~Teil 111~

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Doch plötzlich wird der Kerl von hinten von mir weggezogen. Rasch nehme ich einige Schritte Abstand und drehe mich erst dann um. Samu hat den Typen an die Wand gedrückt und die anderen Jungs stehen schützend un ihn drumherum. "Gott was für ein Arschloch" ruft Liisa und auch Suzanna schimpft wild herum, während Reetta und ich eher stumm nebeneinander stehen und das Geschehen bei den Jungs beobachten. Jeder scheint wild auf den Kerl einzureden, bis Samu plötzlich ausholt und ihm ins Gesicht schlägt. Das Blut fließt direkt aus seiner Nase und auch Samu lässt nun schnell von ihm ab. Erschrocken zucken wir Mädels zusammen. Riku zieht Samu endgültig zurück und macht Samu deutlich das es nun Zeit ist zu gehen. Viele der Leute hier scheinen das Schauspiel nicht mitbekommen zu haben, doch trotzdem stehen ein paar um uns herum und gaffen. Innerlich bete ich das dieser Vorfall nicht morgen irgendwo in einer Klatschzeitschrift landet. Nachdem die Jungs einheitlich einen Rückzieher gemacht haben kommen sie auf uns zu, packen uns am Arm und ziehen uns rasch nach draußen zur Garderobe, wo wir unsere Jacken bekommen und dann den Club verlassen. Erst nachdem wir draußen sind kommen alle aufgeregt auf uns zu. "Ist euch was passiert?", "Wie ist das denn passiert?", "Kanntet ihr den Mistkerl?", "Wie geht's euch?" prasseln tausend Fragen der Jungs auf uns ein, bis Samu mich plötzlich einfach fest in den Arm nimmt. Kurz zucke ich erschrocken zusammen, da die Reaktion so plötzlich kam, kralle mich dann aber doch an ihm fest. Erst jetzt wird mir so richtig bewusst was gerade passiert ist und was wir für ein Glück hatten. Das hätte ohne unsere Männer ganz anders ausgehen können. Reetta, Liisa und Suzanna erzählen derweil was passiert ist und wie es überhaupt zu der Situation gekommen ist. Samu hält mich die ganze Zeit fest umschlungen und ich fühle mich sehr sicher und geborgen bei ihm. "Dir geht es gut oder? Kein Kratzer oder irgendwas anderes?" fragt er mich schließlich und begutachtet besorgt meine Arme. "Nein nein, alles gut. Wir hatten nochmal echt Glück gehabt...das eben war ganz schön krass. Anfangs dachten wir echt wir werden den alleine los, aber so wie der drauf war....keine Chance ! Danke euch allen. Ich weiß echt nicht was ohne euch passiert wäre" antworte ich dankbar in die Runde. "Und was ist mit dir? Zeig mir deine Hand" wende ich mich nun an Samu. "Ach das ist nichts" winkt er ab. "Das ist nicht nichts. Die wird dick, du musst die kühlen" sage ich. "Das wird schon wieder, msch dir keinen Kopf" antwortet er doch ich schaue ihn streng an. "Ich hab uns ein Taxi bestellt...die fahren und alle nachhause. Ich glaub das reicht für heute" wirft nun Raul ein und wir nicken alle bestätigend. 10 Minuten später hält auch das Taxi schon vor unserer Nase. Wir steigen ein, nehmen Platz und nennen dem Fahrer jeweils unsere Adressen. Als erstes wird Raul rausgeworfen, danach Reetta und Osmo, dann Liisa und Mikko und danach Suzanna und Sami. Als nächstes wäre Samu an der Reihe doch er besteht darauf erst mich noch nachhause zu begleiten. Als wir nach weiteren 10 Minuten an meiner Wohnung ankommen mustere ich nachdenklich Samu einen Moment. "Magst du vielleicht heute Nacht bei mir schlafen? Deine Hand muss gekühlt werden und ich weiß das du allein zuhause eher sehr nachlässig sein würdest" sage ich schließlich und schaue ihn fragend an. Ich weiß ich bin immer die, die alles langsam angehen lassen will und an sich könnte mir das mit Samu's Hand auch egal sein...doch das ist es nicht. Samu ist mir nicht egal und wenn ich ehrlich bin würde ich mich wirklich freuen wenn er heute Nacht bleiben würde. "Nein Lil echt, dass muss nicht sein. Du musst dir keine Umstände machen" antwortet Samu doch ich schüttel den Kopf "Samu. Ich würde dich das doch nicht fragen wenn ich es nicht so meinen würde. Stell dich nicht so an und komm mit. Du musst nicht noch unnötig die halbe Nacht durch die Gegend fahren" sage ich. "Wenn die Herrschaften sich dann mal entscheiden würden. Die Zeit läuft" unterbricht uns der Fahrer und ich schaue abwartend zu Samu. "Okey" sagt er und ich schenke ihm ein zufriedenes Lächeln. Samu drückt dem Fahrer noch das restliche Geld in die Hand und wir zwei laufen zu meiner Wohnung.

The Whole StoryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt