Pov Ella
Ich lief den leicht matschigen Weg zurück zur Villa. Als ich vom Friedhof heruntergegangen war, hatte es wie verrückt angefangen zu schütten, jetzt hatte es zwar wieder aufgehört, aber ich war pitsch nass. Auf der Straße waren auch nicht mehr so viele Leute wie vorher. Dafür aber um so mehr Autos. Meine Jacke Schlag ich enger um mich und rannte zurück zur Villa. Wie gedacht wurde ich schon erwartet.
"Ethan dreht drinnen durch, beeil dich lieber" meinte George, der mit Marie auf der Bank vor dem Haus saß. Schnell lief ich herein und machte mich auf den Weg zu Ethan Büro. George hatte nicht zu viel versprochen. "Was ist hier passiert?" fragte ich geschockt. Ethan saß auf seinem schreibtischstuhl und starrte auf den Computer. Der Schreibtisch war verwüstet und seine Papiere lagen überall verstreut. Teilweise waren Bücher aus den Regalen gerissen worden und diese lagen nun auf dem Boden. Ich bahnte mir einen Weg durch das Chaos und somit zu Ethan, der mich zwar bemerkt hatte, aber immer noch nicht vom Computer aufsah. "Hey was ist los Ethan? Rede mit mir." meinte ich, als ich bei ihm angekommen war. "Emily ist los! Sie will uns frühzeitig angreifen, weil wir ihre Tochter mitgenommen haben." "Oh Mist.." sagte auch ich. "Ja was machen wir jetzt? Wenn sie Jared überredet, könnten sie jederzeit angreifen und wir haben noch immer keine richtige Erklärung dafür, dass Eleanor bei uns ist." er sah wirklich fertig aus. Zärtlich nahm ich ihn in den Arm und küsste seine Stirn. Dabei entspannte er sich sichtlich. "Mir fällt noch etwas ein. Ganz sicher." Obwohl ich mir gar nicht so sicher war..
"Lass uns aufräumen" meinte ich nach einer Weile. Er nickte und fing bei seinem Papierkram an. Ich nahm mir die Bücher aus dem Regal vor und räumte alles gemäß seiner Ordnung wieder zurück.
Nach einer Weile hatten die Bücher wieder ihren rechtmäßigen Platz eingenommen und auch die Papiere waren relativ geordnet. Zusammen verließen wir den Raum wieder und machten uns auf den Weg in die Bibliothek. Wir beide hatten uns noch vorgenommen, uns über meine sowie Eleanors Kräfte zu informieren. Als wir dort ankamen, staunte ich nicht schlecht. Der Raum war mindestens so groß wie das Wohnzimmer und die Küche zusammen. Es gab geschätzt bestimmt um die 10.000 Bücher hier drinnen. "Ich staune auch jedes Mal, wenn ich hier wieder herein komme. Falls du dich fragst, wie viele Bücher wir hier haben. Naja ich weiß es nicht genau aber bestimmt über 50.000 Bücher." naja verschätzt. Egal. Ich lächelte ihn an. "Dann lass uns mal anfangen. Buch der White Wolfs, wir finden dich!" meinte ich und wir fingen an zu lachen. "Komm mit, wie müssen zu w und das ist ganz hinten." Zusammen liefen wir den Gang zwischen den Regalen entlang und ich bestaunt diese Ansammlung. "Meine vorfahren haben über Jahre hinweg gesammelt. Ich glaube wir haben sogar die 10.gedruckte Bibel hier stehen."sptachlos sah ich ihn an, war das sein ernst? Doch er sagte nichts. Der meint es toternst.
Als wir bei W ankamen, fanden wir direkt 4 Bücher über die white wolfs. Ich ging schonmal zu einem Tisch und durchstöberte diese, während Ethan noch nach weiteren suchte.
