„Guten morgen" nuschelte ich, als ich die Küche betrat und dabei Rebecca begegnete. „Wie wars gestern? du musst mir alles erzählen." bohrte sie sofort nach. Ein Lächeln stahl sich auf meine Lippen, „Andreas, er ist einfach viel zu romantisch." seufzte ich, „es war so schön.", mit diesen Worten driftete ich in meine Gedankenwelt ab.
Ich hatte den restlichen Abend noch genau vor Augen, nach dem Feuerwerk hatte Andreas mich mit den Worten: „Eigentlich hatte ich für uns beide gekocht, doch ich hab Chris nur für fünf Minuten allein gelassen und als ich wieder kam war das komplette essen angebrannt. Er kann einfach nicht kochen." in ein naheliegendes Restaurant gefahren, leise musste ich wegen seiner Bemerkung von Chris lachen. „Nur zu gut, das du kochen kannst." hatte ich gesagt und nach seiner Hand gegriffen. Gegen eins hatte Andreas mich nachhause gefahren, wo ich auch sofort ins Bett gefallen und eingeschlafen war, natürlich hatte ich von ihm geträumt.
„Erde an Lia, Hallo" meine beste Freundin fuchtelte mit ihrer Hand vor meinem Gesicht herum, „Sorry", „Andreas scheint dir ja mächtig den Kopf verdreht zu haben." kicherte sie und stupste mir dabei mit ihrem Ellenbogen in die Seite. „Ja das hat er." gab ich zu und wurde dabei rot. „Wo kommt, den dieser Pulli her?" fragte Becks mich mit hochgezogener Augenbraue, „Der gehört Andreas." antwortete ich schulterzuckend und zog die Ärmel noch mehr über meine Hand, sodass nur noch meine Fingerkuppen herausschauten und die heiße Tasse, mit meinem geliebten Kakao, umklammerte. „Das ist nicht wahr!?" quickte sie, schob den stuhl knarrend nach hinten, rannte an mir vorbei und stellte sich hinter mich. „Omg, du hast einen Crew Pullover." hauchte sie, wobei ich befürchtete, dass sie jeden Moment in Ohnmacht fallen könnte. „Du weißt nicht was du da anhast." flüsterte sie mit weit aufgerissenen Augen, „Doch natürlich, Andy hat mir seinen Crew Pulli geschenkt, weil es gestern eindeutig zu kalt war.", „Fans würden dafür ein Vermögen bezahlen." sagte sie. „Das kann schon sein, doch ich hab garantiert nicht vor ihn zu Geld zu machen. Für mich hat er eher einen emotionalen Wert." Sagte ich, stand auf, räumte meine Tasse in die Spüle und fügte noch ein, „Es würde mich freien, wenn du mir heute wieder helfen könntest, Andreas kommt vorbei um seine Scheidung zu
besprechen und außerdem glaube ich hat er gestern erwähnt, dass Chris mitkommen wird.", dabei zwinkerte ich ihr entgegen, drehte mich um und verschwand im Badezimmer.
Nachdem ich mir dort einen Dutt gemacht und mich schminkt hatte, zog ich mich noch an und wartete dann im Flur auf Rebecca, auch wenn sie mir keine Antwort gegeben hatte, wusste ich dennoch, dass ich sie spätestens mit Chris an der Angel hatte und sie auf jeden Fall mit in die Kanzlei kommen würde. Auch wenn sie es niemals zugegen würde, sie hatte eindeutig ein Auge auf Chris geworfen. Ich sollte recht behalten, denn keine fünf Minuten später stand sie top gestylt vor mir. „Können wir?" fragte ich sie, was sie nur mit einem nicken bestätigte.
„Wie findest du eigentlich Chris?" wollte ich neugierig von ihr wissen, als wir im Auto saßen „Ich also, ich" stotterte sie, da sie keine richtigen Worte fand, „Du findest ihn süß." beendete ich für Sie den Satz und schaute sie dabei von der Seite an. „Das hab ich nie gesagt." bestreitete sie es. „Ach komm Becks, ich kenne dich mein ganzes Leben, ich kenne dich manchmal besser als du dich selber." lachte ich und konzentrierte mich wieder auf die Straße. „Ok, du hast recht, er ist mehr als süß." gab meine beste Freundin schließlich zu, „aber selbst wenn, ich würde niemals eine Chance bei ihm haben. Ich meine er könnte jede haben." sagte sie und vergrub dabei ihren Kopf in ihren Händen, „Hey, das weißt du doch gar nicht, lernt euch doch kennen und dann kannst du es herausfinden." sprach ich ihr aufmunternd zu, „Weißt du ich beneide dich echt, du und Andreas ihr seit so ein süßes paar. Wenn es eine Wahl zum schönsten Pärchen des Jahres geben würde, ich würde auch dazu krönen." sagte sie. Mein Blick würde traurig, „Becks wir sind kein, paar." sagte ich so leise wie möglich, doch die hatte mich gehört und schaute mich entsetzt an, „aber gestern, ich dachte ihr hattet einen mega schönen Abend zusammen.", „Ja, aber das hat dennoch nichts zu bedeuten..."
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By your side || EhrlichBrothers
Fanfiction„Ich werde immer an deiner Seite sein, vergiss das nicht." sagte Andreas, ehe er mich alleine zurück ließ.
