,,Forgive and forget?
Nah...
Fuck you and fuck that." ~ Leandro
Angestrengt versuchte ich meinen Atem flach zu halten, auch wenn ich nicht wusste was das bringen sollte, wenn sie uns eh orten konnten.
Mein Bein fühlte sich unglaublich schwer an und pochte vor Schmerz, während Leandro mit seiner Waffe in die Richtung von Xadens ekelhafter Stimme zielte.
Schwere Schritte näherten sich uns, während ich schon längst die Hoffnung aufgegeben hatte. Leandro bedeutete mir stumm auf dem kalten Waldboden liegen zu bleiben, bevor er mich schnell küsste und sich geräuschlos entfernte und im Dickicht verschwand, um Xaden wahrscheinlich abzulenken und zu töten.
Zitternd starrte ich in den dunklen Nachthimmel, während ich das warme Blut mein Bein hinunterlaufen spüren konnte. Überall an meinem Körper war Schweiß und ich spürte das ich diesen Blutverlust nicht mehr lange überleben würde.
Schüsse ertönten aus der Ferne, welche mich aufrüttelten nicht aufzugeben, ich hatte es fast geschafft, wen Cleo mich nicht verraten hatte würde es nur noch diesen Tag dauern.
Ich hörte wie sich mir Schritte und Männer Stimmen näherten, unfähig mich zu verstecken oder zu fliehen, war es das schlimmste Gefühl der Hilflosigkeit nichts tun zu könne, ausser darauf zu warten bis sie mich fanden. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an als die Schritte vor mir stoppten und vermummte Männer mit Maschinengewehren auf mich zielten.
Angst kämpfte mit Schmerz in mir und ich versuchte mich aufzurichten doch einer der Männer drückte mich mit seinem Fuß zurück auf den Waldboden, wo ich kraftlos liegen blieb.
Kurz darauf kam Xaden, in seiner schicken Anzugshose und seinem Hemd, ebenfalls mit einem Maschinengewehr bewaffnet, bösartig lächelte er und ich wünschte mir nichts sehnlicher als an jedem anderen Ort jetzt zu sein als hier.
,,Verlassen wir diesen elenden Wald." sprach Xaden zu seinen Männer und beugte sich zu mir runter. Sein Mund streifte mein Ohr und sein heißer Atem ließ mich frösteln. ,,Damit wir uns endlich ohne diese anstrengende Ratte unterhalten können." flüsterte er in mein Ohr und merkwürdigerweise vermisste ich Leandro an meiner Seite.
Jemand nahm mich hoch und ich keuchte vor Schmerz auf, als ich das Gefühl hatte mein Bein würde explodieren. Nur halb wach nahm ich die nächsten Minuten oder Stunden war, jemand trug mich durch den Wald zu dunklen SUVs und ich wurde auf einer Rückbank abgelegt.
Ich hatte jegliches Zeitgefühl verlorren und konnte mich nur auf den Schmerz konzentrieren, welcher von jedem rütteln auf dem unebenen Waldboden, mir die Tränen in die Augen trieb.
Als die Wagen hielten, erkannte ich schemenhaft die dunkle Villa von Leandro, was bedeutete das seine Männer ihn anscheinend auch verraten hatten, hoffnungslos verlor ich endgültig das Bewusstsein.
Unbekannte Zeit später:
Als ich aufwachte dröhnte alles in meinem Kopf, doch der pochende Schmerz meines Beines blieb aus, verrwirt blinzelte ich gegen das warme Licht welches in Leandros Büro fiel. Ich lag auf einer schwarzen Ledercouch, nicht gefesselt oder geknebelt was mich etwas beruhigte.
Ein Kratzen erfüllte den großen Raum in dessen Mittelpunkt ein schwerer teuer aussehender Holztisch stand. Hinter dem Schreibtisch befand sich ein bodentiefes Fenster, welches einen fantastische Blick auf die, von der Sonne golden glitzernden Baumkronen zeigte, während dahinter funkelnde Lichter einer Stadt zu sehen waren. Es passte zu Leandro, sich selbst über alles zu stellen, dennoch saß nicht Leandro sondern Xaden in dem weichen Ledersessel und schrieb irgendetwas auf ein Papier.
Ich schielte auf seine silberne Uhr und konnte nur vermuten das der Zeiger auf der 13 Stand... es war noch so viel Zeit übrig, in welcher ich mit diesen Monstern allein war.
,,Du bist wach." stellte Xaden ohne auf zu schauen fest. Mit schmerzverzerrten Gesicht richtete ich mich auf und setzte mich an den Rand der Couch. Kurz tanzten einige schwarze Punkte vor meinen Augen und trotz das ich gerade aufgewacht war, fühlte ich mich unglaublich erschöpft.
