopf:
"Hör auf solche Sachen zu sagen, wenn dann ist diese Olivia an allen schuld."
Auch wenn Peter wusste, dass es so war, konnte er nicht das Bild in seinen Kopf loswerden, indem er Huening Kai sah, wie er Beomgyu erschoss.
Warum hatte er nicht gesehen, dass es Beomgyu gewesen war?
Er hatte es doch auch bemerkt und er hatte ihn versucht aufzuhalten.
Warum?
Warum hatte er nicht bemerkt das es Beomgyu gewesen war?
Huening Kai war auf die Seite gekippt und lag nun am Boden, seine Hand ausgestreckt, weil Soobin sie nicht loslassen wollte.
Am liebsten wollte er ihm sagen, dass er ihn loslassen könnte, er würde nicht weglaufen, weil er im Moment eh nicht die Kraft dazu hatte.
Viel zu schwach fühlte er sich gerade, am liebsten würde er für den Rest seines Lebens einfach hier liegen bleiben wollen.
Warum?
Immer wenn er versuchte, darüber nachzudenken war er sich ziemlich sicher, dass es diese Frau war, die zu ihnen reingekommen war. Da hatte die Frau in der Tür gestanden nicht Beomgyu.
Er war sich so sicher.
Langsam zog er seine Füße an sich ran und blieb regungslos liegen.
Neben ihm beobachtete Soobin wie Taehyun noch immer damit versuchte klarzukommen das Yeonjun sich dummerweise dafür entschieden hatte sie zu verlassen.
Immer wieder warf er Mizuki böse Blicke zu.
Sie waren ein Stück weiter gegangen und hatten sich in einen Raum gesetzt, um sich etwas ausrasten zu können, ihre Verfolger hatten sie nicht mehr eingeholt.
Mizuki legte gerade vor jeden einzelnen von ihnen eines dieser komischen Brote hin, wie sie auf die Idee kommt das einer von ihnen etwas essen würde war ihm nicht klar. Aber Soobin schätzte ihre mütterliche Art sehr, sie versuchte auf ihre Art sich um sie zu sorgen.
Vorsichtig legte sie einen der Brote vor Taehyun, sie spürte, dass er ihr irgendwelche Vorwürfe machen wollte.
Die Bombe in ihm schien zu ticken und da Mizuki auf ihn so wirkte, als wäre sie gar nicht besorgt musste er es loswerden:
"Willst du Yeonjun so sehr verlieren oder warum hast du ihn gehen lassen?"
Geschockt sah sie ihm an, aber sie antwortet ihm nicht.
Da packte er sie an den Schultern:
"Du hast ihm das ja wohl eingeredet."
Schuldig sah sie zu Boden, sie wollte doch nur das Peter nicht alleine war, Taehyun konnte nicht wissen, dass sie gerade innerlich am Durchdrehen war, aber einer von ihnen musste vorwärtsblicken.
Wenn das keiner machte, waren sie alle verloren.
"Was machst du, wenn er stirbt!", schrie er plötzlich, blitzschnell war er aufgestanden und sah sie von oben herab an.
Ohne eine Regung blieb sie mit gesenktem Kopf sitzen, sie wusste das er es nicht so meinte.
Taehyun raufte sich die Haare und setzte sich wieder auf den Boden, aus seiner Wut wurde auf einmal Verzweiflung.
"Beomgyu ist Tod", murmelte er und neben ihn fing Soobin an zu zittern.
"Er ist Tod", wiederholte er.
Neben Woojin saß Katharina die nun jemanden das sagen gehört hatte, was sie befürchtet hatte.
In ihren Kopf aber schien es nicht wirklich ankommen zu wollen, das konnte nicht sein.
Ohne nachzudenken, was sie gerade machte, ging sie zur Tür und wollte rausstürmen, dabei protestierte sie verzweifelt:
"Er ist nicht Tod, ich gehe ihn suchen."
Aber weil sie genau wusste das sie ihn nicht finden würde, nahm sie die Hand wieder vom Türgriff und wandte sich jetzt Taehyun zu:
"Das stimmt nicht, du lügst doch!"
Panisch kreischte sie ihn dabei an, der zuckte zusammen und er schrie, ohne nachzudenken zurück:
"Beomgyu ist Tod, wir alle haben es gesehen. Er ist Tod!"
Tränen liefen nun endlich über sein Gesicht, er hatte es bis jetzt nicht geschafft zu weinen, nun aber überwältigte es ihn zutiefst.
"Nein, nein, nein", murmelte Katharina, während sie hin und her vor allen auf und ab ging.
Fest kaute sie auf ihrer Lipper herum und biss immer wieder erneut drauf, während sie die Worte immer wieder wiederholte.
Soobin lief ein Schauer über den Rücken, als er sie so beobachtete, ihm wurde wieder klar, wie sehr er diese Situation kannte. Weil auch wenn es ein NPC gewesen war, verhielt sich Katharina wieder einmal genau so wie sie es bei ihm getan hatte, wenn sie komplett verzweifelt war.
Eigentlich musste er sie jetzt einfach nur fest in die Arme nehmen, bis sie sich beruhigte, aber er hatte für sich entschieden ihr nicht mehr zu nahe zu kommen, vielleicht fällt es ihr dann leichter ihn gehen zu lassen, wenn es so weit war.
Da stand Woojin auf und schüttelte Katharina heftig durch:
"Hör auf damit du machst hier noch alle wahnsinnig!"
DU LIEST GERADE
WAHRSCHEINLICH
Fiksi PenggemarDer Kopf des jungen Mannes tut so sehr weh fast schon als würde er in tausend Stücke zerspringen. Die starken Schmerzen durchbohrten ihn so sehr, dass es ihn dazu brachte aus einem Zustand aufzuwachen, aus dem man dachte, dass es unmöglich war. Ein...