In dem Ersten fand ich nur die Herkunft, es war zwar ganz interessant zu wissen, dass ich von einer Königin abstamme, aber ich würde eher etwas über meine Kräfte erfahren wollen. Somit suchte ich weiter nach meinen Kräften. Das nächste Buch handelte von beidem. Einerseits der Herkunft aber andererseits auch den Kräften, welche vermutet wurden. Zuerst stand dort Heilkräfte, welche mir schon bewusst waren. Danach kamen teliknese Kräfte. Leider stand dort aber nicht, wie ich diese benutzen oder entfalten konnte. Mehr konnte man hier drinnen aber auch nicht finden. Gerade als ich das dritte Buch zur Hand nehmen wollte, kam Ethan wieder zu mir.
"Ich habe noch eines gefunden!" rief er atemlos. Ich nahm ihm das Buch aus der Hand. Es war ein Tagebuch, das Buch war in dunkelgrün gehalten, an dem Rand gab es zwei goldene Verzierungen. Ebenso in Gold war auch die Schrift mittig auf dem Buch. Tagebuch. Langsam schlug ich es auf und es sprang direkt ein Foto in meine Hände. Zusehen war eine Frau mittleren Alters. Oder aber auch jünger. Sie trug einen altmodischen silbernen und mit Juwelen bestückten Haarschmuck. Ihre weißblonden Haare waren unordentlich an der Seite zusammen geflochten und endeten unterhalb ihrer Brust. In der Hand hielt sie ein Buch, dieses war schon ziemlich alt. Ihr Gesicht war erst sehr ernst, doch als ich es genauer ansah, dachte ich kurzzeitig, sie würde mich anlächeln. Verwirrt schüttelte ich den Kopf. Dann war alles wieder normal. Ich wurde wohl verrückt. Trotzdem fragte ich Ethan nach dem Buch. Er machte große Augen. "Was ist los, kennst du das Buch?" fragte ich nochmal. "Das ist das Buch der Mondgöttin. Sie hat es hier auf der Erde gelassen, um zu sehen ob wir gut damit umgehen würden. Sie wollte uns testen. Das war vor 300 Jahren. Diejenigen, die das Buch hatten, kopierten es, um noch mehr Leuten zu ermöglichen das Buch zu lesen. Doch die Mondgöttin wollte ihre Weißheite nicht mit allen teilen. Sie ließ nur noch das original zu, welches sie aber auch wieder zu sich nahm, alle anderen Bücher wurden von ihr verflucht. Niemand fand jemals wieder etwas von ihr. Das auf dem Bild könnte die Mondgöttin sein. Zumindest passt das Bild zur Beschreibung von ihr." Ich nickte, dann nahm ich mir die anderen Bücher und legte sie Ethan in die Hand. "Die brauche ich nicht mehr, wärst du so nett und bringst die wieder zurück?" fragte ich und sah ihn mit einem Welpenblick an. Belustigt seufzte er auf und brachte diese weg. Schnell steckte ich das Bild in eine Hosentasche. Dann las ich weiter im Tagebuch.
Liebes Tagebuch
Ich fange an hier zu schreiben, damit ich jeden meiner Fortschritte dokumentieren und somit jeder, der meiner Art entspricht, einen Einblick in seine Kräfte bekommen kann. An denjenigen, der dieses Tagebuch ließt, bzw lesen kann, sei vorsichtig! Pass auf dich auf und finde deine Kräfte! Behalt am besten alles, was du hier drinnen liest ich für dich, denn es würde unserer Art nur schaden.
Ethan stand plötzlich wieder neben mir. Ich musste wirklich mehr auf mein Umfeld achten. "Lass uns nach unten gehen,Flora wartet bestimmt schon mit dem Essen." sagte er und umfasste mit seiner Hand meine Schulter. Ich nickte. Mit dem Buch unter dem Arm harkte ich mich bei Ethan unter. Zusammen liefen wir nach unten in die Küche.
1087 Wörter
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I need you, Mate
WerewolfTextauszug: Mit voller Wucht krachte ich in den Wolf mit dem schwarzen Fell. Als ich ihn ansah stellte ich nicht nur fest, dass er bestimmt 50 cm größer war als ich, sondern auch, dass er echt hübsch war. Auf der Stelle ging mein Puls um Metern in d...