Xaden stand auf und trat vor mich, wobei ich froh über den Glastisch zwischen uns war, kurz tippte er auf seinem Handy rum, während ich mich fragte was dieser Psycho alles mit mir gemacht hatte während ich bewusstlos war, glücklicherweise konnte ich aber keine merkwürdigen Schmerzen spüren die darauf deuteten das er mich vergewaltigt hatte.
,,Also Aurora" begann Xaden wobei er das r in meinem Namen rollte ,,da Leandro endlich sein Maul hält kann ich dich jetzt ohne bescheuerte Spielchen fragen, wer hat dich zu dieser anstrengenden, langen Flucht überzeugt?" freundlich sprach er mit mir wie er auch mit einem Kind reden könnte, was mir nur noch mehr Angst machte.
,,Niemand. Es war mein Plan, wer soll mir schon helfen? Leandro hat mich so isoliert das nicht mal das Personal mit mir gesprochen hat." lügte ich ihn ohne mit der Wimper zu Zucken an. ,,Wenn das stimmen sollte, was ist dann mit dem Chip?" interessiert kniete er sich vor mich sodass wir auf einer Augenhöhe waren.
Seinen intensiven Blick ignorierend antwortete ich ruhig ,,Das war erfunden, Leandro wollte mich hinrichten, ich würde alles sagen um nicht zu sterben und Leandro wollte alles glauben um mich nicht umzubringen, da seine Bessenheit das nicht ausgehalten hätte."
,,Nun wenn das so ist und du nichts hast was mir in irgendeiner Weise weiterhelfen wird, brauche ich dich nicht."
Seine Augen wurden noch kälter und Angst machte sich in mir breit als er seine Waffe aus dem Hosenbund zog. ,,Nein." keuchend drückte ich mich so weit es ging von ihm weg, auch wenn das natürlich nichts bringen würde.
,,Du musst mich nicht umbringen. Ich habe nichts getan was deine Geschäfte oder Leben behindert hat, du kannst mich einfach gehen lassen und wirst nie wieder von mir hören oder sehen."
,,Aber wo wäre da der Spaß, Aurora?"
Mein Herz pumpte laut und ich überlegte fieberhaft was ich noch sagen konnte um diese letzte Zeit zu überleben. ,,Bitte Xaden, ich flehe dich-" ,,Nein." unterbrach er mich, wobei er unglaublich hart und unbarmherzig war, von einer solchen Gleichgültigkeit erfüllt die ich nicht verstand ,,fleh nicht so erbärmlich, nachdem du solange gekämpft hast. Das wiedert mich an." unglaublich wütend starrte ich ihn fassungslos mit offenen Mund an. Ich werde gefälligst soviel flehen wie ich Lust habe, denn selbst wenn man mit Stolz starb, starb man und schlussendlich würde niemand außer in Filmen, kurz vor seinem gewaltsamen Tod nicht alles sagen um diesen zu verhindern.
,,Na dann warte ich lieber bist du abdrückst." antwortete ich ironisch, während man die Hysterie in meiner Stimme hörte. Xaden schmunzelte als hätte ich einen Witz gemacht, dabei war das traurige das meine Worte der Wahrheit entsprachen. ,,Steh auf, nicht das du mir mein neues schönes Büro versaust."
Ein unkontrollierbares Zittern ergriff meinen Körper bei seinen Worten die so unmenschlich waren wie er. Zittrig liefen wir durch Gänge und Treppen hinunter, bis wir im Keller ankamen, Xaden packte mich brutal im Nacken, während er ein Verließ aufschloss und mich hindurchschob.
Aggressiv schmiss er mich auf den Boden und entsicherte seine Waffe, während ich ihm in die kalten grausamen Augen blickte und er nur lächelte ,,Dein Mut, Aurora, ist interessant, vorallem für eine Schülerin die so lange schon als Geisel genommen wurde. Er ist gleichzeitig der Grund für dein überleben und Tod, denn ich kann storische Dinger die zu viel wissen nicht gebrauchen. Ist das nicht ironisch? Das die Dinge die uns aus machen auch meistens die Dinge sind für die wir fallen?"
,,Ich bin noch nie gefallen, ich wurde immer geschubst." antwortete ich mit einer Ruhe die ich mir selbst niemals zugetraut hätte. ,,Ich weiß." antwortete Xaden, bevor er seine Waffe auf mich richtete.
Mein Kopf war leer gefegt und ich konnte an nichts denken, bis endlich der Schuss viel und ich kraftlos zusammensackte.
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Cosa Nostra 2
Action,,Ich werde dich nicht entführen. Du wirst mich suchen. Und du wirst mich finden. Weil ich das will." L ,,Wer dich brechen will, soll daran zerbrechen." A Dies ist die Fortsetzung von Cosa Nostra. Es macht Sinn zuerst den ersten Band zu lesen. Viel...
