Pov Ella
Doch er schüttelte den Kopf. *Ich bin kein Alpha mehr. Und als dein Dad sage ich, dass du dich mir nicht unterwerfen sollst.* ich nickte und schmiegte mich nun auch an das schwarze Fell meines Dads. Wir blieben alle stehen und ich stellte Ethan meine Eltern vor. Ich merkte, dass er sehr aufgeregt war, was mir ein kichern entlockte. Doch als ihn bewusst wurde, dass ich immernoch mit dem Kopf in einem anderen Männlichen Fell geschmiegt neben ihm stand, knurrte er laut. Augenverdrehend, drehte ich mich zu ihm um und ging zu ihm rüber. Dann schleckte ich ihm einmal quer durch sein Gesicht. Dieses verzog er, wahrscheinlich zu einem grinsen, aber das sah bei Wölfen nunmal ziemlich komisch aus.
Zusammen liefen wir weiter auf die eiche zu. Ja näher wir kamen desto größer wurde sie. Gefühlt stand vor uns keine eiche mehr, sondern ein Hochhaus. Als wir dort ankamen, rannte Jonas auf mich zu. "Noch 10 Minuten! Komm mit!" rief er mir fröhlich zu. Ich musste leicht lächeln. *Jonas warte!* rief ich dem Jungen hinterher. Er drehte sich fragend um. *Alles Gute zum Geburtstag* "Danke, jetzt komm!" lachte dieser. Er umarmte mich freudig und rannte wieder weiter. Ethan spannte sich an. *Bleib ruhig. Er ist keine Konkurrenz.* Er grummelte zwar leise vor sich hin, aber ich konnte Jonas hinterherlaufen. Er lief mit mir zu seiner Mutter, welche als hellbrauner Wolf vor mir stand. Sie hatte grüne hervorstechende Augen und verbeugt sich vor mir. Obwohl, nein sie unterwarf sich mir. *Luna, ich bin Josefine. Das ist mein Sohn Jonas, er hat schon viel von ihnen erzählt, danke, dass sie ihn so viel Vertrauen entgegenbringen.* ich nickte. *Nenn mich Ella. Und sie müssen sich für nichts bedanken es ist doch selbstverständlich.* sie nickte ebenso. *Trotzdem vielen Dank* ich lächelte ihr zu. Ethan war mir mir meinen Eltern gefolgt. So standen wir jetzt neben Josefine und unterhielten uns.
Nach 3 Minuten war der Platz unter der Eiche komplett überfüllt. Es standen alle Mitglieder meines Rudels zwischen 7 bis 90 Jahren drum herum. Ich hätte auf jeden Fall niemals gedacht, dass Ethan so ein großes Rudel besaß. Ich sah mich fasziniert um. Bis ich bei dem Gesicht meines Vaters hängen blieb. Er lächelte. Es war zwar ein leichtes Lächeln und auch hätte man es in seiner Wolfsgestalt bie erkennen können, aber ich sah es. Es kam nicht oft vor, dass mein Vater lächelte. Zuhause hatte er immer nor gelächelt, wenn ich oder meine Mum ihm sehr nahe waren. Er durfte auch keine Schwäche zeigen. Doch jetzt war es anders. Jared hatte ihn umgebracht, somit war Dad kein Alpha mehr.
Auch meine Mum sag zufrieden aus. Ich entfernte mich von Josefine und quetschte mich in eine kleine Lücke zwischen Ethan und meinem Dad. Denn auch wenn mein Dad wusste, dass Ethan mich als Mate hatte, wollte er nicht,dass er neben mum stand. Immer diese Besitzergreifenden idioten. Meine mum sah das genauso wie ich, denn ihr Gesichtsausdruck sagte alles aus.
*10* fing das Rudel an zu zählen.
*9* Dieses Zählen hörte sich so wunderbar melodisch an.
*8* Diese 10 Sekunden waren wunderbar magisch
*7* ich sah mich wieder um.
*6* Jonas stand zwischen seiner Mutter und einem dunkelbraunen Wolf. Er hatte so wie Josefine grüne Augen. Beide schlossen ihn ein und er zählte ganz stolz mit.
*5* weiter ging mein Blick zu Flora und Elyas. Beide sahen sich verliebt an. Sie passten irgendwie perfekt zueinander.
*4* dann lag mein Blick auf merie und George. George in seiner braunen Wolfsgestalt und Marie, in einem hellblauen langen Kleid. Die linke Hand hatte sie auf seinen Rücken gelegt und kraulte ihn so ein bisschen
*3*mein Blick ging weiter durch die Runde, viel Werwölfe hatten auch ihre/n menschliche/n Mate dabei. Bei ihnen sah es dann fast so aus wie bei Marie und George.
