Ja Andreas machte mich echt verlegen, aber warum musste er auch so verdammt süß sein?
Mir viel kein Kontra zu seinem letzten Spruch ein weshalb ich einfach meinen Mund hielt. Andreas war anzusehen, dass er sich über seinen „Sieg" freute, doch als er mir schließlich seine Hände vor meine Augen hielt und mir somit die Sicht versperrte war Schluss, ich dachte, dass ich jeden Moment einen Herzinfarkt bekommen könnte. Meine Nervosität, meine Aufregung und mein Herzklopfen, das ich in seiner Nähe verspürte war eindeutig zu viel. Weshalb ich mich weigerte auf nur einen Schritt weiter zu gehen, „Andreas, ich werde auf jeden Fall den Boden küssen, wenn du mich blind weiterlaufen lässt." demonstrierte ich leise. „Daran hab ich garnicht gedacht." sagte Andreas und nahm, somit eine Hand von meinem Auge um sich damit gegen die Stirn zu hauen. „Dennoch es soll eine Überraschung werden." hauchte er, wobei sein wärmer Atem meinen Nacken streifte. „Chris, holst du mir bitte eine Augenbinde." rief mein Begleiter in die Dunkelheit, kurz darauf nahm Andreas seine Hände vom Gesicht nur um diese durch eine Augenbinde
zu ersetzten. Dann hob er mich hoch, intensiv ich schlang meine Arme um seinen Hals und kuschelte mich in seine halsbeuge, sodass ich seinen Geruch einatmen konnte. „Du Andy?" fragte ich ihn, „Warum hast du mir so viel verschwiegen und Vor allem Chris, warum habe ich nie von seiner Existenz gewusst?", Ich merkte wie sich Andreas Herzschlag erhöhte, „Andreas bitte sei ehrlich mit mir.", merklich atmete dieser ein, „Ich hab meiner Familie lange verschwiegen, dass sich Sabine von mir getrennt hatte. Ich habe mich wie ein Versager gefühlt." gestand er schließlich, „und ich hatte ehrlich gesagt Angst davor, das dich mein Bruder mir ausspannen könnte. Immerhin ist er vier Jahre jünger als ich, hat keine Kinder und ist an nichts gebunden, er ist frei und dazu sieht er auch noch viel besser aus als ich." „Andreas bitte lass mich runter." batt ich, natürlich gehorchte er, weshalb ich wenig später den Boden unter meinen Füßen spürte. „Andreas Reinelt, jetzt hör mir mal zu." sagte ich un tippte ihn auf die Brust, was ich eindeutig in letzter Zeit zu oft tat, „Ich habe mich in dich verliebt, nicht in deinen Bruder und es ist mir sowas von egal, ob du Kinder hast oder schon einmal verheiratet warst und außerdem bist du in meinen Augen der schönste Mann auf Erden. Ich liebe dich deines Charakter Weges, also hör mir damit auf, ich gehöre nur dir und sonst niemand anderem." schrie ich schon fast aufgebracht. Warum waren Männer nur so kompliziert und vor allem zum Haare raufen? Bevor Andreas jedoch irgendetwas erwidern oder mir widersprechen konnte hörte ich eine raue stimmte hinter mir, „bitte nehm es ihm nicht übel, er hat sich oft Tage lang irgendwo eingesperrt und man Kam einfach nicht an ihn dran." sagte Chris „Und das schlimmste daran war, das ich einfach nur hilflos dastand, er nahm keine Hilfe an und blockte alle versuche sich ihm zu nähern ab, selbst gegen eine einfache Umarmung kämpfte er an." Chris hörte sich sichtlich traurig an. „Chris bitte lass gut sein." meinte Andreas und hob mich wieder auf seine Arme, doch Chris Wörter halten immer und immer wieder in meinem Kopf herum. „Ich will ihr einen unvergesslichen und keinen Abend bereiten, wo sie ständig über so etwas nachdenkt." sagte Andreas und drückte mich näher an sich. Als er mich zum zweiten Mal herunter lies, tat er so, als hätten Chris's Worte nie existiert. „Bist du bereit?" fragte er mich mit sanfter Stimme. „Ja." gab ich mit brüchiger Stimme von mir, „Du musst die Augen aber noch ein wenig geschlossen halten, bis ich dir ein Signal gebe." sagte er Geheimnisvoll, was ich nur mit einem einfachen nicken quittierte, „was für ein Signal meinst du?" bohrte ich dennoch nach. „Das wirst du sehen, wenn es so weit ist.", seine langen Finger glitten vorsichtig über meinen Rücken, meinen Nacken hinauf, bis er schließlich an der Augenbinde angekommen war und diese vorsichtig, immer darauf bedacht mir kein Haar auszureißen und mir somit weh zu tun, öffnete. Wie befohlen schloss ich meine Augen ganz fest, ich wagte es nicht zu schummeln, denn Andreas merkte so etwas sofort, ich hatte es schon oft versucht und bin immer wieder daran gescheitert.
Es vergingen einige Minuten, bis etwas passierte, Andreas war ebenfalls verschwunden, ich war kurz davor aufzugeben. Als ich ein paar weiche Lippen auf meinen spürte, ein Stromschlag durchfuhr meinen Körper, der Kuss wurde immer intensiver. Mein gegenüber löste sich jedoch von mir um nach etwas Luft zu schnappen, woraufhin ich die Augen aufschlug und in das rote, glühende Gesicht von Andreas blickte.
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By your side || EhrlichBrothers
Fanfiction„Ich werde immer an deiner Seite sein, vergiss das nicht." sagte Andreas, ehe er mich alleine zurück ließ.
