*Disclaimer: Das folgende Kapitel beinhaltet Themen wie Kindesmissbrauch, Folter und Vergewaltigung. Sollte dich das triggern, ließ bitte nicht weiter.
Asuna:
Asuna biss sich auf die Lippen, als der Schmerz kam und über sie hinwegrollte, so heftig, dass sie glaubte, sie müsse jeden Augenblick sterben.
"Asuna Liebes", große Hände schlangen sich um ihren kleinen zierlichen Körper und zogen sie in eine Umarmung. Der Mann benutzte immer viel zu viel Aftershave und der Gestank erschwerte ihr das Atmen.
"Wieder einer dieser Albträume?" Sie nickte. Er Strich ihr über den Kopf.
"Keine Sorge", sagte er und Strich ihr wieder über den Kopf, "Es ist ja schon vorbei" Sie antwortete nicht. Asuna hatte eigentlich gehofft, die Frau aufzufinden, aber die war offenbar schon schlafen gegangen.
"Ich gehe wieder ins Bett", verkündete sie und beeilte sich, sich aus seinem Griff zu befreien.
"Wenn du Albträume hast", sagte der Mann, "kannst du auch einfach bei uns schlafen" Asuna schüttelte den Kopf.
"Es geht schon", erwiderte sie und machte einen Schritt rückwärts auf ihr Zimmer zu.
"So ein tapferes Mädchen", sagte er und lächelte freundlich, bevor er sie alleine ließ.
Asuna knallte mit einer Dreistigkeit, die nur Zwölfjährige zustande brachten, die Tür zu.Asuna lachte, als der Schmerz endlich abebbte und der Mann die Hände bereit zum nächsten Stoß hob.
"Härter!", stöhnte sie und klimperte lasziv mit den Wimpern. Sein Gesicht nahm einen noch grimmigen Ausdruck an.
"Jetzt rede endlich!", der Mann hatte die Ärmel hochgekrempelt, reine Fluchenergie knisterte aus seinen Fingerspitzen.
"Wie viele Jujutzisten sind in der Stadt?"
"Fick dich!", erwiderte sie.
"Ganz wie du willst!" Er packte ihre Arme. Asuna schrie vor Schmerzen.Eine Woche später kam Asuna gerade aus der Schule, als die Frau ihr entgegen kam.
"Wo willst du hin?" Die Frau hatte ihr bereits gesagt, dass sie sie und ihren Mann Mama und Papa nennen durfte und Asuna hatte es seitdem konsequent vermieden, beide mit etwas anderem als "du" anzusprechen. Nein, Asuna hatte Eltern gehabt und sie würde deren Ansehen ganz sicher nicht damit beschmutzen, diese Beiden mit ihren Namen anzureden.
"Zur Psychiatrie", antwortete sie, "Der Doktor will deine Dosis erhöhen. Ich hole deine Tabletten gleich ab"
"Meine Dosis wird erhöht?", fragte Asuna, "Schon wieder?"
"Keine Sorge, Schatz", die Frau Strich ihr eine Strähne hinters Ohr, "Das ist nur zu deinem Besten" sie gab ihr einen Kuss auf den Scheitel und wollte sich abwenden, doch Asuna fasste nach ihrer Hand.
"Du bist doch bald zurück, oder?" Die Frau lächelte.
"Natürlich liebes", erwiderte sie, "Jetzt geh ins Haus und mach deine Hausaufgaben, ja?" Asuna zögerte, ihre Hand loszulassen. Doch die Frau entzog sich ihrem Griff und stieg ins Auto ein.
"Ich frag dich heute Abend ab, ja?" Sie nickte langsam. Die Frau fuhr los.Asuna kämpfte darum, bei Bewusstsein zu bleiben, obwohl jede ihrer Zellen danach schrie, sich endlich der wohliges Dunkelheit hinzugeben.
Asuna fing natürlich nicht mit ihren Hausaufgaben an, sondern schaltete ihren CD Spieler an, "Die vier Jahreszeiten" von Vivaldi, während sie mit ihrer Geige versuchte, der Fingerfolge zu folgen.
Asuna war gerade beim "Sommer" angekommen, als sie einen Schatten hinter sich spürte. Sie ignorierte den Mann.
Er knipste den CD Spieler aus. Asuna ging unbeirrt zum "Herbst" über. Sie kannte die Fingerläufe bereits auswendig.
"Du spielst wunderschön" Langsam ließ Asuna die Geige sinken.Als der Schmerz wieder einsetzte begann sie, das Geigensolo des Winters zu summen.
"Deine Mutter hat gesagt, du sollst Hausaufgaben machen", sie antwortete nicht. Ganz wage spürte sie ein Flackern am Rande ihres Bewusstseins. Der Teil, den die Medikamente eigentlich ausblenden sollten. Vielleicht hatte der Doktor recht und es war wirklich an der Zeit ihre Dosis zu erhöhen.
Asuna hob die Geige wieder an.
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Unlimited Void
FanficSatoru Gojo ist der mächtigste Jujutzist seiner Generation und Lehrer an der Jujutsu Akademie Tokio. Durch seine Hand sind tausende von Flüchen gestorben. Als Asuna Okura auf die Akademie kommt, ahnt er zunächst nicht, wer die junge Frau wirklich i...