*2* dann glitt mein Blick zu meinen Eltern. Auch sie beide sahen sich an. Ich empfand ein wohliges kribbeln bei dem Anblick. Denn ich war,warum auch immer, wieder mit meinen Eltern vereint.
*1* zum Schluss sah ich Ethan an. Ethan. Der, der sich in mein Herz gestohlen hat. Der, dem ich nicht lange böse sein kann. Der, der mein absoluter lieblings Idiot war. Der, der meine Wunden zu meinen Eltern heilte. Der, dem ich seit neustem am meisten vertraute und das obwohl wir uns nicht lange kannten. Doch das hatte sie mate Bindung so an sich. Man vertraute und verliebte sich viel schneller. Er schleckte mit seiner Zunge schnell über meine schnauze.
Dann hörte man viele schmerzverzerrte schreie. Unter anderem den von Jonas. Doch bevor ich zu ihm konnte, hielt Ethan mich zurück. Sie mussten das alles alleine durchstehen. Und er hatte recht. Trotzdem tat es in meiner Seele weh. Auch meiner mum schien es nicht besser zu gehen. Sie drückte ihr schnauze und ihre Ohren hart in das Fell meines Dad's. Auch ich kuschelte mich näher an Ethan. Diese schreie waren schrecklich.
Erst als alles verstummt war, traute ich mich wieder hinzusehen. Neben mich stellte sich ein kleiner welpe mit stechend grünen Augen und schokoladefarbenen fell. Ihn würde ich überall wiedererkennen. *Jonas! Wie ist es?*fragte ich und lächelte. Er drehte ich um Kreis. *Es ist unglaublich! Am liebsten würde ich an jetzt immer so herumlaufen!* ich kicherte. Dann sah ich im Augenwinkel seine Freunde. Diese hatten sich verwandelt und kamen nun auf uns zu. Schnell schubste ich ihn mit der schnauze an und deutete in ihre Richtung. Schnell rannte Jonas auf sie zu und zusammen tollten sie auf dem Platz herum.
Viele menschliche mates hatten sich auch das erste Mal verwandelt. Ich sah neue und underschiedliche Farben. Die Menschen, welche zu einem werwolf wurden, hatten meistens zwei Farben im Fell. Schnell sah ich zu Marie. Sie stand immernoch als Mensch dort, doch sie war nicht mehr so glücklich wie vorher. George sah dich hilflos nach Ethan und mir um. *Ich glaube George braucht Hilfe* sagte ich schnell zu Ethan. Er nickte, dann liefen wir beide zu ihm. Meine Eltern hatten sich währenddessen mit Flora unterhalten.
*Sie will auch ein Werwolf sein, aber ich will sie nicht in meiner Wolfsgestalt beißen müssen. Als ich sie als mensch gebissen habe, hatte ich danach schon schuldgefühle, weil es ihr so doll weh tat. Aber sie sagt mir das dann ja auch nicht, sondern meint alles ist gut, dabei habe ich doch gespürt, dass nicht alles gut ist* er sah uns verzweifelt an. George tat mir schon ein wenig leid. Er konnte ja nicht wirklich etwas dafür, aber ich weiß, dass es einfach Maries größter Wunsch ist. *Nachdem sie mich früher sah, war ihr größter Wunsch auch ein Wolf zu werden. Sie wollte immer mit, wenn ich mal wieder durch den Wald gerannt bin. Doch ich musste ihr immer sagen, dass selbst wenn ich es gewollt hätte, ich sie nicht beißen könnte, weil nur ihr Mate sie beißen kann. Du musst auch sie verstehen, sie ist in einem riesigen Rudel. Alle hier sind Wölfe und sie ist, vorallem unter ihren Freunden, die einzige Person, die kein Wolf ist.* er sah mich wissend an. Dann ging ich zu Marie und ließ mich von ihr kraulen, bis Ethan sich wieder bemerkbar machte. Ich sah Marie traurig an, doch sie nickte nur. Innerlich zersprang ich gerade in tausend Teile. Sie tat mir so unendlich Leid. Noch einmal drückte ich mich an sie und ging dann mit Ethan zurück. Doch nicht ohne vorher einmal zu ihr zu sehen. Im gleichen Moment sah ich, wie sie wieder strahlte und sich dann auf den Boden fallen ließ.
1232 Wörter
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I need you, Mate
Manusia SerigalaTextauszug: Mit voller Wucht krachte ich in den Wolf mit dem schwarzen Fell. Als ich ihn ansah stellte ich nicht nur fest, dass er bestimmt 50 cm größer war als ich, sondern auch, dass er echt hübsch war. Auf der Stelle ging mein Puls um Metern in d...
